Steel Panther – 11.02.2014 – Live Music Hall, Köln

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Bevor Steel Panther ihr neues Album „All You Can Eat“ am 28.03.2014 veröffentlichen, ging die Glam-Metal- Band aus Los Angeles auf Europa-Tour. Die Kölner Live Music Hall war bereits mehrere Wochen im Voraus ausverkauft. Vor der Halle bildete sich bereits vor Einlass eine lange Schlange, in der man viele Männer in engen Glitzerleggins und mit Langhaar Perücken bekleidet beobachten konnte, die während des Wartens noch das ein oder andere Bier beziehungsweise Schnaps tranken.

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Die Halle war bereits sehr gut besucht als die französische Band Sleekstain als Supportact die Bühne betrat. Die junge Quartett bestehend aus Ryff (Gesang), Rob (Gitarre), Deg (Bass) und Vanns (Schlagzeug) heizte dem Publikum von Anbeginn mit ihrem eingängigen Hard-Rock ein und spielte Stücke ihres Albums „Hard“ (03/2013). Die Franzosen konnten das Publikum für sich gewinnen und sie konnten so manchen beim Headbangen und tanzen beobachten.

Nachdem Sleekstain unter beachtlichen Beifall des Publikums die Bühne verlassen hatten, wurde es in der ausverkauften Halle brechend voll. Das Licht erlosch erneut und Michael Starr (aka Ralph Saenz, Gesang), Lexxi Foxxx (aka Travis Haley, Bass), Satchel (aka Russ Parrish, Gitarre) und Stix Zadinia (aka Darren Leader, Schlagzeug) betraten unter tosendem Applaus die die Bühne. Mit dem Openerstück „Eyes of a Panther“ rockten sie sofort gewaltig los. Die Menge war augenblicklich Feuer und Flamme und feierte eine einzige Glam-Metal Party. Dabei wurde gepogt, getanzt, lauthals mitgesungen und Steel Panther wurden gefeiert als gäbe es kein Morgen mehr.

Bei den Ansagen zwischen den Songs wurde dann auch klar warum das Konzert und ihr Album ‚“Balls Out“ ab 18 Jahren freigegeben sind. So wurden zum Beispiel die Geschlechtsteile einer Britney Spears oder eines Justin Bieber ordentlich durch den Kakao gezogen. Die Show der Amerikaner ist perfekt inszeniert und liegt zwischen einer klischeehaft überzogene Parodie und Verehrung legendärer Bands wie Mötley Crüe oder Van Halen. Die Songtexte sind meist sehr ironischer Natur und handeln vor allem von Sex, Frauen und Drogenkonsum, wodurch die Band meist auch dem Fun Metal zugeordnet wird.

Die Musiker nutzten die gesamt Fläche der Bühne aus, wechselten ständig die Seiten und posierten für die Fans. Satchel lieferte sehr gut gespielte Gitarrensolis ab, flirtetet dabei immer mit den weiblichen Fans in der ersten Reihe und warf diesen seine abgeleckten Plektren zu. Am linken Bühnenrand befand sich der Schminktisch von Lexxi Foxxx, der sich zwischendurch immer wieder die Haare mit Haarspray einsprühte und das Make Up auffrischte. Frontmann Michael Starr nahm ebenfalls immer wieder Blickkontakt mit den Fans in den ersten Reihen auf und holte vor dem Stück „Gold Digging Whore“ einige weibliche Fans auf die Bühne. Diese tanzen mit den Musikern und genossen sichtlich ihren Ruhm für für zwei Songs. Dabei wurden sie dazu animiert ihre Brüste zu zeigen und eine andere Dame zu küssen – das Ganze natürlich sehr zur Freude des männlichen Publikums. Einen kleine Vorgeschmack auf das neuen Album gab es auch noch. So wurden von diesem „Party Like Tomorrow Is the End of the World“, „Gloryhole“ und „The Burden of Being Wonderful“ dem Publikum live präsentiert.

Insgesamt ein sehr gelungener Konzertabend mit jeder Menge Spaß. Die Fans sangen noch auf der Straße vor der Live Music Hall im Regen „Whoa, ohhh, oh oh, hey, hey, hey! Fuck all night, and party all day!“.

Setlist:
1. Eyes of a Panther
2. Tomorrow Night
3. Asian Hooker
4. Just Like Tiger Woods
5. Party Like Tomorrow Is the End of the World
6. Let Me Cum In
7. Turn Out the Lights
8. Gloryhole
9. The Burden of Being Wonderful
10. Gold Digging Whore
11. It Won’t Suck Itself
12. Death to All but Metal
13. Community Property
14. 17 Girls in a Row
15. Party All Day

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