Unzucht – Rosenkreuzer Tour – 16.01.2014 LCB Wuppertal

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Vergangenen Donnerstag, dem 16.01.14 begann der letzte Block der Unzüchitgen Rosenkreuzertour in Wuppertal. Im Live Club Barmen lud die Unzucht zum Feiern des Endes ihrer ersten eigenen Headliner-Tour. Pünktlich um 19.00 öffnete der LCB seine Türen, vor denen schon viele Fans warteten. Die Halle füllte sich schnell und die Wartezeit bis zum Beginn des Konzerts überbrückten viele Fans mit Gesprächen über die letzten Unzucht Konzerte, die sie besuchten.

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Um 20.00 ging das Licht aus und die Stimmung war gespannt. Schon beim Betreten der Bühne durch die Vorband Vlad in Tears klatschte und freute sich das Publikum sehr. Sie boten dem Publikum eine gewohnt rockige Show bestehend aus einer Mischung aus älteren Vladis-Hits und Covereinlagen bekannter Songs anderer Bands. So gab der charmante Sänger Kris Vlad zur Verbesserung seiner Deutschkenntnisse „Du hast“ von Rammstein zum Besten und forderte das Publikum auf mit zu singen. Animiert durch den nackten Oberkörper von Kris gab das Publikum sein Bestes. Zudem gab es eigene Interpretationen von Vlad in Tears zu den Songs „ Sweet Dreams“ und auf Wunsch eines Fans „Duality“. Neben der harten Gitarrenriffs und der wummernden Bassdrum überzeugten die knackigen Italiener mit viel Charme und jeder Menge Spaß auf der Bühne, was die Besucher des Konzerts gebührend durch lautes Klatschen, Jubeln und vor allem auch einem Geschenk feierten. Irgendwie landete eine Werwolf Maske mit roten Augen auf der Bühne, welche zuerst über den Mikrofonständer gehangen und dann mit viel Spaß von Bassist Dario angezogen wurde. Der zur Freude der weiblichen Fans nicht nur leicht bekleidete sondern auch dreckig mit schwarz und kunstblut bemalte Kris Vlad verstand es mit dem Publikum zu interagieren und es mit in die Show einzubeziehen. So sang er einige Frauen direkt an und ich als Fotografin bekam sogar während der Show ein Küsschen von ihm auf die Wange. Eine rundum gelungene Show der Fünf, die zur vollen Zufriedenheit des Publikums die Stimmung ordentlich für Unzucht anheizten.

Nach etwa 30 Minuten Spielzeit kamen dann die Headliner des Abends auf die Bühne. Unzucht zogen die Besucher des Konzerts schon durch ihr elektronisch-tanzbares Intro voll in ihren Bann. Die Rosenkreuzertour beinhaltete musikalisch alles, was das unzüchtige Herz begehrt. Eröffnet wurde die Show vom gleichnamigen Song „Rosenkreuzer“, der mit harten Gitarrenklänge überzeugte. Zusammen wurde emotional mitgesungen bei Songs wie „ Kind von Traurigkeit“, „Nymphomanie“ und „Nur die Ewigkeit“. Rockig, tanzbar, hart und laut konnte man Lieder wie z.B „Feuersturm“ genießen. Zusammen mit Vlad in Tears Sänger Kris Vlad performten die Jungs der Unzucht ihren Cover Hit „Entre Dos Tierras“. Neben den Songs, die jedem Gast bekannt waren, überzeugten Daniel Schulz und seine Kumpanen mit einer wie üblich energiegeladenen Show. Sänger Schulz verstand es wunderbar, viel Emotionen und Gefühl in einige der Songs zu legen und bei anderen die Menge durch Tanzeinheiten mit zu reißen und selber zum toben zu animieren. Auch Gitarrist Daniel de Clerque , der gegen Ende sogar oben ohne spielte, und Bassist Alex Blaschke wurden eins mit ihren Instrumenten und zeigten wie viel Spaß sie auf der Bühne hatten.
Natürlich gab es als Zugabe noch die „Kleine geile Nonne“ und den „Engel der Vernichtung“, die von jedem einzelnen Besucher mitgegröhlt wurden.

Zusammengefasst war dieses Konzert in Wuppertal ein absolutes Highlight und ein gebürtiges Abschlusskonzert in NRW. Eine schöne Mischung aus harten, tanzbaren Songs und Liedern voller Gefühl, gepaart mit Stagediving und Tanzeinlagen seitens des Sängers, Headbangaktionen der Saiteninstrumentler und harten Schlägen von Drummer Tobi Fuhrmann.
Die wenigsten Konzertbesucher verließen das Konzert direkt nach Ende der Show. Es tummelte sich alles vorm Merchandise Stand und jeder wollte ein Autogramm, ein Bild oder ein Gespräch mit seinen Lieblingen erhaschen. Mit viel Liebe und den ein oder anderen Zärtlichkeiten widmeten sich Unzucht und Vlad in Tears voll und ganz ihren Fans und ließen keinen Wunsch unerfüllt.

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