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“Warum ich euch nicht in die Augen schauen kann – Ein autistischer Junge erklärt seine Welt” – Ankündigung, erste Infos und Trailer

WARUM ICH EUCH NICHT IN DIE AUGEN SCHAUEN KANN - EIN AUTISTISCHER JUNGE ERKLÄRT SEINE WELT (© DCM)

WARUM ICH EUCH NICHT IN DIE AUGEN SCHAUEN KANN - EIN AUTISTISCHER JUNGE ERKLÄRT SEINE WELT (© DCM)

Zum Film “Warum ich euch nicht in die Augen schauen kann – Ein autistischer Junge erklärt seine Welt” gibt es seit kurzem die ersten Infos, einen Trailer und das Kinoplakat. So viel wie möglich davon präsentieren wir euch auf jeden Fall hier. Zumal ich selbst Autist bin. Der Film stammt von Jerry Rothwell und basierend auf dem gleichnamigen Roman von Naoki Higashida, Original ist “The Reason I Jump” und Kinostart am 31. März 2022, im Verleih von DCM.

WARUM ICH EUCH NICHT IN DIE AUGEN SCHAUEN KANN - EIN AUTISTISCHER JUNGE ERKLÄRT SEINE WELT (© DCM)
WARUM ICH EUCH NICHT IN DIE AUGEN SCHAUEN KANN – EIN AUTISTISCHER JUNGE ERKLÄRT SEINE WELT (© DCM)

Jerry Rothwells Dokumentarfilm basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Naoki Higashida. Der Autor selbst ist Autist und schrieb sein Buch als junger Teenager. Er beschreibt in seinem autobiografischen Werk eine prachtvolle Fülle unterschiedlicher Realitätserfahrungen, die es größtenteils nicht durch den Filter der neurotypischen Welt schaffen. Naokis bewegende Beschreibung eines Stroms an Gedanken, Gefühlen, Impulsen und Erinnerungen, der jede seiner Handlungen begleitet, nahm Regisseur Rothwell als Grundlage für seine intimen Portraits bemerkenswerter junger Menschen aus aller Welt, die Naokis Schicksal teilen.

Wir freuen uns, neben dem deutschen Kinostart am 31. März 2022 auch den deutschen Trailer präsentieren zu können:

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Naoki Higashidas Beschreibung einer Welt ohne Sprache fordert unsere Vorstellung von Autismus heraus. Für den Großteil der Geschichte wurde autistischen Menschen, die nicht sprechen konnten, die Menschlichkeit abgesprochen: sie wurden geächtet, in Institutionen verbannt und manchmal sogar reihenweise ermordet. Stigmatisierung gehört im Leben der meisten Menschen mit Autismus auch heute noch zum Alltag.

Doch Naokis bewegende Beschreibung eines Stroms an Gedanken, Gefühlen, Impulsen und Erinnerungen, der jede seiner Handlungen begleitet, machen uns, wie David Mitchell in seiner Einführung zum Buch „Warum ich euch nicht in die Augen schauen kann“ schreibt, begreiflich, dass „in einem autistischen Körper ein Geist lebt, der so neugierig, feinsinnig und komplex ist wie jeder andere auch.“ Naoki widerlegt die häufige Auffassung vom autistischen Spektrum, an dessen einem Ende das Genie und am anderen der Dummkopf steht. Stattdessen beschreibt er eine prachtvolle Fülle unterschiedlicher Realitätserfahrungen, die es größtenteils nicht durch den Filter der neurotypischen Welt schaffen.

Für einen Filmemacher bietet sich hier die Chance, die Möglichkeiten des Kinos voll auszuschöpfen, um diese intensive Sinneswelt, in der Bedeutung mit Hilfe von Tönen, Bildern, Assoziationen, aber auch Wörtern erzeugt wird, heraufzubeschwören. Obwohl kein Film menschliche Erfahrung reproduzieren kann, hoffe ich dennoch, dass der Film das Publikum dazu ermutigen wird, Autismus von innen heraus zu begreifen und zu erkennen, dass es andere Weisen gibt, die Welt wahrzunehmen, sowohl als schön wie auch als verstörend. Ich hoffe, der Film nimmt den Zuschauer mit in eine Welt unterschiedlicher Autismus-Erfahrung und verdeutlicht, inwiefern sich unsere Welt ändern muss, um dem Anspruch der Inklusion vollständig gerecht zu werden. – JERRY ROTHWELL, 2019

Quelle: Presseinfo

www.dcmstories.com
www.instagram.com/dcmfilm/

Oliver Lippert
Oliver Lippert
Schreibe schon seit Mitte der 1990er und habe seit Oktober 2020 zwei Bücher ("Kaleidoskop - Abschnitt 1 -" und "Kaleidoskop - Abschnitt 2 -") veröffentlicht.

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