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Mit dem Comic Das Goldene Zeitalter 1 von Roxanne Moreil (Autorin) und Cyril Pedrosa (Gestalter) aus de Reprodukt Verlag erreichte mich ein Werk, das mir interessant erschien. Übersetzt wurde es aus dem Französischen von Ulrich Pröfrock und kommt farbig auf über 200 Seiten daher.

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© Reprodukt Verlag - Cyril Pedrosa, Roxanne Moreil - Das Goldene Zeitalter 1

© Reprodukt Verlag – Cyril Pedrosa, Roxanne Moreil – Das Goldene Zeitalter 1

Leider habe ich in letzter Zeit immer weniger Lust die Klappentext neu zu formulieren, daher auch hier wieder in Zitatform das Original:

 

Das Reich, das einst satt und wohlhabend war, wird seit dem Tod des Königs von Hungersnöten geplagt. Tilda, die Tochter des verstorbenen Königs, will nach ihrer Krönung endlich die Not des Volkes lindern. Doch durch ein Komplott ihres Bruders wird sie ins Exil verbannt. Geleitet von mysteriösen Zeichen bricht Tilda auf, um mithilfe ihrer Verbündeten, dem weisen Tankred und dem treuen Bertil, das Königreich zurückzuerobern. Bald zeigt sich, dass das Schicksal der Gefährten mit einer alten Legende verknüpft ist: “Das Goldene Zeitalter”, ein lang vergessenes Buch, das die Macht hat, die Welt zu verändern…

Nach einem Szenario von Roxanne Moreil entwirft Cyril Pedrosa ein mittelalterliches Epos, dessen Heldin leidenschaftlich für eine Utopie eintritt: eine Welt ohne Krieg und Unterdrückung; eine Welt ohne soziale Ungerechtigkeit; eine Zukunft, die allen gehört.

Doch ab jetzt stammt wieder alles aus meiner Feder und entspricht meiner persönlichen, subjektiven Meinung. Obwohl, nein doch nicht. Ich muss noch etwas kurzes zitieren aus der Presse-Info:

Als Mitglied von Maison Fumetti, einer Comickooperative in Nantes, nahm sie 2018 an der feministischen Ausstellung „Ein Comic, wenn ich will, wann ich will“ teil.

So, jetzt aber. Auf ein Neues. Dieser Fantasy-Comic hat mich in der Rund-Mail interessiert und ich bekam diesen dankenswerterweise vom Verlag als Original. Die Farben sind zahlreich und nicht jeder Form, kann ich eine Bedeutung zuordnen. Oft fehlt dann – für mich – eine Erklärung, ob es Landschaft ist, aus den Augen von jemand anders gesehen wird oder durch eine Art Wahrsagerkugel. Zu grell, zu zahlreich und für mich nur mit vager Ahnung versehen, was das sein könnte. Ob es dazu gehört. Ob ich korrekt geschätzt habe? Keine Ahnung. Ist es für die Leserschaft „da draußen“ von Interesse? Wahrscheinlich nicht. Jede*r nimmt das anders wahr. So auch hier.

Aber die Geschichte ist gut. Spannend. Nicht zu hektisch. Nicht zu komplex oder verwirrend. Keine neuen Ausdrücke, die mensch erst erlernen muss.

Ich bin gespannt, ob die Anwärterin ihren Kampf gewinnt und die Utopie umsetzen kann, umsetzbar ist. Das „gemeine Volk“ muss ja mitspielen, es ebenso verstehen, wie sie. Eine eigene Vision ist schwer auf andere übertragbar und oftmals nicht möglich jeden davon überzeugen zu können. Mensch darf gespannt sein, was noch kommen wird.

Die 4 von 5 Punkte sind eher als 3,5-3,75 Punkte von 5 zu lesen / verstehen.

(**)

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