Sonic Syndicate – Matrix, Bochum – 24.10.2014

Asking Alexandria – 18.10.2014 – E-Werk, Köln
24. Oktober 2014
Vlad in Tears – Support Mono Inc. – Herford X – 25.10.14
27. Oktober 2014

Die vorletzte Show der „Diabolical Tour Of Arts“ führte Sonic Syndicate am 24. Oktober 2014 in die Bochumer Matrix. Mit im Gepäck hatte die schwedische Band mit Death Valley High, Ferium und May The Silence Fail gleich drei Supports.

Werbung

DVHBereits gut 15 Minuten nach Einlass begannen Death Valley High aus San Francisco. Reyka Osburn, Adam Bannister, Chris Sanders und Huffy Hafera veröffentlichten letztes Jahr das aktuelle Album „Positive Euth“ und bezeichnen ihre Musik selbst als Doom Pop. Leider kämpften die US-Amerikaner mit Soundproblemen, welche Bass und Gitarre zu einem Brei verschwimmen ließ und auch der Gesang war stellenweise schwer zu hören.
Trotz größter Bemühungen und sichtlichem Spaß am Auftritt konnten Death Valley High das noch kleine Publikum nicht überzeugen und verabschiedeten sich nach etwa dreißig Minuten unter spärlichem Applaus.

FeriumWeiter ging es nach nur zehn Minuten Umbauzeit mit der israelischen Death Metal Band Ferium. Tiran Ezra (Gesang), Guy Goldenberg (Gitarre), Ron Amar (Schlagzeug), Elram Boxer (Gitarre) und Yoni Biton (Bass) veröffentlichten dieses Jahr ihre Debütalbum „Reflections“ und trafen deutlich mehr den Nerv der Anwesenden. Mit harten Riffs und einigen Core Passagen brachten die Musiker schon ein wenig Bewegung in die wachsende Zuschauermenge und ernteten zwischen den Tracks reichlich Applaus. Auch Ferium räumten die Bühne bereits nach 30 Minuten, hinterließen jedoch ein deutlich besser gelauntes Publikum.

may the silence failNach einer erneuten Umbaupause trat mit May The Silence Fall die dritte und letzte Vorband vor die Bochumer. Janina (Gesang), Sarina (Gesang), Gernot (Bass), Marcel (Schlagzeug), Schlafie (Gitarre) und Dennis (Gitarre) kommen aus Stuttgart und spielten bereits vor Amon Amarth, Slayer und Trivium, sind also dem ein oder anderen sicherlich nicht mehr unbekannt. Mit ihrem vor kurzen erschienenem Album „Of Hope And Aspiration“ im Gepäck heizten die Frontfrauen Janina und Sarina trotz Grippe den Gästen ordentlich ein und motivierten routiniert zum mitklatschen und -tanzen. Mit Liedern wie „Lost for Words“ und „Return To Mind“ begeisterte die Gruppe über ihre ebenfalls knappe Spielzeit von 30 Minuten und gewann bestimmt den einen oder anderen Fan dazu.

SonicSyndicateDas Finale des Abends begann dann bereits um halb zehn, als die Mitglieder von Sonic Syndicate zum Intro die Bühne der Tube betraten. Anstatt der Bassistin Karin Axelsson begleitete heute ein Freund der Band Nathan J. Biggs (Gesang), Robin Sjunnesson (Gitarre) und John Bengtsson (Schlagzeug), da diese mit dem zweiten Kind schwanger in Schweden blieb.
Über knapp 1 ½ h rockten die Schweden die Bühne, wobei sie acht Titel des aktuellen Studioalbums „Sonic Syndicate“ im Gepäck hatten. Doch auch ältere Songs wie „Aftermath“ und „Denied“ fanden ihre Weg auf die Setlist.
Die Gäste feierten zu beidem gleichermaßen und machten die geringe Anzahl durch Singen, Klatschen und einen relativ großen Circle Pit mehr als wett. So boten Sonic Syndicate eine gelungene Show die bei den Anwesenden kaum Wünsche offen ließ.

Setlist:

1. Day of the Dead
2. Black Hole Halo
3. Beauty and the Freak
4. Jailbreak
5. Catching Fire
6. Before you Finally Break
7. Unbreakable
8. Revolution, Baby!
9. Denied
10. Long Road Home
11. See what I see
12. Aftermath
13. Burn this City
14. Jack of Diamonds
15. Diabolical Work of Art

Facebook Kommentare

Kommentare

Werbung