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Was Wollen Wissen: Radschläge aus der Wortspielhölle von Fettes Brot

Lang lag es vergessen als digitale Datei und ward erst vor einigen Wochen wieder gefunden. Die Rede ist von der digitalen Ausgabe des Buches Was Wollen Wissen: Radschläge aus der Wortspielhölle von Fettes Brot. Mein Elan lässt gerade nach für eine Neuformulierung des Klappen- und / oder Infotextes, daher: „Die lustigsten Naseweisheiten von Fettes Brot endlich zwischen zwei Buchdeckeln! Geben Veganer ihren Haustieren Fruchtfleisch zu fressen? Sind rote Ampeln nur schüchtern? Wie tief ist ein Poloch? Egal wie drängend die Frage, Fettes Brot hat garantiert aus dem Handstand eine Antwort parat. Denn Besserwissen ist die Kernkompetenz der beliebten Bei-Hamburger. Seit fünf Jahren spielen sich Dokter Renz, Björn Beton und König Boris nun schon in ihrer wöchentlichen Radiofragestunde WAS WOLLEN WISSEN (auf N-JOY und Bremen Vier) als gut polierte Glaskugeln auf. Die Sendung wurde im Nu zum Fixstern der modernen Lach- und Lebenshilfe und liegt nun in Buchform vor.“

© rororo - Fettes Brot - Was Wollen Wissen: Radschläge aus der Wortspielhölle

© rororo – Fettes Brot – Was Wollen Wissen: Radschläge aus der Wortspielhölle

In dem Buch taucht die Frage auf was das Gegenstück zu satt ist. Satt sagt man beim Essen, wenn man genug hat, was denn dann, wenn man genug getrunken hat? Tja, die Brote antworten witzig. Aber richtig wäre: sitt. Das von den Broten verwendete Wort von einem Hrn. Schmöll (schmöll sollte das Adjektiv darstellen) entstammt einer satirischen Beilage aus den 1970er-Jahren. Danke, das wusste ich bisher auch noch nicht. Sitt stammt übrigens aus einem Wettbewerb von Lipton, wusste ich auch noch nicht, und ist ein selten genutztes Kunstwort. Skandinavische Sprachen kennen – ebenso die Plansprache Esperanto – ein Wort für undurstig.

Aber nun zum Buch bevor ich mich mit meiner (Möchtegern-)Besserwisserei erneut entlarve. Es hat über 250 Seiten und ich fand es eher anstrengend zu lesen. Es war auch nur bedingt witzig für mein Empfinden. Mir geht es zwar heute echt nicht so gut, weil vieles schiefgelaufen ist. Aber in der Regel fließt mein Befinden nicht in eine Rezension mit ein. Ich empfand es nicht so sehr als Humor, was dort zu lesen war. Nicht „my cup of tea“ und die Wortspiele waren auch nicht soooo stark ausgeprägt wie ich es nach lesen des Infotextes erwartet hätte. Vielleicht waren auch die Fragen schuld? Oder doch meine Laune. Wer weiß.

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