Interview: Hurricane & Southside Resümee mit Katja (FKP Scorpio)

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In diesem Jahr wollen wir euch mit einer neuen Interviewreihe hinter die Kulissen des Festivalsommers führen. Deshalb haben wir uns mit einigen Veranstaltern in Verbindung gesetzt, die für die Organisation und Umsetzung diverser Festivals verantwortlich sind. Den Anfang macht Katja von FKP Scorpio. Mit ihr haben wir uns ein wenig über das Hurricane und das Southside unterhalten.

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Rock Fanatics: Hallo Katja. Zunächst danke, dass du dir die Zeit für dieses Interview genommen hast. Während das Hurricane Festival bereits zum 17. Mal stattfand, feierte das Southside in diesem Jahr sein 15 jähriges Bestehen. Lass uns zunächst ein kurzes Resümee ziehen. An drei Festivaltagen spielten auf den Zwillingsfestivals 97 Bands auf vier Bühnen download the world map for free. Wo lagen eure Erwartungen in diesem Jahr und wurden sie erfüllt?

Katja: Wir wussten, dass wir ein hochkarätiges Line-Up haben und dass die Besucher das auch so sehen, das hat der frühe Ausverkauf beider Festivals gezeigt. Musikalisch gab es dann auch nichts zu bemängeln, denke ich. Die vielen positiven Berichte und beseelten Gesichter zeugen von tollen Konzerterlebnissen. Das hatten wir uns gewünscht und das haben wir geschafft.

Rock Fanatics: Was war dein persönliches Highlight des Wochenendes?

Katja: Wenn man vor Ort arbeitet bekommt man leider nicht so viele Konzerte mit. Aber ich fand Portishead und Sigur Rós ganz groß, ebenso The Hives und natürlich war auch die Rammstein Show wieder einmal sehr beeindruckend pictograms primary school for free.

Rock Fanatics: In diesem Jahr hat es das Wetter leider alles andere als gut mit dem Veranstaltungswochenende gemeint. Die Unwetterwarnungen zwangen die ersten Besucher des Hurricanes dazu, ihre Zelte wieder abzubauen, um ihre Sicherheit zu garantieren. Wie seid ihr dieses Problem angegangen?

Katja: Naja, die Anreise zum Hurricane ist buchstäblich ins Wasser gefallen, aber der Rest des Wochenendes war ziemlich ok und beim Southside war es durchgängig gut. Wir stehen immer mit dem Wetterdienst in Kontakt und bekommen Warnungen direkt mitgeteilt. Bei strahlendem Sonnenschein wurde eine erste Besprechung mit allen Hilfsdiensten durchgeführt und das Vorgehen bestimmt, damit eine koordinierte Warnung und das Maßnahmenpaket festgelegt werden konnten. Die Warnung wurde somit frühzeitig bekanntgegeben über das Festivalradio Camp FM, die überregionalen Radiostationen, sowie Facebook und die Festival App windows 7 for free german full version 32 bit usb. Die Warnung war gerechtfertigt: Um 17:45 gab es etliche Blitze in unmittelbarer Nähe, ordentliche Windböen und – leider Gottes – ganz viel Regen. Der Regen hat zu längeren Staus geführt da etliche Parkflächen extrem aufgeweicht waren und die Parkflächen nur langsam befüllt werden konnten. Der Stau ging bis in die Nacht. Zum Glück konnten wir die Besucher über das Radio kontinuierlich informieren, viele hatten so die Warnung schon vor der Anreise bekommen. Dadurch kamen viele erst am Freitag zum Gelände, was dann mit einigen kleinen Ausnahmen relativ problemlos abgefangen wurde. Das Wetter hat sich dann gehalten übers Wochenende – das ist das, was am Ende zählt.

Rock Fanatics: Im Gegensatz zu anderen großen Festivals sind das Hurricane und das Southside musikalisch sehr breit gefächert minecraft pc game. Von Rock über Pop bis hin zu Elektro wird für jeden Geschmack etwas geboten. Die Verteilung auf vier Bühnen hilft dieser Variabilität noch zusätzlich. Welche Kriterien müssen Musiker für euch erfüllen?

Katja: Die Künstler müssen durch ihre Live-Performance überzeugen und in ihren jeweiligen Genres etablierte Größen oder hoffnungsvolle Newcomer sein, denen wir einen Slot im Gesamtkunstwerk unseres Line-Ups zutrauen. So präsentieren wir Jahr für Jahr die heißesten Acts, die wir durch das Festival auch weiter aufbauen in Kombination mit den Publikumslieblingen, welche die Massen begeistern. Generell ist die richtige Mischung aus den relevanten Musikstilen besetzt mit den jeweiligen Bands der Stunde die perfekte Situation, die es für ein Festival zu erreichen gilt firefox download kostenlos deutsch windows 10 64 bit.

Rock Fanatics: Hurricane und Southside stehen sowohl als Zwillingsfestival wie auch als mit größte Festival Deutschlands in gewissem Vergleich mit Rock am Ring und Rock im Park. Wie heben sich eure Festivals in deinen Augen von den genannten ab? Siehst du selbst einen gewissen Konkurrenzdruck und wenn ja – wie geht ihr dagegen an?

