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News – Baden-Baden (ots) – New York. Der 90-minütige Dokumentarfilm „Das Herz von Jenin“ ist bei den diesjährigen 31. „News and Documentary Emmy Awards“ in der Kategorie „Outstanding Informational Programming Long Form“ nominiert. Die Preise werden am 27. September in New York verliehen.

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Zum Film: Am 5. November 2005 erschießt ein Soldat der israelischen Armee im Flüchtlingslager Jenin den zwölfjährigen palästinensischen Jungen Ahmed Khatib, der mit einem Plastikgewehr spielt. In seinem großen Schmerz entscheidet sich sein Vater Ismael dafür, die Organe seines Sohnes israelischen Kindern zu spenden. Der Film erzählt die Ereignisse von damals und begleitet Ismael Khatib auf seiner Reise zu den Kindern, die dank der Organspende überlebt haben, darunter zu Menuha, der Tochter einer jüdisch-orthodoxen Familie aus Jerusalem. Menuhas Vater Yaakov hatte noch während der Transplantation gegenüber Reportern geäußert, er sei unglücklich darüber, dass seine Tochter nun mit dem Organ eines Arabers leben muss. Der Film wurde bislang auf internationalen Festivals und im Kino gezeigt, und wird voraussichtlich 2011 im Ersten ausgestrahlt. „Das Herz von Jenin“ von Marcus Vetter ist eine Koproduktion der Eikon Südwest mit SWR in Zusammenarbeit mit ARTE. Bei den Dreharbeiten entstand die Idee zum Projekt „Cinema Jenin“, das die Renovierung und Wiedereröffnung des seit 1987 geschlossenen Kinos von Jenin zum Ziel hat. Das Kino soll im August 2010 wiedereröffnet werden. Dieses Projekt begleitet Marcus Vetter wiederum mit einer Dokumentation, die unter Federführung von SWR und ARTE mit Filmperspektive, Boomtown Media und BR koproduziert wird. Der Film kommt voraussichtlich 2011 in die Kinos.

Marcus Vetters nächster Film im Fernsehen ist die 90-minütige Dokumentation „Hunger“, die im Rahmen der ARD-Themenwoche „Essen ist Leben“ am 25. Oktober um 22.45 Uhr im Ersten gezeigt wird. Gemeinsam mit Karin Steinberger hat Vetter fünf Länder auf der Suche nach den Ursachen und Auswirkungen von Hunger bereist. In Kürze wird es ausführliches Pressematerial zum Film geben. „Hunger“ ist eine Produktion der Eikon Filmproduktion im Auftrag des SWR.

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