OX! Fanzine Nummer 145
29. September 2019
Lethe von Caleya
29. September 2019

+++ Aus Alles ohne Strom ist kürzlich die zweite Single samt Video erschienen. Dieses Mal stellen Die Toten Hosen Ohne Dich in einer Akustikversion vor. Außerdem ist es eine Coverversion von Rammstein.

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„‘Ohne Dich‘“, so Die Toten Hosen, „war für uns immer eines ihrer besten Lieder. Da lag es nahe, sich im Rahmen unserer Akustikkonzerte diesen Sommer an einer eigenen Interpretation der Nummer zu versuchen“.

+++ Mit ihrem neuen Album Wham! Bang! Pow! Let‘s Rock Out!, erschienen im November letzten Jahres via Alcopop! Records, hat sich die Band Art Brut einen sperrigen Titel ausgedacht. Ein neues Video zu Your Enemies Are My Enemies Too gibt es jetzt ebenfalls.

Tony Slattery sagte über seinen Auftritt im Video: „Der Tag an dem wir das Video gedreht haben war einer der schönsten Tage überhaupt. Eddie Argos behauptet, dass er mir vor Jahren ein wenig ähnlich sah. Nun, das ist sehr schmeichelhaft. Er ist einfach großartig! Was für ein Spaß!“

Der Clip wurde vom langjährigen Alcopop!-Kollaborateur Ben Pollard gedreht, der zum Konzept des Videos sagt: „Manchmal sind deine Feinde nicht die Bösewichte mit den dunklen Umhängen und Masken. Manchmal sind deine Feinde einfach eine unsichtbare Bedrohung. Manchmal sind deine Feinde, das unbekannte Produkt einer sich ständig verändernden Welt. Manchmal sind deine Feinde die Feinde deiner Feinde. Manchmal muss man Dinge tun, von denen man schwört, dass man sie niemals tun würde, um seine Feinde zu besiegen. Und da kommt unser Protagonisten Mr. Brilliant Spiel und seine Herausforderung, seinen neuen Platz in dieser Welt zu akzeptieren. Es großartig mit Tony Slattery zu arbeiten. Ich bin Alcopop! Records sehr dankbar dafür, dass sie meine Ideen noch einmal untermauern, und Eddie Argos, der sich kein einziges Mal beschwert hat, als ich ihn in einen winzigen, beengten Raum packte und sagte: „Jetzt dreh dich zur Kamera und lache wie ein Freak.““

Über die Arbeit mit Slattery sagte Argos: „Die Leute sagen mir oft, dass ich aussehe wie Tony Slattery, und dann erzählen sie mir, wie sehr sie ihn lieben und wie großartig sie ihn finden. Aus diesem Grund habe ich ein bisschen das Gefühl, dass ich etwas von der Liebe geklaut habe, die er verdient – die Leute sollten auf ihn zugehen und ihm sagen, wie sehr sie ihn lieben. Ich bin nicht nur ein Kanal für andere Menschen, die ihre Liebe zu Tony teilen, sondern auch ein großer Fan von ihm. Ich freute mich, ihm zu sagen, wie großartig er ist, als wir dieses Video gedreht haben. Er war den ganzen Tag über unglaublich witzig und unterhaltsam und einfach so umwerfend brillant, dass dies nicht nur ein Art Brut-Video, sondern auch eine 10-teilige Netflix-Serie ist, in der er als Superheld im Ruhestand auftritt.“

Argos sagt zum Song: „Menschen, die sich lieben, achten aufeinander. Eines der besten Dinge in einer Beziehung ist, die Liste der Feinde zu verdoppeln. In diesem Lied geht es darum.“

+++ Auch die norwegischen Black Metaller Borknagar, deren neuestes Werk, True North, wir hier kürzlich vorgestellt haben, veröffentlichen ein neues Video. Das Stück heißt Voices und Lars A. Nedland und Alexander Olsson / RedinkFrame führten Regie.

Borknagars Lars A. Nedland (Der Haupt-Sänger auf Voices) kommentierte den Track wie folgt: „“Voices” is a song cut from a different cloth. It was made in one sitting, it was created backwards, and it came to life in a creative frenzy where it felt like it forced itself into existence rather than being consciously written.

All the vocals were crafted over a single keyboard note and a simple clicktrack, and the song as it appears on the album is almost frighteningly close to the original demo recording, including many of the original demo vocal takes – though the music is further developed and masterfully enhanced by the eminent musicianship of my fellow Borknamen.

Thematically speaking, “Voices” is both an elegy and an introspective celebration of freedom. It’s a musical rendering of longing and a directional push towards breaking the shackles of limitation. A lifetime of contemplation distilled into five minutes of music.

I had images appearing in my mind as I was writing the music, so naturally those images had to come to life as a film to complement it. I have been directing for many years, so I took on the job of piecing everything together myself, in collaboration with Alex Olsson and the production company RedinkFrame. This is how the visual side of “Voices” was born. Shot on Alexa with a wide assortment of lenses (including my favourite optical tool, Lensbaby) at 25, 50 and 200 fps, the result came in closer to my vision than I ever imagined possible. This is what voices look like. This is how I imagine their echoes linger in us.”

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