Papa Roach – 27.11.2013 – E-Werk, Köln

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Im Rahmen der „Silence Is The Enemy“-Tour spielten Papa Roach sieben Termine innerhalb von Deutschland und Österreich. Supportet wurden sie dabei von Octane OK und Glamour Of The Kill. Das Konzert im E-Werk in Köln war schon Wochen im Voraus ausverkauft.

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2008 wurde Octane OK von Paul Tandy (Gitarre/Vocals), Drew Comley (Bass/Vocals), James McLaren (Gitarre) und Tom Weston (Schlagzeug) gegründet. Während ihrer Laufbahn haben sie bereits Bands wie Sugarcult, Theory Of A Deadman und Killing Hannah supportet, sowie im Rahmen der „Kerrang Radio Breakthru“ Tour im Dezember 2011 einige Headliner Shows gespielt. Ihr Debütalbum „Face The Facts“ sollte dieses Jahr erscheinen, der Release-Termin ist jedoch bisher noch nicht bekannt gegeben.
Pünktlich betraten sie zum Intro des Liedes „Der ewige Kreis“ (Der König der Löwen) die Bühne.
Das E-Werk war bereits gut gefüllt und es dauerte nur kurz, bis die 4 Jungs aus Birmingham das Publikum für sich gewonnen hatten. Die schnellen Gitarren und einprägende Rhythmen von Liedern wie „Survive“ und „Standing On My Own“ verursachten einige Circle Pits und immer wieder begeisterten Applaus aus dem Publikum.
Doch nicht nur vor, sondern auch auf der Bühne herrschte großartige Stimmung – die fünf Engländer hatten sichtlich Spaß. Das wurde natürlich auch mit dem ein und anderen Bier gefeiert – wozu Drew dann auch die passenden Worte parat hatte: „There’s one thing I love about Germany – your beer is the best of the world!“
Nach knapp 30 Minuten verließen sie durchgeschwitzt aber strahlend die Bühne und hatten so einen durchaus gelungenen Start für den Abend geliefert.

Nach einem raschen Umbau knüpften Glamour Of The Kill nahtlos an die ausgelassene Stimmung an. Die post-hardcore Band aus York, bestehend aus Davey Richmond (Bass, Lead-Vocals), Chris Gomerson (Gitarre), Mike Kingswood (Gitarre) und Ben Thomson (Schlagzeug), eröffnete bereits Shows für We Came As Romans und Skindred und veröffentlichte dieses Jahr im September ihr zweites Album „Savages“.
Mit energiegeladenen Songs wie „Second Chance“ und „A Freak Like Me“ oder auch einem Cover des Kiss-Songs „Love Gun“ schafften die vier Musiker es, das Publikum mit Wall Of Death und Circle Pit bereits ordentlich außer Atem zu bringen und so in einer guten halbe Stunde auf Papa Roach einzustimmen.

Setlist:
1. Break
2. Supremacy
3. Second Chance
4. If Only She Knew
5. Love Gun (KISS-Cover)
6. A Freak Like Me
7. Feeling Alive

Kurz vor 22 Uhr eroberten dann Papa Roach die Bühne des proppenvollen E-Werks für sich – und machten ihrem Motto alle Ehre –„Silence Is The Enemy“. Sichtlich gut gelaunt starteten Jacoby Shaddix (Gesang), Jerry Horton (Gitarre), Tobin Esperance (Rhythmusgitarre, Bass) und Tony Palermo (Schlagzeug) mit „Burn“ und hatten das Publikum sofort auf ihrer Seite und obwohl bereits Octane OK und Glamour Of The Kill einiges abverlangt hatten, war an eine Verschnaufpause nicht zu denken. Nach „Silence Of The Enemy“ und „Blood Brothers“ begrüßte Jacoby das Publikum strahlend mit den Worten: „I fucking love Germany!“ Damit erklärte sich auch warum Papa Roach trotz zahlreicher Festivalauftritte noch einmal in Deutschland vorbeischaute.

Bei den folgenden Liedern nutzten die Musiker dann auch die volle Bandbreite der Bühne aus – teilweise so schwungvoll dass es als Wunder zu bezeichnen ist, dass weder Jacoby noch eines der Instrumente im tobenden Publikum landeten. Zum 20. Bandjubiläum wurden dann einige Klassiker hervorgeholt, bei denen die Zuschauer immer wieder beeindruckende Textsicherheit und Feierlaune bewies. Bei Liedern wie „Between Angels And Insects“ und „Scars“ gelang es dem Publikum zeitweise sogar, die Vier auf der Bühne zu übertonen – was bei diesen ordentlich Eindruck hinterließ und das bereits große Grinsen tatsächlich noch breiter machte.

Als die US-Amerikaner nach dem 13. Lied die Bühne verließen schaute sich einige verdutzt um – dank der phänomenalen Stimmung verging die Zeit wie im Flug. Als sie wenig später zurückkehrten, wirkte das Publikum keineswegs so als hätten sie bereits zwei Stunden gefeiert und ermöglichte es Papa Roach, den Abend lautstark mit „Getting Away With Murder“, „Dead Cell“ und dem Hit „Last Resort“ zu beenden.

Nach gut 1 ½ Stunden Konzert des Headliners verließen die Massen erschöpft, aber zufrieden das Gebäude.

Setlist:
1. Burn
2. Silence Is The Enemy
3. Blood Brothers
4. Give Me Back My Life
5. Between Angels And Insects
6. Where Did The Angels Go?
7. Forever
8. Leader Of The Broken Hearts
9. Still Swingin’
10. Born With Nothing, Die With Everything
11. Scars
12. Lifeline
13. …To Be Loved
14. Getting Away With Murder
15. Dead Cell
16. Last Resort

Leonie Maurer für Rock Fanatics.

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