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Deep Purple – Smoke over Wacken

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Es ist Zeit für die ersten wirklich großen Namen in der Bandriege. Passend zum Tag der Altmeister konnte in diesem Jahr Deep Purple gewonnen werden. 1969 gegründet, haben die Herren schon einige Jahre auf dem Buckel. Allein dank Songs wie „Smoke On The Water“ kennt sie jedes Kind dieser Welt. Kurzum: Es ist nicht schwer, sondern eigentlich eher selbstverständlich die Musiker zu den Legenden der Musikwelt zu zählen.

Hier auf Wacken ist das Publikum ebenso gemischt wie ihre Fanschar auf der ganzen Welt. Alt wie jung zieht es vor die Black Stage, um Teil dieses Ereignisses zu werden. Es ist schließlich ein Erlebnis, das man nicht alle Tage geboten bekommt und das bei einer Band, die man vor allem als Fan des weiten Genres Metal einmal im Leben gesehen haben sollte. So füllt sich die Seite der Black Stage gut, aber leider auch mit viel Bewegungsraum. Viele pokern darauf sich die Show auch von der Nebenbühne ansehen zu können und so bereits die besten Plätze für Rammstein zu sichern. Schade, denn auch Deep Purple hätten einen ebenso dicht gefüllten Zuschauerraum verdient, doch mit den Erwartungen an Rammstein mitzuhalten, ist an diesem Tag generell schwer.

Dabei legen sich Deep Purple schon in den ersten Minuten ins Zeug. Es jagt nicht nur ein Hit das Nächste, sondern auch ein Solo das Andere. Steve Morse (Gitarre), Roger Glover (Bass), Don Airey (Keyboard) und Ian Paice (Schlagzeug) scheinen sich regelrechte Geschwindigkeitsduelle zu liefern und trumpfen mit Fingerfertigkeit und technischen Spielereien auf. Sänger Ian Gillan imponiert nicht nur mit seiner Stimme, sondern auch seiner unglaublichen Bühnenpräsenz. Die Künstler sind einfach bei bester Laune und haben immer noch eindeutig Spaß an ihrem Job! So sollte es immer sein! Entsprechend kommt keine Langeweile auf und wirkt vor allem nicht gekünstelt. Resultat ist restlose Begeisterung seitens der Zuschauer. Mit viel Energie feuern sie die Musiker an, singen mit und schütteln kräftig das Haupthaar.

Ihren Höhepunkt findet die Show mit „Smoke On The Water“. Aus tausenden Kehlen gesungen erlangt der Klassiker Gänsehaut erregende Tiefe. Großartig! So ist der Grundstein für die Riege der ganz Großen gelegt.

Setlist:
1. Highway Star
2. Into the Fire
3. Hard Lovin‘ Man
4. Vincent Price
5. Strange Kind of Woman
6. Contact Lost
7. Guitar Solo
8. The Well-Dressed Guitar
9. Hell to Pay
10. Lazy
11. Above and Beyond
12. No One Came
13. Keyboard Solo
14. Perfect Strangers
15. Space Truckin‘
16. Smoke on the Water
17. Green Onions
18. Hush
19. Black Night

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