Pluswelt Festival XI / XII – 28.11.2014 – Kulturfabrik, Krefeld

Combichrist – Pluswelt Festival – 28.11.14 – KuFa Krefeld
1. Dezember 2014
Deichbrand 2015 – Der Blick hinter das erste Türchen
1. Dezember 2014

Ein Bericht von Frauke Papencort.

Werbung

Pluswelt Promotion feiert 15 jähriges Jubiläum und wir feiern mit, beim Pluswelt Festival XI./ XII. am 28. und 29.11. in der Kulturfabrik in Krefeld. Insgesamt spielten am Wochenende 11 Bands, verteilt auf zwei Tage.

William Control-9986Am Freitag öffneten sich um 19.30 Uhr die Tore der Kulturfabrik und ließen die geduldig wartenden Fans in die kleine Halle strömen. Den Anfang machten die Jungs von William Control, eine noch nicht allzu bekannte Synthpop und Darkwave Band aus Seattle. Der Auftritt der Vier wurde durch ein Intro eingeleitet, welches an die 50er und 60er Jahre erinnerte und stark an den Rock’n’Roll angelehnt war aero theme herunterladen. Als sie dann ins Blickfeld des Publikums kamen, gab es einen elektronischen Bruch und es wurde deutlich, was einen den Abend über erwarten wird. Der Stil der 50er und 60er blieb weiterhin vertreten und spiegelte sich in der Kleidung und der Frisur des Sängers Wil Francis wieder, der seine Haare nach hinten gekämmt trug wie einst Elvis Presley. Aufgrund der kurzen Spielzeit konnten sie nur 6 Lieder zum Besten geben. Das Tempo war fast durchgehend schnell, abgesehen von dem Song „Strangers“, welcher einen melancholischen Unterton hatte. Die anderen 5 Songs waren gut gewählt aus alten und neuen Alben. Unter anderem spielten sie „Revelator“ von ihrem 2014 erschienenen gleichnamigen Album herunterladen. Des Weiteren gaben sie „The price we pay“, „Beautiful Loser“, „I’m only human sometimes“ und „Razors Edge“ zum Besten. Bei letzterem sang und feierte die Menge erstaunlich textsicher mit.

protafield-0039Die Band im Anschluss war Protafield aus Wales. Schon bei ihrem ersten Lied wurde klar, dass sie mehr auf härtere Töne stehen als William Control, denn ihre Songs waren sehr gitarrenlastig und hart wii u spiele kostenlos downloaden. Ihre Riffs erinnerten oft an die von der erfolgreichen deutschen Band Rammstein. Gesamt gesehen passten Protafield nicht gut ins Line-Up, denn die nachfolgenden Bands waren alles andere als gitarrenlastig, dennoch blieben die harten Rhythmen am Abend dominant, ganz zu Freuden des Publikums.

Die dritte Band am Freitag war Grendel, die frisch aus den USA nach Deutschland gereist kam. Ihr Auftritt lief unter dem Motto „Krieg“ und „Militär“, alle Mitglieder Grendel-0058hatten Militärwesten an und eine Art Kriegsbemalung im Gesicht oder an den Armen. Mit „Harsh Generation“ eröffneten sie ihr Konzert, welches in die Musikrichtung Aggrotech eingeordnet werden kann, und gaben somit das Tempo für die nächsten Songs vor, schnell und basslastig tvöd. Mit Songs wie „Soilbleed“, „Hate This“ und „Dirty“ fing die Menge an sich für die beiden Headliner des Abends warm zu tanzen: Aesthetic Perfection und Combichrist. Grendel boten nicht nur was für die Ohren, sondern auch was für die Augen der männlichen Besucher. Die Keyboarderin war durchaus was fürs Auge und hatte bei den Songs „Chemicals and Circuitry“ und „Dirty“ kleinere Gesangsparts und beugte sich bei letzterem lasziv der Menge entgegen.

