Steven Wilson – 19.01.2016 – Alte Oper, Frankfurt

Architects – Support Parkway Drive – 30.01.2016 – Palladium, Köln
31. Januar 2016
Parkway Drive – 30.01.2016 – Palladium, Köln
31. Januar 2016

Steven Wilson in der alten Oper Frankfurt

Das Jahr 2016 schaute noch ganz verschlafen aus den Augen, da meldete Steven Wilson bereits Ansprüche auf den Titel in der Kategorie „Tour des Jahres“ an. Dabei war es noch nicht mal zwölf Monate her, dass der Progressive Rock-Titan hierzulande sein Album „Hand. Cannot. Erase.“ auf einer ausverkauften Tour vorstellte. Wilson wäre aber nicht Wilson, wenn er für die jetzt stattgefundenen acht Zusatztermine nicht schon wieder neues Material – ja sogar ein kleines, neues Album –, eine überarbeitete Show und eine andere Setlist im Gepäck gehabt hätte icloud alle bilder herunterladen mac.

Werbung

Steven_Wilson_Frankfurt_024Zunächst begann die Show in der altehrwürdigen Alten Oper Frankfurt genau wie die Konzerte vor Jahresfrist. Auf der großen Videowand wurden minutenlang Impressionen von Londoner Hochhaus-Siedlungen gezeigt. Dazu lief (vom Band) eine extra lange Version des Intros („First Regret“) von „Hand. Cannot. Erase.“. Einsamkeit, Tristesse und Anonymität – also die Leitthemen des Albums – wurden so geradezu körperlich spürbar. Es setzte geradezu Erleichterung ein, als Adam Holzmann (Tasteninstrumente) auf der Bühne erschien, um den Abschluss des Intros live am Klavier zu spielen whatsapp gruppen medien nicht downloaden. Unter großem Jubel betraten dann Wilson und seine restlichen Tour-Musiker die Bühne. Wieder mit dabei – wie in den vergangenen Jahren – Nick Beggs (Bass, Chapman-Stick), neu dagegen waren Dave Kilminster (Gitarre) und Craig Blundell (Schlagzeug). Kilminster ersetzt derzeit seinen guten Freund Guthrie Govan, der gerade mit The Aristocrats auf Tour ist. Schlagzeug in eben jeder Band spielt ein gewisser Marco Minnemann – der eigentliche Drummer der Steven Wilson Band.

Gemeinsam spielten die Ausnahme-Musiker eine Show in zwei Akten download the amazon prime app on TV. Der erste Steven_Wilson_Frankfurt_005bestand aus einer kompletten und in seiner Ausführung perfekten Darbietung des Albums „Hand. Cannot. Erase.“. Das war konsequent, wenn man das Ansinnen Wilsons bedenkt, Alben zu schreiben, die man in einem Stück hören soll. Untermalt wurden die Stücke mit eigens für das Album produzierten Videoclips, die zumeist die Protagonistin des Albums zeigten und passend zu den Songs auf der Video-Wand liefen.
Zu „Routine“ gibt es dann eine kleine Überraschung: Wilson bittet seine Studio-Sängerin Ninet Tayeb mit auf die Bühne. Ihr fantastisches Mitwirken an diesem todtraurigen Stück führte nicht nur zu verschärfter Gänsehaut im Publikum, sondern auch zu dem ein oder anderen feuchten Auge steam cannot game. Die Stimmfarbe der israelische Sängerin passt perfekt zur Stimmung des Albums und die optische Ähnlichkeit zur Hauptfigur des Albums ist sicherlich kein Zufall. Ihre zunächst gefühlvolle Stimme entwickelt im zweiten Teil des Stückes eine solche Power, dass es schon während des Songs Szenenapplaus gab und danach stehende Ovationen und bemerkenswert langanhaltenden Jubel. Ein Musterbeispiel für die emotionale Kraft von Live-Musik.

Steven_Wilson_Frankfurt_016Nach beeindruckenden 90 Minuten verabschiedeten sich die Musiker in eine kurze Pause bilder aus websiteen. Als das Saallicht eingeschaltet wurde, sah man auf den meisten Gesichtern im Publikum ein breites Grinsen. Auf der Videowand wurde das Cover des neuen Albums von Wilson eingeblendet. Am 22. Januar erschienen, beschrieb es der Brite selbst als eine Art Zwischenalbum. „4 1/2“ beinhalte Songs aus den Schreibprozessen aller seiner Alben. Die Stücke hätten dramaturgisch aber nie so richtig gepasst.

