Steven Wilson – 03.11.2013 – Heinrich-Lades-Halle, Erlangen

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Nachdem Steven Wilson sein aktuelles Album „The Raven That Refused To Sing (And Other Stories)“ bereits im März auf einer grandiosen und ausverkauften Tour vorstellte, kehrte er jetzt für sechs weitere Termine nach Deutschland zurück. Am 3. November – seinem 46. Geburtstag – stand der Brite mit seiner Band auf der Bühne der Erlanger Heinrich-Lades-Halle.

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Steven Wilson Konzerte sind immer auch Gesamtkunstwerke easyjet app bordkarte herunterladen. So lief schon beim Betreten des Saals und lange vor Beginn des Konzertes eine Art Video-Installation, die mit Klängen von Wilsons Ambient-Projekt Bass Communion unterlegt war. Pünktlich um 20 Uhr betrat der Meister selbst die Bühne. Barfüßig, in Jeans und Frank-Zappa-Shirt gehüllt, spielte er alleine auf einer Akustik-Gitarre den Porcupine Tree Songs „Trains“ („In Absentia“, 2002) gratis worden windows 10. Damit war die erste Überraschung perfekt: Wilson vermied es in der Vergangenheit immer, Songs eines seiner vielen anderen Projekte auf einem Konzert zu spielen. Während der letzten Klänge dieses Songs kam seine fabelhafte Live-Band auf die Bühne: Nick Beggs (Bass/Chapman Stick), Guthrie Govan (Gitarre), Adam Holzman (Keyboards), Theo Travis (Flöte/Saxophon) ecodial. Chad Wackerman ersetzte Marco Minnemann, der während der ersten Tour-Hälfte am Schlagzeug saß, und derzeit mit Joe Satriani auf Welt-Tournee ist. Gemeinsam spielte man die Songs “Luminol” und “Postcard”.

Danach bedankte sich Wilson – einigermaßen gerührt – für die vielen aufgehängten Glückwunsch-Banner und entschuldigte sich für die etwas langsameren Bewegungen Download free poker game texas holdem. Die Band hätte einen „Big German Creamy Cake“ zum Abendessen gehabt und das eine oder andere Fläschchen „Export (from) Hell“ dazu. Eine kulinarische Kombination, die nur einem Briten einfallen kann.

Während der folgenden beiden Songs „The Holy Drinker“ und „Drive Home“ – beide vom aktuellen Album – liefen die jeweiligen Videos auf der großen Videowand hinter der Bühne hoai download. Das sorgte zwar für eine fulminant gute und passende Stimmung, führte aber auch zur Reizüberflutung. Der musikinteressierte Besucher hatte doch schon „alle Augen voll“ damit zu tun, die exzellenten Musiker bei ihrer Arbeit zu bestaunen. Dabei waren vor allem Guthrie Govan – dem jeder Akkord eine ganz andere Mimik aufsetzte – und Nick Beggs immer wieder lohnenswerte Blickfänge.

Es folgte eine kleine Einführung in die Musik-Theorie, in deren Verlauf Wilson – der sich als „Idiot“ bezeichnete, da er keine Noten lesen und schreiben kann – zeigte, wie er mit einem „Musical Genius“ (in diesem Fall Guthrie Govan) kommuniziert amazon prime titel herunterladen. Er ließ ihn Themen wie „Little Sweet“, „Lost in the Forest“ oder „Lost in the Forest, lost his children and his wife and followed by rabbit trolls” auf seiner Gitarre interpretieren. Überflüssig zu sagen, dass Govan diese Aufgaben mit Bravur meisterte. Teile dieser Themen sollten sich auch in der zweiten Überraschung des Abends wiederfinden download all icloud photos. Wilson kündigte einen neuen Song an – 15 Minuten lang, der sich auf dem nächsten Album wiederfinden wird. Er hat allerdings noch keinen festen Namen und trägt jeden Abend einen anderen. In Erlangen hieß dieser Song „Regret No. 5“. In bester Steven-Wilson-Manier schlängelt sich dieser Song durch und über Genre-Grenzen und hat sehr ruhige und sanfte Stellen, aber auch ruppige und harte Seiten gimp 3.0 download kostenlos deutsch. Es wird also ein weiteres Solo-Album geben und vielleicht wird es etwas härter als das Letzte.

Danach fiel der Vorhang. Nicht aber, weil die Show schon zu Ende war, sondern damit auf diesem leicht transparenten Vorhang das Intro des Songs „The Watchmaker“ projiziert werden konnte. Wilsons Hang zu morbiden Themen und Geschichten ist ja schon lange bekannt. Nach dem Uhrmacher, der seine Frau nach 50 Jahren Ehe ermordet und unter den Fußboden seines Hauses begraben hatte, folgte mit „Index“ ein weiterer Song über einen „fucked up Guy“ – den Kollektor xbox live profil herunterladen. Danach kam der Besucher in den Genuss des knapp acht-minütigen Instrumentals „Sectarian“ („Grace for Drowning“, 2011), in dessen Verlauf (und natürlich punktgenau auf die Musik getaktet) der Vorhang wieder fiel.

Es ist eine solche Freude zu sehen, wie Steven Wilson sich auf der Bühne über seine eigene Musik freut, wie sie ihn bewegt und mitreißt, wie er (vermeintlich?) durch Hand- und Kopfbewegungen seine Band dirigiert und gleichzeitig glaubhaft vermittelt, wie dankbar er diesen Menschen dafür ist, dass sie in der Lage sind, seine Vorstellungen haargenau umzusetzen dji phantom 4 bilder herunterladen.

Nach „Harmony Korine“ („Insurgentes“, 2008) gab es den zweiten Ausflug in die Musik-Theorie. Auf die Frage, wer im Saal denn das Mellotron kennt, blieb es ziemlich still. Wilson wies Adam Holzman an, nacheinander etwas mit den Klängen Flöte, Violine und Chöre zu spielen. Da jedes Klangbeispiel aus einem Steven Wilson Song war, hatte dieses Instrument am Ende des Abends wohl knapp 1000 Fans mehr. Im folgenden – geradezu epischen – Song „Raider II“, der leider nur in einer auf 15 Minuten gekürzten Version gespielt wurde, hatte das Mellotron dann auch eine tragende Rolle. Zum Abschluss der Show wurde es dann noch einmal besinnlich. Wilson nahm auf einem Barhocker Platz und erzählte gesanglich die Geschichte vom Raben, der sich weigerte zu singen. Nach sehr guten zwei Stunden verabschiedeten sich die Musiker von der Bühne.

Zu einer kleinen Zugabe ließen sie sich aber doch noch überreden. So gab es „Remainder the Black Dog“ und (dritte Überraschung) mit „Happy Returns“ einen weiteren neuen Song. Auch dieser hatte einiges an Ecken, Kanten und Härte zu bieten. Danach war aber wirklich Schluss und mit stehenden Ovationen verabschiedete Erlangen jeden Musiker einzeln von der Bühne. Nachdem die Bühne leer war, lief erneut eine Video-Installation. Musikalisch unterlegt von „Ljudet Innan“ – einem Song vom Projekt Storm Corrosion, welches Wilson mit Opeth Sänger und Mastermind Mikael Åkerfeldt betreibt – rundete sie das Gesamtkunstwerk ab und begleitete die Besucher nach draußen.

Setlist:
Trains
Luminol
Postcard
The Holy Drinker
Drive Home
Unbenannter, neuer Song
The Watchmaker
Index
Sectarian
Harmony Korine
Raider II
The Raven That Refused to Sing

Zugabe:
Remainder the Black Dog
Happy Returns

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