apcc-0222Nachdem Grendel ein angeheiztes Publikum zurückließ, wurde schon für die Jungs von der amerikanischen, Futurepop Band Aesthetic Perfection die Bühne umgebaut Download gta san andreas for mobile for free. Als diese nach einer kurzen Pause auf die Bühne kamen, konnte sich das Publikum kaum noch halten. Das Intro „Happily ever after“ ihres Albums „’til death“ (01/2014) benutzten sie um ihr Konzert einzuleiten. Im Vergleich zu Grendel war das eine 180 Grad Drehung in Sachen Geschwindigkeit und Power. Aber nach nur einem weiteren Song wendet sich das Blatt erneut und Aesthetic Perfection legte dann erst richtig los. Mit „The dark half“ brachten sie die Menge zum jubeln und mitsingen, mittanzen war nicht mehr zu vermeiden. Direkt danach folgte der nächste Kracher „Antibody“, welcher die Begeisterung der Menge nicht abreißen ließ polizei simulator for free. Statt das Tempo zu drosseln, hauten die Jungs noch „The siren“ raus, ein etwas älterer Hit, der aber immer noch hervorragend geeignet ist, um eine Menge zum Tanzen zu bringen. Der Enthusiasmus war nicht bloß seitens des Publikums zu merken. Die gesamte Band schien sich daran zu freuen, dass sie in Deutschland ein Konzert geben durften; Sänger Daniel Graves kam aus dem Grinsen gar nicht mehr raus und flirtete mit der ein oder anderen Kamera, die sowohl von der Presse als auch von Fans in die Luft gehalten wurde. Drummer Tim van Horn spielte das gesamte Konzert über lässig mit seinen Drumsticks und Keyboarder Elliot Berlin war so sehr im Rausch der Musik, dass er sogar einen Fuß auf sein Keyboard stellte während er spielte dlf. Als die drei die Bühne verließen, wollte man nicht so recht glauben, dass ihr Auftritt schon vorbei war. War er auch nicht. Für eine Zugabe kamen die Jungs noch mal wieder. Mit Ankündigung von Daniel Graves spielten sie ein Cover von „She drives me crazy“ auf angeblichen Wunsch des Organisators. Die Menge fing an zu schmunzeln und sang den Klassiker lauthals mit.

apcc-0336Als nächstes sollte der Hauptact Combichrist auf der Bühne erscheinen shortcut download. Dieser ließ jedoch auf sich warten. Fast eine halbe Stunde nach eigentlich angekündigter Zeit betrat die norwegische Rhythm’n’Noise Band erst die Bühne. Doch das Warten gab der Stimmung keinen Abriss, mit dem Song „Today I Woke To The Rain of Blood“ starteten sie ihren energiegeladenen Auftritt. Leider konnte ihr Gitarrist nicht mit auftreten, da er ins Krankenhaus musste, warum wurde nicht erwähnt. Die Menge tobte und sang bei den Songs „Blut Royale“, „Never Surrender“ und „Electrohead“ lauthals mit. Ab dem Kracher „Shut up and swallow“ war das Publikum kaum noch zu halten, es wurde getanzt, geschubst und mitgegröhlt, die Halle bebte herunterladen. Beim Song „What the fuck is wrong with you“ wurde eine Trommel des Schlagzeugs den ersten Reihen in die Hände gedrückt, damit Drummer Joe Letz die ersten Takte dem Publikum zugewandt anschlagen konnte. Beim Refrain rasteten die Fans völlig aus, niemand war mehr zu halten, jeder tobte mit der Band um Fronter Andy LaPlegua mit. Joe Letz gab, wie gewöhnlich, alles und wirbelte seine Drumsticks wild durch die Luft. Andy LaPlegua schäkerte mit dem Publikum und mopste sich während des Songs „Can’t Control“ den Hut eines weiblichen Fans aus der ersten Reihe, um in etwas femininer Manier den Refrain anzustimmen warum kann man nicht alle filme bei netflix herunterladen. Ihr letzter Song, welchen sie als Zugabe spielten, war der Hit „This shit will fuck you up“. Hier gab jeder noch mal alles und den Jungs wurde ein gebürtiger Konzertabschluss beschert. Das Ende des langen Abends war gekommen, die Fans waren kaputt und vollkommen zufrieden mit der Songauswahl und der Auftritte ihrer Lieblinge.

Zufrieden machten sich viele auf den Heimweg. Der ein oder andere aber blieb noch zur Aftershow Party mit Gast DJ Daniel Graves von Aesthetic Perfection und dem bekannten Szene DJ DJ David.

Facebook Kommentare

Kommentare

Werbung