Within Temptation – 08.04.2014 – Köln, Palladium

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Vergangenen Dienstag war das lange Warten dann endlich vorbei: Nachdem Within Temptation ihre Tournee zuerst verschieben mussten, kamen die Niederländer am 08.04.2014 in das Kölner Palladium.

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Mit dabei waren die Landsleute von Delain, der Band des Within Temptation Ex-Keyboarders Martijn Westerholt und der Sängerin Charlotte Wessels, welche erst kürzlich ihr neues Album „The Human Contradiction“ veröffentlichten. Ebenfalls mit von der Partie waren Sander Zoer (Schlagzeug), Otto Schimmelpennick van der Oije (Bass/Gesang) und Timo Somers (Gitarre/Gesang).
Mit der Setlist aus neun Liedern deckten die Symphonic-Metaler sämtliche ihrer fünf Studioalben ab, wobei das neue Album mit „Army Of Dolls“, „Tell Me, Mechanist“ und „Stardust“ präsentiert wurde.
War das Publikum zu Beginn noch etwas zögerlich, so schaffte es Charlotte mit ansteckend guter Laune und einer Menge Begeisterung das Publikum zum Mitklatschen zu motivieren und spätestens nach „Electricity“ waren die Anwesenden überzeugt. Nach gut 30 Minuten überließen Delain unter lautem Applaus dem Hauptact des Abends die Bühne.

Setlist Delain:

  1. Go Away
  2. Get the Devil Out of Me
  3. Army of Dolls
  4. Tell Me, Mechanist
  5. Stardust
  6. Electricity
  7. Sleepwalkers Dream
  8. The Gathering
  9. We Are the Others

Während der Umbaupause zierte das Cover des aktuellen Albums „Hydra“ der erfolgreichen Symphonic-Metal-Band Within Temptation den weißen Vorhang, der die Bühne verhüllte.
Das sechste Album der Band erschien am 22. Januar, erreichte in Deutschland Platz 4 der Album Charts und erklomm in den Niederlanden sogar die Chartspitze.

Zum Opener des Albums „Let Us Burn“ fiel der Vorhang gegen 21 Uhr dann zu Boden und gab den Blick auf die Bühne frei. Dort spielten Sharon Janny Del Adel (Gesang), Robert Westerholt (Rhythmus-Gitarre), Ruud Adrianus Jolie (Lead-Gitarre), Jeroen van Veen (Bass), Martijn Spierenburg (Keyboard), Mike Coolen (Schlagzeug) und Stefan Helleblad (Rhythmus-Gitarre) vor einer Bühne auf drei Ebenen aus. Diese nutzte vor allem Sharon über die fast 2 ½ stündige Spielzeit ausgiebig aus.

Neben dem einwandfreien Sound und Sharons atemberaubender Stimme, die in der Akustik des Palladiums brillierte, boten Within Temptation mit der riesigen Leinwand an der Rückseite der Bühne, geschickt eingesetzten Videoclips, wiederkehrenden Pyro-Effekten und drei Outfits der Frontfrau auch optisch eine gelungene Show.

Mit der umfangreichen Setlist, welche sowohl neue Songs („Let Us Burn“, „Tell Me Why“) als auch ältere Titel wie „Mother Earth“ und dem klassischen Closener „Ice Queen“ enthielt, boten die Niederländer sowohl Möglichkeit zum feiern als auch zum schmachten – und damit die perfekte Mischung für einen gelungenen Abend.

Auch ließ es sich Sharon nicht nehmen, hier und da ein paar ernste Worte an die Anwesenden zu richten – vor „Stand My Ground“ machte sie deutlich, wie traurig es sei, dass die Meinungsfreiheit heutzutage immer noch ein so großes Problem sei. Und auch wenn es dabei sicherlich um weit tiefgreifenderes ging, so passte es auch auf die von uns kürzlich dargestellte Situation der Fotografen (mehr Informationen hier und hier) und zeigt, dass auch die erfolgreichen Menschen auf dieser Welt eben doch mit denselben Situationen wie wir leben.

Insgesamt boten Within Temptation eine grandiose Show mit 100 % Rock, bei dem die Sieben auf ganzer Länge überzeugten und sicherlich keinen Fan unzufrieden zurückließen.

Setlist Within Temptation:

Dragon (Short Movie)

  1. Let Us Burn
  2. Paradise (What About Us?)
  3. Faster
  4. Iron
  5. Edge of the WorldMother Maiden (Short Movie) (Short version)
  6. In the Middle of the Night
  7. Angels
  8. Dangerous
  9. And We Run
  10. Tell Me WhyElements Intro
  11. See Who I Am
  12. Stand My Ground
  13. Our Solemn Hour
  14. The Cross
  15. Covered By Roses
  16. Mother EarthZugaben:
  17. What Have You Done
  18. Memories
  19. Summertime Sadness (Lana Del Rey Cover)
  20. Ice Queen

 

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