Saltatio Mortis – Jubiläumskonzert 15.10.2010

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Saltatio Mortis – Jubiläumskonzert Historische Stadthalle Wuppertal

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Ein Jubiläum ist für eine Band sicherlich im etwas ganz besonderes, vor allem wenn man es in einem extra Konzertevent mit seinen Fans feiert so wie Saltatio Mortis es letzten Freitag gemacht hat und wenn dann auch noch die Live DVD aufgenommen wird, was soll da den Abend noch spektakulärer machen?

In der wirklich sehr schönen Historischen Stadthalle angekommen war ich erst einmal überrascht von dem Riesen andrang, die Halle war schon recht gut gefüllt und viele Hunderte standen noch im Vorraum um sich schon einmal am Merch auszustatten oder die Keramikabteilung zu besuchen.

Ich hingegen suchte direkt einmal den Eingang zum Fotograben, um mich schon einmal der Security vorzustellen, ein Ritual das ich versuche bei jedem event zu pflegen. Denn im Fotograben muss man spätestens miteinander „arbeiten“ und da finde ich es immer schön wenn man weiß mit wem man es zu tun hat, besondern an dem Abend, wenn auch noch ein komplettes Kamera Team mit im Graben ist.

Schnell gesellten sich weitere Fotografen dazu und die Warte Zeit verging wie im Fluge dank netten Gesprächen.

Aber schon die Wartezeit ließ auf ein ganz besonderes Erlebnis hoffen. Das Publikum war schon vor dem ersten Ton in solch einer Stimmung das jeder der irgendeinen Grund hatte auf die Bühne zu gehen, sei es Tontechniker Crew oder sonst jemand wurde mit einem fanatischem Applaus empfangen. Leider hatte die euphorische Stimmung auch ihre Schattenseiten, 20:18 lang bevor die Band sich überhaupt hat sehen, oder gar hören lassen gab es für die Jungs und Mädels des Malteser Teams den ersten Einsatz – Kreislaufkollaps.

Bis auf einige Kreisläufe die nicht so wollten wie die Körper in denen sie Steckten, war es aber ein sehr ruhiger Abend für Security und Saniteam.

Im übrigen war mir in der Halle kalt, zumindest vor beginn der Show.

Allmählich wurde es Zeit für die Spielleute die Bühne zu betreten.

Die Stadthalle mystisch in gold/blau geflutetem Licht, hatte etwas besonderes, die ersten töne erklungen und der Vorhang ist gefallen.

Ein 2,5 Stündiges Konzert begann.

Nach dem ersten Song den nur das Kamerateam für die Nachwelt erhalten durfte, war unser moment geschlagen, 8 Fotografen davon 2 direkt von der Band angagiert, machten ihre arbeit in den Songs 2-4. Im Anschluss durften wir von den Logenplätzen den rest des Konzertes erleben.

Im gegen aller bisherigen Kritik, nicht meinerseits sondern aus Internet einträgen, fand ich den Sound gut, trotz Gehörschutz, den ich bei jedem Konzert trage, konnte ich alles deutlich verstehen, die Kritik am Sound für mich nicht nachvollziehbar.

Der abend hatte keinerlei Pausen, wenn Saltatio nach einem Lied kurz pausierte um einen neuen Song anzusagen oder einen ihrer üblichen Späße machen wollte mussten auch sie erst warten, warten bis die parolen rufe des Publikums verebbten. Dem Ende jeden Songs folgten „Saltatio……MORTIS“ rufe oder „ooohhooohohhh“ gesumme des Publikums und zwar in Lautstärken und Ausdauer wie sie sonst von der Bühne kamen. Es war ein sehr dankbares Publikum, die allesamt sehr glücklich erschienen mit ihren Spielleuten diesen Abend erleben zu können.

400 von ihnen im Anschluss des Konzertes noch auf der Aftershowparty, dazu später mehr.

Alea, sänger von Saltatio Mortis, spielte mit dem Publikum ließ sich feiern, bei songs wie „falsche freunde“ durch das publikum tragen. Oder wie bei „ wer Wind Sät“ eine Gasse im Publikum bildet und die geteilten Fans im Chor rufen lässt um zu sehen wer lauter ist. Sie verstehen einfach mit ihren Fans zu feiern.

Zu ihren Fans gesellten sich, wie es für einen Geburtstag nun mal gehört, auch ihre Freunde,

so teilten sie die Bühne mit Frau Schmidt, Eric Fish und Michael Bodenski von Subway to Sally, mit Doro Pesch und noch einigen andern ihrer Musikfreunden.

Nun ein paar Worte bezüglich der Aftershow Party.

Saltatio Mortis hat ihren Fans die gelegenheit gegeben für einen minimalen Aufpreis auch ein Ticket für die Aftershow Party zu bekommen, dieses Angebot war jedoch auf 400 Plätze limitiert.

Zu dem Thema muss ich aber etwas klarstellen! Die Saltatio Mortis Aftershowparty war ein fopp.

Bei einer Aftershowparty stelle ich mir vor, das man mit der Band und ihren Freunden ein wenig feiert, plaudert und zusammen ein Bier oder eher passend ein Gläschen Met genießt.

Aber als „Aftershow“ ein weiteres Konzert zu erleben, damit habe zumindest ich nicht gerechnet. Für die Einleitung, die etwas kritisch klang entschuldige ich mich einfach mal, es war eine nette Aktion über die sich die Fans sehr gefreut haben, ich wollte nur verdeutlichen das ich als Aftershow Party etwas anderes erwartet habe.

Alles in allem war es ein sehr schöner Abend. Saltatio Mortis hat in meinen Augen einen unvergesslichen Geburtstag gefeiert der hoffentlich nicht nur den Fans in erinnerung bleiben wird.

 

Saltatio Mortis – Jubiläumskonzert

Performance: 9/10

Athmosphäre: 10/10

Licht :         9/10

Sound:        8/10

* 9 / 10 *

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