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Robert Crumb habe ich – bis vor wenigen Monaten – noch nie als Comic gelesen. Wohl aber ich vor vielen, vielen Jahren Fritz the Cat als Film gesehen. Hatte also, ohne seinen Namen direkt zu kennen oder dass dieser mir in Erinnerung geblieben wäre, schon Kontakt mit ihm. Mit Amerika liegt ein weiterer Band vor.

© Reprodukt - Robert Crumb - Amerika

© Reprodukt – Robert Crumb – Amerika

In der Beschreibung wird er als Altmeister des US-Underground-Comix betitelt und das vorliegende Werk als bitterböse Abrechnung mit dem amerikanischen Traum beschrieben. Die darin enthaltenen Werk sind zwischen 1965 und 1996 entstanden, sollen aber immer noch aktuell sein.

Einige sind es gewiss. Mit anderen, ziemlich vielen, kann ich einfach nichts anfangen. Das packt meinen Humor nicht und verursacht bei mir nur ein Schulterzucken für „ja, ganz nett“.

Rein subjektives Empfinden, natürlich. Die Themen, das gestehe ich ein, sind allerdings dennoch wichtig. 9-to-6-Jobs, (Vorstadt-)Faschisten, wie sie hier genannt werden, oder Immobilienmagnaten. Alles Gruppen, denen wir jetzt nicht so viel zu verdanken haben, was Sinn ergibt, Spaß macht, Freude, Ausgeglichenheit et cetera bringt. Eigentlich bringt es uns nur weiter in dem Kreislauf, den die meisten nie haben wollten. Und auch nicht zugestimmt haben. Der Kreis schließt sich, wenn man an Taufen denkt.

Insgesamt ganz nett, kann mich aber nur schwer bis gar nicht damit anfreunden.

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