The Idiots – 13.03.15 – FZW, Dortmund

The Idiots wurden 1978 vom Mastermind Sir Hannes gegründet; 1990 dann die Trennung. Vor zwei Jahren jedoch meldeten sie sich mit ihrem Album „Amok“ (VÖ: 04/2013) zurück. Im Oktober 2014 folgte dann das Album „Gott sei Punk“, auf welchem die alten Hits in besserer Qualität zu hören sind, gepaart mit drei neuen Songs.
the_idiotsUm ihr Album unter die Leuten zu bringen, spielten The Idiots am 13.03. im FZW, im Rahmen einer Albumpräsentationsshow. Als Support hatten sie gleich drei Bands mit im Gepäck: G-Fehler, Owerstolz und BUMS.

Den Anfang machte die Schülerband G-Fehler aus Lünen. Leider war die Halle bei ihrem Auftritt nur spärlich gefüllt, weswegen die Stimmung der Band nicht so recht auf das Publikum überschwappen wollte. Dennoch gaben die Jungs alles und hatten sichtlich Spaß bei ihrem Auftritt.

Die zweite Band, die in der Szene schon etwas bekannter ist, war Owerstolz. Mit dem Song „Ruhrpott“ eröffneten sie ihren Auftritt. Nach und nach füllte sich die Halle und die ersten begannen zu pogen. Die Menge hatte sichtlich Lust auf dreckigen Punk an diesem Abend.
Die dritte Vorband war BUMS. Diese spielten unter anderem ihren Song „Schwarz Gelbe Wand“ und erinnerten an den Derbysieg des BVB vor zwei Wochen. Das kam beim Dortmunder Publikum super an. Es feierte ausgelassen und tobte sich für The Idiots warm.

Nach einer kurzen Umbaupause wurde es dunkel in der Halle. Aus den Boxen ertönten Orgelklänge. Eine Nonne betrat die Bühne mit einem Schild in der Hand, auf dem stand „Idiots rettet“. Eine Anspielung auf eine Frau, die damals in der Dortmunder Innenstadt das Wort Jesu unter die Menge bringen wollte und ein Schild bei sich trug mit der Aufschrift „Jesus rettet“. Kurz nach der Nonne betrat ein Priester, mit einer Bibel in der Hand, die Bühne, der das Publikum segnete und die Bibel huldigte. Als die beiden Geistlichen die Bühne wieder verließen, kamen The Idiots auf die Bühne gestürmt. Sir Hannes begrüßte das Publikum mit einer Bierdusche, in dem er eine Bierflasche schüttelte und sie über dem Publikum ausgoss. Mit dem Song „Deathbrains“ eröffneten sie ihr Konzert und ließen sich von der Menge feiern.
Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt schon beim dritten Song „Selbstmord“. Die Menge tobte, feierte das Comeback der Idiots. Doch auch nach dem vierten und fünften Song, „Gott sei Punk“ und „Alter Schwede“, riss die Stimmung nicht ab. Bierbecher flogen durch die Halle und das Publikum war nicht mehr zu halten. Sir Hannes lud die Fans ein, von der Bühne zu springen und sich von der Menge durch die Halle tragen zu lassen. Er selbst ließ es sich nicht nehmen, beim Song „Kill Him“ von der Bühne in die Menge zu springen und sich von seinen Fans tragen zu lassen.
Während des Konzertes band Sir Hannes das Publikum nicht bloß durch die Animation zum Stage Diven mit ein. Bei dem Song „Fleischwolf“ biss er den Fans in der ersten Reihe in die Schulter. Danach, bei „Nuclear War“, holte er einen weiblichen Fan auf die Bühne, der mit einer Gasmaske ausgestattet wurde und auf der Bühne tanzen durfte. Die Harmonie zwischen Band und Fans war den gesamten Abend über zu spüren und machte das Konzert zu einem einzigartigen Erlebnis.
Natürlich konnten es sich die Idiots ebenfalls nicht nehmen lassen, eine weitere Anspielung auf den Derbysieg vor zwei Wochen zu machen. Mit dem Song „Der S04 & der BVB“ erinnerten sie die Fans an das Spiel und brachten sie dazu laut mit zu gröhlen.
Typisch für Sir Hannes war das Konzert mit kleineren Kostümwechseln seinerseits gespickt. Anfangs trug er eine alte Polizeimütze, welche er bei dem Song „Schweine ins Weltall“ gegen eine Schweinemaske tauschte. Diese wiederum legte er bei dem Song „Edeka“ ab und trug einen weißen Kittel mit Blutflecken. Nach diesem Lied war das Konzert vorerst vorbei.
Als Zugabe gab es gleich vier weitere Songs auf die Ohren: „Now I wanna be your dog“, „Tage ohne Alkohol“, „Heavy Metal Psycho Punk“ und „Destroy my Body“. Nach diesen vieren ließen die Idiots ein glückliches, mit Bier durchnässtes Publikum zurück.

Setlist – The Idiots
1.Deathbrains
2. Der Tod
3. Selbstmord
4. Gott Sei Punk
5. Alter Schwede
6. Fleischwolf
7. Nuclear War
8. Der Idiot
9. Verseucht
10. Bayrischer Wald
11. Mädchen mit den roten Haaren
12. Der Säufer
13. Samstag Nacht
14. Schweine ins Weltall
15. Pechvogel
16. Der S04 & der BVB
17. Idioten ficken besser
18. Kill him
19. Mach es dir doch selbst
20. Edeka

Zugaben
21. Now I wanna be your dog
22. Tage ohne Alkohol
23. Heavy Metal Pyscho Punk
24. Destroy my body

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