Trivium – Vengeance Falls Over Europe Tour – 09.12.2014 – Essigfabrik, Köln

Steel Panther – 11.02.2014 – Live Music Hall, Köln
19. Februar 2014
Bullet for my Valentine – 10.02.2014 – Palladium, Köln
19. Februar 2014

 

Trivium Vengeance FallsTrivium machten bei ihrer Vengeance Falls Over Europe Tour auch einen Halt in der Essigfabrik in Köln. Als Supportacts haten sie die Bands Battlecross und Miss May I im Gepäck.

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Den Anfang an diesem Abend machten Battlecross aus Detroit. Das Quintett, bestehend aus Kyle Gunther (Gesang), Tony Asta (Gitarre), Hiran Deraniyagala, (Gitarre), Don Slater, (Bass) und Adam Pierce (Schlagzeug), spielte Songs aus ihrem aktuellen Album „War of Will“ s(07/2013). Der Sound der Amerikaner ist eine Mischung aus Thrash und Death-Metal. Der sympathische Frontmann Kyle, der mit seiner langen Haarpracht und Bart an Johann Hegg von Amon Amarth erinnerte, forderte das Publikum immer wieder zum Headbangen auf. In der den vordersten Reihen wurde ordentlich mitgebangt und es tat sich immer wieder ein kleines Moshpit auf.

Als zweiter Supportact betraten Miss May I, bestehend aus Levi Benton (Gesang), Justin Aufdemkampe (Gitarre/Gesang), BJ Stead (Gitarre), Ryan Neff (Bass/Gesang) und Jerod Boyd (Schlagzeug), die Bühne. Die Jungs schienen auch eine größere Menge an Fans im Publikum zu haben, denn sie wurden mit reichlich Applaus auf der Bühne empfangen. Die Zuschauer wurden jetzt noch einmal so richtig mit klassischen Metalcore angeheizt, wobei Frontmann Levi dabei die harten Growls und Gesangparts und Bassist Ryan die klaren Gesangparts übernahm. Das Publikum war jetzt um einiges wacher und ließ sich von Levi zum klatschen und moshen animieren.

Bei einem kurzem Bühnenumbau wurden an den Seiten der Bühne zwei große T-Logos von Trivium aufgestellt und vor dem Schlagzeug, welches sich auf einem Podest befand, Konstruktionen angebracht, die einer Felsenwand ähnelten. Zum epischen Intro „Divinity“ betraten Matt Heafy (Gesang/Gitarre), Corey Beaulieu (Gitarre), Paolo Gregoletto (Bass) und Nick Augusto (Schlagzeug) unter euphorischen Beifall der Zuschauer die Bühne. Diese heizten mit „Brave This Storm“ dem Kölner Publikum sofort richtig ein.

Matt Heafy wechselte eindrucksvoll zwischen klarem Gesang und Shouts und bewies einmal mehr wie vielseitig er seine Stimmbänder beanspruchen kann. Dabei posierte er immer wieder und riss die Arme in die Höhe und streckte den Fans die Zunge raus. Corey und Paolo setzen sich gekonnt vor den riesigen T-Logos in Szene, wechselten die gesamte Show über die Seiten der Bühne und motivieren die Fans zum Feiern. Trivium wurde mit zahlreichen Moshpits, kleineren Circlepits und den lautstarken Gesang ihrer Anhängerschaft belohnt auch einige Crowdsurfer waren zu beobachten.

Zum Schluss ließ es das Quartett nochmal so richtig mit „In Waves“ und „Pull Harder on the Strings of Your Marty“ krachen. Diese Songs wurden am lautstärksten mitgesungen und bei den Fans gab es kein Halten mehr. Die ganze Halle schien nun in Bewegung zu sein. Nach rund neunzig Minuten Spielzeit verließen Trivium unter tosendem Applaus die Bühne.

Ein gelungener Konzertabend mit zwei mitreißenden Vorbands. Trivium bewiesen einmal mehr, dass sie eine hervorragende Live-Band sind und einfach wissen, wie sie ihr Publikum begeistern können.

Setlist:
1. Divinity I
1. Brave This Storm
2. Like Light to the Flies
3. No Way to Heal
4. Strife
5. Shattering the Skies Above
6. Through Blood and Dirt and Bone
7. Of All These Yesterdays
8. Forsake Not the Dream
9. A Gunshot to the Head of Trepidation
10. Becoming the Dragon
11. Down from the Sky
12. Shogun
13. Capsizing The Sea
13. In Waves
14. Pull Harder on the Strings of Your Marty

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