Katja: Die Ausrichtung und Philosphie des Festivalprogramms ist – auch wenn es musikalisch natürlich hin und wieder Schnittmengen gibt – eine andere. Wenn man beide Line-Ups nebeneinanderlegt wird dies schnell auffällig. Insofern spüren wir keinen starken Konkurrenzdruck und sondern uns, wenn überhaupt, nur durch Qualität und unseren eigenen Stil ab garmin express downloaden voor mac.
Was wir bei unseren Festivals auch immer Blick haben, ist die Wege möglichst kurz zu halten,
sowohl im Infield als auch zum (und auf den) Campinggelände. Außerdem ist in unseren Tickets die Anreise mit der Bahn integriert. Und auch da gucken wir, dass die Besucher vom Bahnhof zum Gelände bzw. zum Shuttlebus und von dort zum Gelände kurze Wege haben. Wir arbeiten daran, nach internationalem Vorbild, ein Gesamtkunstwerk zu kreieren, was natürlich als gemeinsamen Nenner die Musik im Vordergrund hat, aber daneben noch viele Facetten hat, die dem Zuschauer ermöglichen, einzutauchen in diesen Festivalkosmos und erst am Montag wieder raus zu kommen.

Rock Fanatics: Lass uns ein wenig über Zahlen und Fakten des Festivals sprechen. Verrate uns doch bitte neben den wichtigsten Daten und Fakten ein oder zwei eher außergewöhnliche Dinge (z.B kostenlose lebensläufe zum herunterladen. wie viele Meter Kabel verlegt waren).

Katja: Siehe Factsheet, habe ich dir angehängt Außerdem noch 17 Kameras für die Fernsehproduktion und eine Drohne für außergewöhnliche Luftbilder und Videos. (Anm. der Redaktion: [Hurricane: 73.000 Besucher, 2.000 Leute Personal, 35km Bauzaun, über 52km Kabel, 532 Duschen & ein 38 Meter hohes Riesenrad. Southside: 65.000 Besucher, 30 km Stromleitungen, 150.000 Müllsäcke zur Reinigung & 700 Securities.)

Rock Fanatics: Über eure Webseite konnten die Festivalbesucher an einer Feedbackumfrage teilnehmen. Könnt ihr bereits erste Ergebnisse mit uns teilen? Hat euch etwas davon besonders überrascht?

Katja: Wir sind noch bei der Auswertung der Umfragen snapfire for free. Wir haben aber inzwischen die Erfolge unserer Grünen Aktionen ausgewertet. Und das ist sehr schön zu sehen, dass unser Recyclingprojekt, das Grüner Wohnen, Tausch Dich Satt, die Lotsen etc. durchaus angenommen werden und wir da auf einem guten Weg sind.

Rock Fanatics: Never change a running system – Wie schwer ist es für euch bei 17 bzw. 15 Jahren Festivaltradition neue Ideen einfließen zu lassen? Gibt es überhaupt noch etwas, was du ändern würdest? Oder gibt es gar neue Ideen, die die Festivals noch erweitern sollen?

Katja: Oh, Ideen haben wir viele, es muss natürlich auch immer realistisch bleiben. Aber es gibt immer noch etwas, was man anders, schöner, schneller, besser machen könnte samsung smart tv apps download 2014. Allein schon die immer wieder neuen Möglichkeiten, die die Technik bietet, sorgen für stete Weiterentwicklung. Dieses Jahr hatten wir beim Hurricane erstmals eine Tweetwall, das hätte sich vor 17 Jahren keiner träumen lassen. Gleichzeitig haben wir aber auch die CI der Festivals angefasst und mit der Eule, die überall auch auf dem Gelände wieder auftauchte, auch visuell starke Akzente gesetzt. Und es gab erstmalig ein Riesenrad. Und dies sind nur 3 Beispiele von Dingen, die in diesem Jahr neu gemacht wurden. Es gäbe noch einige mehr und für nächstes Jahr ist die Liste schon wieder recht lang…

Rock Fanatics: Was wünscht ihr euch von den Besuchern für 2014?

Katja: Das ist eine schöne Frage, eigentlich wünschen die Besucher sich ja immer nur was von uns.
Wir wünschen uns, auch 2014 wieder ein unvergessliches Wochenende mit den Besuchern zu verbringen tiptoi mein großes bilderlexikon herunterladen. Dass sie an dem, was wir ihnen bieten, Spaß haben, neue Musik entdecken, zu alten Helden tanzen und eine große friedliche Party feiern. Von dem ein oder anderen vielleicht auch noch etwas mehr Respekt vor seinen Zeltnachbarn oder auch der Umwelt.

Rock Fanatics: Zu guter Letzt die brennendste Frage von allen: Könnt ihr uns einen Tipp geben, wen das Publikum 2014 erwarten darf?

Katja: Da bitten wir Euch alle noch um etwas Geduld.

Rock Fanatics: Vielen Dank!

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