Sleeping With Sirens – 28.10.2013 – Live Music Hall, Köln

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Zu Feier ihres dritten Studioalbums „Feel“ (07/2013) kamen die Jungs von Sleeping with Sirens auf ihrer “The Feel” Tour auch für ein Konzert nach Köln. Unterstützung hatten sie reichlich mit gleich drei Vorbands dabei.

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Das Konzert begann mit dem Auftritt von The Getaway Plan. Die Rockband aus Melbourne, die in Deutschland weitestgehend unbekannt ist, zeigte aber schon in wenigen kurzen Liedern was sie kann. Mit ihren seichten Rockklängen überzeugten sie die etwa halb gefüllte Live Music Hall. Vor allem der charismatische Sänger brachte die Mädchenherzen der ersten Reihe in Wallung.
Weiter ging es nach einer kleinen Umbaupause mit Hands like Houses. Ebenfalls aus Australien eingeflogen, zeigten sie eine energiegeladene Show, die musikalisch nicht ganz zu den anderen Bands passte. Ihr reiferer Sound und die eher härteren Post Hardcore Klänge überzeugten leider nur wenige Besucher. Vereinzelt wurden aber doch Songs wie „Developments“ oder „Introduced Species“ mitgesungen.

Die dritte und letzte Vorband waren „The Summer Set“. Vom Geräuschpegel der Live Music Hall her hätten sie auch der Headline sein können. Von der ersten Sekunde wurden die charismatischen Jungs und das Mädel aus Arizona gefeiert. Neben den sehr tanzbaren Pop/Rock Rythmen und Justin Bieber ähnlichem Gesang gab es aber auch etwas für die Augen. Mit Spaß auf der Bühne zogen sie das Publikum mit und sowohl der charmante Sänger Brian Dales als auch die Schlagzeugerin Jess Bowen beherrschten es die Massen zu animieren. Fliegende Haare und springende Musiker sorgten rundum für gute Stimmung.

Dann endlich betraten die Headliner Sleeping With Sirens die Bühne. Mit vor allem den neuen Songs aus dem Album „Feel“ legten sie los. Mit Uptempo Nummern daraus wie z.B „Low“ und „Here we go“ brachten sie die gute Stimmung zum Höhepunkt und vor allem die weiblichen Besucher zum kreischen. Die allerdings nur etwa halb gefüllte Live Music Hall konnte bei diesem Konzert einer gefüllten Live Music Hall zumindest Lautstärkemäßig das Wasser reichen. Bei etwas langsameren Songs wie z.B „Sorry“ kullerten einigen Besucherinnen die ein oder andere Träne übers Gesicht. Auch bei den Jungs von Sleeping with Sirens kam die Bühnenshow nicht zu kurz. Mit viel Ausdruck und Gefühl gab Sänger Kellin Quinn seine Songs zum Besten. Gitarrist Jack Fowler und Bassist Justin Hills sprangen auf der Bühne von links nach recht und von vorne nach hinten und zurück und zeigten den Besuchern, wie viel Spaß sie selbst an ihrer Performance hatten. Unterstützt wurde die Bühnenshow von grandiosem Lichtspiel. Neben aufleuchtenden Initialen der Band im Hintergrund gab es Farbenspiele von rot,orange und gelb bis hin zu blau, lila und rosa zu sehen. Mit weißen Scheinwerfern wurden teilweise ganze Figuren wie Dreiecke auf die Bühne geworfen. Zum Ende des Konzerts gab es aber natürlich auch den ein oder anderen Hit der Jungs auf die Ohren. Mit ihrem wohl größten Erfolg „If you can´t hang“ überzeugten sie dann restlos alle Besucher.

Ein tolles und wirklich abwechslungsreiches Konzert, welches durch ganze vier Bands eher einem kleinen Festival glich. Grandiose Stimmung und tolle Bühnenshows entschuldigten auch, dass die Headliner leider nur knapp eine Stunde spielten. Die Besucher in Live Music Hall waren restlos begeistert.

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