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Suicide – Drei Monate und ein Tag von Stefan Lange Cover

Suicide – Drei Monate und ein Tag von Stefan Lange Cover

Buchkritik – „Suicide – Drei Monate und ein Tag“ heißt das Buch. Es ist keine romantische Geschichte, es ist die Geschichte von Stefan Lange. Beziehungsweise ein kurzer Abschnitt aus seinem Leben wurde hier von ihm niedergeschrieben. Der Fokus liegt auf eine schöne Beziehung von eben genau der Länge, die schon im Titel steht: Drei Monate und ein Tag. Letztendlich hat ebenjene Begegnung dem Autor für diese Zeit gut getan, danach aber das Genick gebrochen.

Das Buch handelt von Depressionen und Suizidgedanken sowie deren Durchführung. Das Buch dreht sich um die Auswirkungen von Beziehungen, der Suche nach Liebe, weil man diese nicht oder nur wenig erfüllend bisher erfahren hat. Außerdem den Ritt auf einer Manie und den Fall, weil der Fallschirm nicht oder nur sehr unzureichend funktioniert.

Auf das Buch gestoßen bin ich allerdings nach dem Ende von der Web-Serie „Shore, Stein, Papier“ als der Youtube-Kanal zqnce eine neue Web-Serie ankündigte: „Komm, lieber Tod“. Dort hörte ich – genau wie bei „Shore, Stein, Papier“ – dem Protagonisten Stefan Lange (bei SSP ist es $ick, also jemand ganz anderem) aufmerksam und interessiert zu.

Ich war schwer berührt, baff, erstaunt, …

Das Buch „Suicide – Drei Monate und ein Tag“ erschien 2014. Doch schon im Vorwort steht, dass es schon vor „vielen Jahren“ unter dem Titel „Drei Monate und ein Tag“ existiert. Gelesen habe ich es in wenigen Tagen. Dafür ist es einfach zu interessant.

Das Buch ergänzt die Web-Serie „Komm, lieber Tod“ auf interessante Weise, dennoch gibt es Teile, die man nur in der Web-Serie erfährt. Weil das nach dem Ende des Buches passiert ist, weil es dort durch die Erzählungen ausführlicher geschildert werden kann und dergleichen.

Eine unglaublich intensive Geschichte mit Informationen, die auch nicht in der Web-Serie vorhanden sind. Sie berührt, weckt auf – sollte man es noch nicht sein – und stellt viele Dinge mit dem eigenen Kopf an. Also, zumindest mit meinem. Wie viel Mut zu so etwas gehört, kann ich nur erahnen. Es ist ja leider auch heute noch belastend sich „zu outen“ mit einer psychischen Krankheit. Egal, in welcher Form.

Tolles Buch und am Ende auch aufmunternd, aufbauend, mit Helligkeit versehen, Hoffnung schöpfend. Ich finde, das merkt man und man kann es sehr gut nach empfinden. Auch wenn ich mir nicht anmaßen möchte, zu sagen, dass ich es vollständig begreife. Empfehlung!

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