Sam Smith – 14.11.2017 – Kulturkirche, Köln

Foto: Universal Music

Sam Smith ist längst ein Weltstar, denn er hat bereits einen Oscar und Grammies eingeheimst. Seit Anfang November 2017 steht sein neuestes Werk „The Thrill Of It All“ in den Läden. Eine Welttournee steht für 2018 an und in der Kölner Lanxessarena schaut er am 28.04.18 vorbei.

Der „Adele der Männer“ weiß auch mit den neuen sehr ruhigen Songs zu begeistern und (neue) Herzen zu erobern.

Da ist es nicht verwunderlich, dass diese 300 Karten für das Radiokonzert in der Kölner Kulturkirche, welche es nur zu gewinnen gab, natürlich begehrt waren und gut weg gingen.

Für so ein Event der allerersten Güte bedarf es keinen Support, sondern Sam Smith selbst startet das Konzert mit „Lay Me Down“. Der Sound ist erstklassig, die Lieder sind auf einen akustischeren Rahmen ausgelegt. Soul- und Gospelklänge überwiegen im Set, drei Backgroundsänger unterstreichen dieses Feeling spürbar. Sichtlich beeindruckt von Kulisse und Sympathien, die ihm entgegenströmen, plaudert Sam Smith aus dem Nähkästchen. So freut er sich, dass sein aktuelles Album auf Platz 1 in den USA eingestiegen ist, erzählt von einer durchzechten Nacht mitsamt seiner Band und nimmt sich selbst auf die Schippe, wenn er mittendrin ankündigt, dass die Zeit des Lachens vorbei sei und nun die traurigen Lieder folgen. Das Publikum geniesst diesen Auftritt sehr, alle schauen und hören gespannt und gebannt hin.

In diesem Rahmen, wo sämtliche Stücke balladenartig arrangiert sind, ist die Winterzeit zu spüren und es entwickelt sich ein perfektes Konzert mit weihnachtlichem Flair.

Hier wurde alles aber auch wirklich alles richtig gemacht. Der Sound, die Location, die Arrangements sowie ein gut gelaunter und herzlicher Sam Smith, welcher mit einer perfekt eingespielten Band unter Beweis stellte, dass er zu Recht einer der ganz Großen im Musikgeschäft bereits ist. Paart er sein Können weiterhin gut mit seinem Auftreten, dann muss keinem um die (musikalische) Zukunft von Sam Smith bange sein. Gut vorstellbar, dass er mal in so große Fussstapfen wie die von George Michael treten kann.

Setlist:

Lay Me Down
I’m Not The Only One
Midnight Train
Leave Your Lover
One Last Song
Like I Can
Burning
Palace
Latch
Pray
Stay With Me
Too Good At Goodbyes

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