Unzucht – 26.04.2014 – Solingen, Eventclub Nachtrausch

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Fotos: Unzucht - Mera Luna Festival 2013 - Hildesheim

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Am 26. April 2014 riefen Unzucht im Rahmen ihrer Entre dos Tours 2014 in den Solinger Eventclub Nachtrausch.

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Mit dabei: X-in June, welche 2001 von Markus Bär gegründet wurde. Die Elektro-Pop Band spielte bereits vor Szenegrößen wie Diary Of Dreams, Funker Vogt und Project Pitchfork und zeichnet sich vor allem durch die Verbindung von tanzbaren Sounds mit emotionalen und lebensnahen Texten aus.

x in juneDie Band wird seit 2011 durch Christian Beer und seit diesem Jahr durch Borislav Schultheiss ergänzt. Auf der recht kleinen Bühne wurde es mit Schlagzeug, Synthesizern und bereits aufgebauten Untensilien des Haupacts des Abends dann etwas kuschelig, was der souveränen Performance aber nicht im Wege stand. Mit offensichtlicher Bühnenerfahrung und einer Menge guter Laune leisteten die drei einen Auftritt, der nicht nur die Anwesenden sondern auch den Club ordentlich aufheizte.
Mit Titeln wie „The Devil“, „Greed“ und auch „Dream Catcher“ vom aktuellen Album „Choose Your God!“ boten X-In June eine gelungene Setlist, die zum Klatschen und Tanzen motivierte.
Nach guten 30 Minuten wurde die Band nach einem Geburtstagsständchen für den Drummer unter Applaus verabschiedet.

Wenig später folgten die Dark Rocker von Unzucht, welche sich in den letzten Jahren stetig größere Bekanntheit erarbeitet haben. Das aktuelle Album „Rosenkreuzer“ (2013) erreichte Platz 61 der deutschen Albumcharts.
Fotos: Unzucht - Mera Luna Festival 2013 - HildesheimMit Bands wie Mono Inc., End Of Green und Lord Of The Lost sammelten Daniel Schulz (Gesang), Daniel de Clercq (Gitarre), Alex Blaschke (Bass) und Toby Fuhrmann (Schlagzeug) sowohl Bühnenerfahrung als auch eine treue Schar an Fans.
Auf ihrer umfassenden Setlist boten die Unzüchtigen dann nicht nur Titel des aktuellen Longplayers, sondern auch Hits des Debütalbums „Todsünde 8“.

Dabei reichten sich schnelle und härtere Nummern wie „Schwarzes Blut“ oder „Todsünde 8“ die Hand mit Balladen wie „Während wir uns verlieren“ und „Der letzte Tanz“.
Das Publikum knüpfte nahtlos an die phantastische Stimmung an, es wurde getanzt, gesungen und geklatscht, trotz steigender Zimmertemperatur.
Auch die Musiker ließen sich nichts bieten und spielten beim Ausfall einer Lampe dann eben mal im Dunkeln. Das war aber schnell behoben, und die vier Jungs konnten wieder in vollem Glanze erstrahlen.

Mit den Zugaben „Kleine geile Nonne“, „Engel der Vernichtung“, „Meine Liebe“ und „Mit dir oder ohne dich“ wurden noch einige Klassiker ausgegraben, bei denen sowohl für Herz auch auch das Tanzbein etwas geboten wurde.
Insgesamt boten beide Bands einen klasse Auftritt der eine Menge Schweiß aber auch eine Menge Spaß bot.

Setlist:

1. Der Schrauber
2. Rosenkreuzer
3. Kind von Traurigkeit
4. Schwarzes Blut
5. Todsünde 8
6. Nymphomanie
7. Der Versuch zu leben
8. Der Untergang
9. Feuersturm
10. Während wir und verlieren
11. Der letzte Tanz
12. Entre dos tierras
13. Nur die Ewigkeit
14. Unzucht
15. Deine Zeit läuft ab
16. Kleine geile Nonne
17. Engel der Vernichtung
18. Meine Liebe
19. Mit dir oder ohne dich

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