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Meg-John Barker, Julia Scheele – Queer – Eine illustrierte Geschichte Buchkritik

Meg-John Barker, Julia Scheele - Queer - Eine illustrierte Geschichte (© Unrast Verlag)

Meg-John Barker, Julia Scheele - Queer - Eine illustrierte Geschichte (© Unrast Verlag)

Von Meg-John Barker und Julia Scheele gibt es mit dem Sachcomic “Queer – Eine illustrierte Geschichte” eine Veröffentlichung zur Geschichte und Entstehung von Queer-Theorie und LGBTQ-Aktivismus. Er führt durch die historischen Entwicklungen, erklärt Begrifflichkeiten und stellt einzelne Theoretikerinnen und Bewegungen vor.

Weiter heißt es in einer Info des Verlags:
“In Form eines Sachcomics erzählen die Autorinnen über die Entstehung von Queer-Theorie und LGBTQ-Aktivismus. Es geht um Identitätspolitik, Geschlechterrollen, Privilegien, Ausschlüsse und die Frage, warum wir Geschlecht und Sexualität so sehen, wie wir es heute tun. »Queer« zeigt, wie diese Themen mit unserem Verständnis von Biologie, Psychologie und Sexualwissenschaft verbunden sind und wie queere Perspektiven immer wieder herausgefordert wurden. Der Comic führt durch die historischen Entwicklungen, erklärt Begrifflichkeiten und stellt Bewegungen sowie einzelne Theoretiker*innen vor, die unsere Einstellungen zu dem, was ›normal‹ ist, verändert haben – so zum Beispiel Alfred Kinsey und seinen Blick auf Sexualität als ein Spektrum zwischen Hetero- und Homosexualität oder Judith Butlers Perspektive auf Geschlecht als soziale Konstruktion.”

Meg-John Barker, Julia Scheele - Queer - Eine illustrierte Geschichte (© Unrast Verlag)
Meg-John Barker, Julia Scheele – Queer – Eine illustrierte Geschichte (© Unrast Verlag)

Während der Sachcomic durchaus sachlich beginnt, hence the name Sachcomic, wird zu Beginn ein wenig der Werdegang erläutert aber auch die Wortherkunft. Einst Schimpf- und Schmähwort, hat man sich diesen Begriff erneut angeeignet und weiter verwendet. Heutzutage hört man diesen in Bezug auf die LGBTQ*-Gemeinschaft und -meines Erachtens, leider- viel seltener in Bezug auf die Ablehnung der Identitätskategorisierung. Mit der sich absolut niemand etwas kaufen kann. Also, die Kategorisierung anderer. Soll halt jede:r jede:r sein dürfen. Es wichtig für genau eine Person, zu wissen, wer man ist: man selbst und das -meines Erachtens- auch nur zwecks Orientierung. Für mich ähnlich wie das Bewusstmachen des eigenen Musikgeschmacks. So kann ich mir je nach Laune, diese oder jene Platte anhören. Leider ist das in der Theorie einfach, in der Realität komplex.

Dieser Sachcomic versucht einen fabelhaften Rundblick zu geben und mir „cringen“, „alten“ „Herrn“ auf die Sprünge zu helfen und mich lernen zu lassen. Für einen Einblick in die Queer-Theorie mit zahlreichen Verweisen ist dieses Buch wirklich äußerst gelungen. Leider habe ich wieder viel zu lange gebraucht.

Oliver Lippert
Oliver Lippert
Schreibe schon seit Mitte der 1990er und habe seit Oktober 2020 zwei Bücher ("Kaleidoskop - Abschnitt 1 -" und "Kaleidoskop - Abschnitt 2 -") veröffentlicht.

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