Skindred – 13.12.2016 – Essigfabrik Köln

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Skindred live in der Essigfabrik Köln. Foto: Steffie Wunderl

Sanguine live als Support von Skindred in der Essigfabrik Köln. Foto: Steffie WunderlWenn ein Konzert mit Sicherheit in Party ausartet, kann man davon ausgehen, dass Skindred nicht weit sein können. An diesem Abend war die Band zu Gast in der Kölner Essigfabrik. Als Unterstützung hatten sie sich Sanguine und Zebrahead mitgebracht.

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Zuerst war die englische Metal Band Sanguine an der Reihe. Die Begeisterung im Publikum hielt sich eher in Grenzen, einzig ihre eigenen Fans schienen das Konzept der Band zu verstehen. Die meisten Zuschauer waren eher damit beschäftigt herauszufinden, ob Sängerin Tarin Kerrey nun sang oder mehr quietschte.

Zebrahead live gemeinsam mit Skindred in der Essigfabrik Köln. Foto: Steffie Wunderl

Sobald Zebrahead die Bühne betraten änderte sich die Stimmung schlagartig. Die amerikanische Punk Rock Band verstand wirklich, auch den letzten aus seiner Lethargie herauszuholen und zum headbangen anzustiften. Neben den Moshpits und Wall of Death waren auch extrem viele Crowdsurfer unterwegs. Wer immer dachte Parkway Drive wären die Meister in der Anzahl der Crowdsurfer, sollte das nach einem Konzert von Zebrahead nochmal überdenken. Ein besonderes Gewinnspiel gab es auch. Drei Fans wurden auf die Bühne geholt und nach einer Runde Umarmungen wurde ein Wettrennen im Crowdsurfen veranstaltet. Der Gewinner erhielt ein Bier. Nachdem jedoch keiner durstig von der Bühne gehen sollte, bekamen auch die beiden letzten Plätze einen kleines Trost-Bier.

Skindred live in der Essigfabrik Köln. Foto: Steffie Wunderl

Noch angeheizt von Zebrahead wurde Skindred begrüßt. Die britische Band vereint Reggea, Metal, Rock und Punk in ihrem Musikstil und besonders Sänger Benji Webbe setzt mit seinen fantasievollen Outfits ein klares Statement. Ihr letztes Album „Volume“ erschien am 30.10.2015 und bot viele Songs zum feiern und springen. Auch hier gingen der Moshpit direkt weiter. Nach einem kurzen Intro des „Imperial March“ (Star Wars), welches das Publikum direkt in gute Stimmung versetzte, ging es direkt weiter mit „Under Attack“. Dass die englischen Musiker aber nicht nur laut konnten, zeigten sie mit ihrer Akustik-Version von „Saying It Now“.

Der Höhepunkt und auch gleichzeitig Rausschmiss war definitiv „Warning“. Neben ihrem bekannten Newport Helicopter (jeder zieht sein T-shirt aus und schwingt es über dem Kopf) durften auch Aktionen wie das bekannte Hinsetzten und Aufspringen nicht fehlen. Dass dies zu einem Moshpit führte, der sich fast über die ganze Halle erstreckte, zählt dabei zu den Selbstverständlichkeiten.

Um alle Bands wird es auch nächstes Jahr nicht ruhiger werden. Skindred haben bereits weitere Tourtermine in England angekündigt.

Setliste:
1. Imperial March (Intro)
2. Under Attack
3. Rat Race
4. Doom Riff
5. Ninja
6. Jump Around ( House Of Pain Cover)
7. Sound The Siren
8. Pressure
9. Sorry (Justin Bieber Cover)
10. Trouble
11. Saying It Now (Akustisch)
12. Kille The Power
13. Nobody
Zugabe:
13. War Pigs (Black Sabbath Cover)
1. Warning

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