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Mit The Walking Dead – Kompendium 4 von Robert Kirkman erschien Ende 2019 der letzte Sammelband mit über 1000 Seiten Walking Dead. Das vierte Kompendium versammelt die Comicbände The Walking Dead 25 bis 32 in diesem Mammutwerk. Damit geht eine der erfolgreichsten Comicserien der Gegenwart zu Ende und schockiert mit einem krassen aber auch berührenden Ende.

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© Cross Cult - The Walking Dead - Kompendium 4 von Robert Kirkman

© Cross Cult – The Walking Dead – Kompendium 4 von Robert Kirkman

Es ist ein Abschluss in dem die Überlebenden um Rick, Michonne und Co. an der Zuflucht festhalten, doch sie wissen nur all zu gut, um die Gefahren und was auf dem Spiel steht. Sie wissen, dass sie alles nur halten können, wenn sie sich verbünden. Die Suche danach wird nie aufgegeben.

Mittels Funkgerät wird Kontakt gesucht und – man mag es kaum glauben – auch gefunden. Rick teilt Michonne ein und sie stößt – nach einer Verabredung – auf einen Trupp. Scheinbar können die Menschen dort in einer Form leben, die man in der Zeit nach dem Ausbruch durchaus als „Saus und Braus“ beschreiben könnte. Das alles ist zu schön, um wahr zu sein und das trifft den Kern des Ganzen. Status aus der Pre-Apokalypse-Zeit behält man dort und die Demokratie ist nur als Hauch einer Ahnung wahrnehmbar. Und das sind nur zwei der vielen Punkte, die dort unstimmig sind.

Einen Konsens der verschiedenen Ideen zu finden ist schwer und lässt sich kaum weder friedlich noch per Streit lösen. Das vierte Kompendium respektiv die letzten Ausgaben haben daher eine schwierige Aufgabe vor sich und… naja, das lest ihr am besten selbst nach. In dem Mammutband gibt es einiges zu erfahren, zu bangen, zu freuen, … allerlei Gefühle.

Ein guter, aufregender und interessanter Abschluss. Der auch einen kleinen aber feinen Blick in die Zukunft beinhaltet. Für alle Fans eine Investition wert.

(**)

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