Unzucht – 23.01.2015 – Underground Köln

Unzucht – Venus Luzifer Tour – 23.01.2015 – Underground, Köln
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Interview : Nils Freiwald – ERDLING
29. Januar 2015

Am 23. Januar begrüßte das Underground in Köln erneut die Jungs von Unzucht in ihren Hallen zur Venus Luzifer Tour 2015. Nachdem am 14.11.2014 das passende Album „Venus Luzifer“ in die Läden kam und von den Fans mit großem Erfolg belohnt wurde, warteten sie schon sehnsüchtig auf die Tour dazu.

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death-valley-high-10-von-18Pünktlich um 20 Uhr begann das Konzert dann mit der Vorgruppe Death Valley High. Die Jungs aus Kalifornien versuchten das Publikum mit ihrem musikalischen Stiel Doom Pop auf Touren zu bringen. Sänger Reyka Osburn und seine Jungs zeigten eine sehr rockige und energiegeladene Show. Mit einer Mischung aus Gesang , Geschrei und harten Gitarrenriffs konnten sie zumindest einige der Besucher überzeugen. Gegen Ende des Auftrittes spielten sie den Song „Death Valley High“. Hierfür stellte sich Sänger Reyka Osburn Mitten ins Publikum und ließ die Besucher abwechselnd den Refrain „Death Valley High“ ins Mikrofon grölen. Die Mehrzahl der Besucher konnten die kalifornischen Jungs überzeugen, doch bei einigen war ihre Mühe eher vergebens.

Während der kurzen Umbaupause füllte sich das Underground nochmals gehörig und die Zuschauer warteten gespannt bis das Intro zur Unzucht Show begann. Besondere Aufmerksamkeit zog während des Umbaus schon die Venus Luzifer Schaufensterpuppe auf sich, die als Dekoration hinten links auf der Bühne platziert war und genau so aussah, wie die Dame auf dem Albumcover. Eingeleitet wurde das Konzert vom Song „Wir sind das Feuer“, welches auch der erste Titel des Albums ist. Schon hier wippten und sangen die meisten Fans ordentlich mit. Die erste Hälfte des Konzertes war überwiegend geprägt von Liedern aus dem neuen Album, wie z.B „Seelenblind“ , „Inferno“ und „Unendlich“. Auffällig war hier, dass so gut wie jeder Fan im kleinen Underground jedes dieser neuen Lieder mitsingen konnte und dies auch zum Teil mit großer Mimik und Gestik tat.

unzucht (25 von 27)Die Show war typisch für die Unzucht sehr energiegeladen. Sänger Daniel Schulz tanzte nicht nur wie gewohnt über die Bühne und faszinierte die Zuschauer mit großen Gesten, sondern wusste auch gekonnt das Publikum anzuheizen. Das gewohnte „Macht mal Krach“ durfte hier natürlich auch nicht fehlen. Drummer Tobi Fuhrmann lächelte stets freundlich hinter seinem Schlagzeug und groovte im Takt mit und auch die Saiteninstrumentler Daniel De Clerq und Alex Blaschke waren mit ganzem Körpereinsatz dabei. Leider trug Bassist Blaschke das ganze Konzert über eine Kapuze, was es den Zuschauern, die seitlich zu ihm standen, teilweise sehr schwer machte, einen Blick auf sein Gesicht zu erhaschen.

In der zweiten Hälfte des Konzerts holten die Jungs aus Hameln auch ältere Hits der letzten zwei Alben raus und spätestens jetzt gab es nicht einen Besucher mehr, der „Kind von Traurigkeit“ oder den „Letzten Tanz“ nicht lauthals mitsang. Gegen Ende ließ sich Sänger Schulz vom Publikum beim Stagediving auf Händen tragen.
Nach zwei Zugaben endete das Konzert wie es begann – mit dem Song „Wir sind das Feuer“ und einer begeisterten Publikumsmenge. Leider fehlte einer der größten Hits der Jungs, nämlich die „Kleine Geile Nonne“ auf die sich so einige Besucher doch gefreut hatten.

Im Großen und Ganzen aber eine typische Unzucht Show, die es vermochte jeden Fan zu begeistern und zu überzeugen.

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