Rea Garvey – 21.03.2014 – Gloria Theater Köln

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Rea GarveyRea Garvey, auch bekannt durch die Band Reamonn und aus der TV – Casting – Show „The Voice“, begeisterte an diesem Abend eine ausverkaufte Halle im Gloria Theater. Doch nicht nur er hatte das Publikum voll auf seiner Seite. Auch Georg auf Lieder, sein dortiger Support, brachte die Menge zum Kochen.

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Georg auf Lieder war noch ein sehr unbekannter Künstler, der bisher nur auf der Strasse sang und im Gloria seinen ersten großen Auftritt vor 900 Menschen hatte. Das Publikum nahm den jungen Künstler mit offenen Armen in Empfang und nahm ihm damit jede Grundlage sich unwohl zu fühlen. Leider hatte Georg zu Beginn einige Probleme mit seiner Gitarre, wofür er sich auch mehrmals entschuldigte und sogar ein Lied unterbrechen musste Der Stimmung unter den Fans tat das jedoch keinen Abbruch, sie jubelten und klatschten frenetisch mit. Selbst gänzlich unbekannte Texte sangen sie lauthals mit. Das lag nicht zuletzt an Georgs sympathischen Art das Publikum zu animieren. Seine lustigen und manchmal nachdenklichen Texte sprachen vielen aus der Seele und spiegelten das Alltagsleben exakt wieder.

Um 20.50 Uhr ging es dann auch endlich los mit dem irischen Sänger Rea Garvey. Der Sänger lebt seit 1998 in Deutschland, inzwischen zusammen mit seiner Frau und seiner Tochter. Auch durch die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Nelly Furtado, In Extremo und Paul van Dyk ist der Musiker auch international bekannt. Im September 2011 erschien sein erstes Soloalbum „Can’t stand the Silence“, gefolgt von seinem Album „Can’t stand the silence – The Encore“ von 2012. Dieses Jahr erscheint sein drittes Soloalbum „Pride“, von dem er an diesem Abend einige Songs lieferte. Er entschuldigte sich, dass er sich mit dieser Platte soviel Zeit gelassen hatte, doch er wollte etwas abliefern, was seinen Gedanken und Gefühlen entsprach und nicht um des Verkaufes willen etwas auf den Markt bringen.

Mit einem Song seiner neuen LP ging es an diesem Abend auch los. Noch im Dämmerlicht und zu den ersten Tönen der Band betrat Rea die Bühne, begleitet von lautem Klatschen des Publikums. Mit „Can’t say no“ wurde der Einstand gegeben. In einem kurzen Interlude zwischen Refrain und Strophe begrüßte er die Zuschauer und wünschte allen ein schönes Konzert. Mit seiner lockeren Art brachte er die Fans schnell zum Mitsingen und auch Tanzen, obwohl die Texte des neuen Albums noch unbekannt waren. Mit einigen sehr persönlichen Geschichten zu seinen Song brachte er sich den Fans auch privat ein Stück näher. So erzählte er von seiner Tochter, den Geschenken für seine Frau oder einem Krankenhausaufenthalt, den er als Kind erfahren musste. Es war, als würde man mit einem Freund in einer gemütlichen Runde zu Hause im Wohnzimmer sitzen, statt einem Konzert zu lauschen.

Vielleicht war es gerade diese Nähe und Persönlichkeit, die dieses Konzert zu einem unvergesslichem Erlebnis machten. Mit bekannten Liedern seiner zwei alten Alben und den neuen Songs begeisterte er seine Fans und bescherte Allen einen wunderbaren Abend.

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