Steel Panther – 04.10.2016 – Köln, Palladium

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Steel Panther live im Palladium Köln. Foto: Steffie Wunderl

Steel Panther, eine Band, die eigentlich keiner weiteren Beschreibung bedarf, war am Dienstag den 04.10.2016 zu Gast im Kölner Palladium. Unterstützt wurden sie durch ihre Supportband Inglorious, die an diesem Abend auch den Auftakt zu einem unterhaltsamen Abend spielten.

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Inglorious live als Support von Steel Panther im Palladium Köln. Foto: Steffie Wunderl

Inglorious live als Support von Steel Panther im Palladium Köln. Foto: Steffie Wunderl

Inglorious, eine englische Hard-Rock-Band, begann pünktlich um 20 Uhr mit ihrem Auftritt. Nach einem kurzen Intro kamen die fünf Musiker auf die Bühne und legten ordentlich los. Mit einer Mischung ihrer eigenen Songs und zwei Coversongs stimmten sie das leider noch dünn gesäte Publikum auf den Abend ein. Trotzdem hatten die anwesenden Fans Spaß und sangen für ihre Band mit. Stimmlich als auch musikalisch sind Inglorious sehr zu empfehlen.

Setliste:
1. Until I die
2. Breakaway
3. I Surrender (Russ Ballard Cover)
4. High flying Gypsy
5. Warning
6. Fool for your loving (Whitesnake Cover)
7. You’re mine
8. Holy water
9. Unaware

Steel Panther live im Palladium Köln. Foto: Steffie Wunderl

Steel Panther live im Palladium Köln. Foto: Steffie Wunderl

Nach einem kurzen Umbau ging es um 21.15 Uhr mit Steel Panther weiter. Ihr neustes Album „Live from Lexxi’s Mom’s Garage“ (VÖ: 26.02.2016) ist ein Akustikalbum mit ihren bekanntesten und beliebten Hits neu vertont. Neben ihren ironischen Texten und eigensinnigen Auftreten, gab es – zumeist von den weiblichen Gästen – natürlich auch wieder jede Menge nackte Haut.

Bereits zu Anfang des Konzertes forderten Sänger Michael Starr und Gitarrist Satchel die Frauen im Publikum dazu auf ihre Brüste zu zeigen. Der Song „Eyes of a panther“ war noch nicht zu Ende als schon der erste BH auf die Bühne flog. Satchel hatte inzwischen einige Sätze auf Deutsch gelernt, darunter seine Lieblingssätze wie „Zeig mir deine Titten!“ oder „Michael hat einen kleinen Schwanz!“. Auch Bassist Lexxi Foxx wurde das freundschaftlichen Geplänkel nicht erspart.
Steel Panther spielten sich an diesem Abend quer durch ihre Alben und zeigten ihr unglaubliches musikalisches Können. Satchel durfte in einem Gitarren Solo seine ganzen Fähigkeiten zeigen. Neben der Gitarre spielte er synchron auch die Base-Drum des Schlagzeug. Zu ihren elektronischen Liedern spielten sie ebenfalls zwei Songs in einer Akustik-Version.

Ein besonderes Highlight gab es für einen Fan nach dem Lied „She’s on the Rag“. Michael holte eine junge Frau auf die Bühne, die auf seine Anweisung am Schnellsten blank gezogen hatte. Nachdem sie von jedem ihrer Lieblingsmusiker einen Kuss bekommen hatte, sangen sie ein nicht ganz jugendfreies Lied mit ihrem Namen (Kelly). Nach diesem Lied holten sie noch andere junge Frauen der ersten Reihe auf die Bühne, die nun zusammen mit ihren Idolen drei Lieder feiern durften.

Nach viel nackter Haut und einer ausgelassenen Stimmung im Publikum ging leider auch dieser Abend nach zwei Zugaben zu Ende. So schnell nicht ruhig werden um Steel Panther, denn für Februar 2017 ist bereits das neues Album „Lower The Bar“ angekündigt.

Setliste:
1. Eyes of a panther
2. Just like Tiger Woods
3. Party like tomorrow is the end of the World
4. Asian Hooker
5. Turn out the lights
6. Let me cum in
7. Guita solo
8. It won’t suck itself
9. She’s on the Rag
10. Kelly (Improvisiert für eine junge Frau auf der Bühne)
11. Girl from Oklahoma (Akustik)
12. 17 Girls in a row
13. Gloryhole
14. Community Property
15. Death to all but Metal
Zugabe:
16. Fat Girl
1. Party all day (Fuck all night)

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