Der zweite Akt sollte eine kleine Reise durch Wilsons unglaublichen musikalischen Katalog sein kostenlose whatsapp sprüche herunterladen. Los ging es mit „Drag Ropes“ – einem Song aus der ergiebigen Zusammenarbeit („Storm Corrosion“, 2012) mit dem Opeth-Frontmann Mikael Åkerfeldt – gefolgt von dem mächtigen Porcupine Tree Song „Open Car“ („Deadwing“, 2005). Dann gab es das erste neue Stück zu hören: Das neun-minütige „My Book of Regrets“ hörte und fühlte sich wie ein 100prozentiger Wilson-Song an und kam daher auch bestens beim Publikum an. Weiter ging die wilde Fahrt mit „Index“ („Grace for Drowning“, 2011), in dem Wilson wieder den psychotischen „Collector“ gab und entrückt zu grell-weißen Lichtblitzen über die Bühne zuckte device driver.

Steven Wilson Frankfurt_013Etwas besinnlich wurde es dann vor dem Porcupine Tree Überhit „Lazarus“. Der Brite erinnerte daran, dass die vergangenen Wochen viel Traurigkeit für die Rockmusik brachten und widmete den Song David Bowie. Dieser hatte einen Song gleichen namens auf seinem kürzlich erschienenen Album „Blackstar“ veröffentlicht.
Mit „Don’t hate me“ gab es danach einen weiteren neuen Song zu hören. Wobei dieser genau genommen gar nicht so neu ist. Er ist bereits 1999 auf dem Porcupine Tree Album „Stupid Dream“ erschienen word für pc herunterladen. Wilson hatte ihn nun neu und als Duett eingespielt, da er ihn immer so geschrieben und verstanden hatte. Ninet Tayeb hatte also einen weiteren Auftritt und zeigte eindrücklich, was für ein Zugewinn sie für einen Song sein kann.

Dann fiel der Vorhang, was bei Steven Wilsons Shows allerdings nicht zwingend das Ende bedeuten muss. Erfahrene Konzertbesucher wussten das. War der transparente Vorhang in der Vergangenheit Projektionsfläche für die Augen des „Watchmaker“, fehlte dieses Stück dieses Jahr auf der Setliste. Stattdessen lief 2016 das krachende Instrumental „Vermillioncore“ von „4 1/2“. Zum Abschluss pfefferten Wilson und Band noch „Sleep Together“ (Porcupine Tree, „Fear of a Blank Planet“, 2007) durch die Anlage, das vor allem bei den Refrains wesentlich roher und verzerrter daher kam, als gewohnt – grelles, weißes Licht, das imposante Ikonen-Schattenbilder der Musiker auf den Vorhang zeichnete, unterstütze den Eindruck optisch abba noten kostenlos. Als der Vorhang fiel und die Musiker die Bühne verließen, wurden sie lautstark und stehend gefeiert. Das Publikum setzte sich erst wieder hin, als die Musiker erneut auf der Bühne erschienen.

Die Zugabe begann mit einer weiteren Hommage an David Bowie. Gemeinsam mit Tayeb spielte Wilson eine sehr beeindruckende akustische Duett-Coverversion von Bowies „Space Oddity“. Er hauchte dem Song behutsam Steven-Wilson-Feeling ein, während der Starman von der Videowand auf das Geschehen herabblickte.
Nach einem Lob an das Publikum verabschiedete sich Wilson vor dem letzten Song des Abends Risen 2 free full version german. Es sei das enthusiastische auf der bisherigen Deutschland-Tour gewesen. Und das sagt Wilson nicht jeden Abend. Das Konzert in Berlin am Vortag endete ohne Lob. Der Brite schloss mit der Bitte beim kommenden Song mitzusingen. Und so wurde „The Sound of Muzak“ (Porcupine Tree, „In Absentia“, 2002) zum furiosen Finale einer Show, die Maßstäbe setzte und die Latte für folgende Produktionen sehr hoch gelegt hat. Wenn Wilson in seinem Arbeitstempo weitermacht, dann dürfte man ihn Anfang 2017 wieder auf deutschen Bühnen sehen können. Fast zu schön, um wahr zu sein.

Die Fotos von der Steven Wilson Show gibt es hier.

Setlist:
First Regret
3 Years Older
Hand Cannot Erase
Perfect Life
Routine
Home Invasion
Regret #9
Transience
Ancestral
Happy Returns
Ascendant Here On…

Drag Ropes
Open Car
My Book of Regrets
Index
Lazarus
Don’t Hate Me
Vermillioncore
Sleep Together

Space Oddity
The Sound of Muzak

Facebook Kommentare

Kommentare

Werbung