Orden Ogan – 18.03.2016 – Bochum, Matrix

James Bay – 18.03.2016 – Palladium, Köln
19. März 2016
BOY – 12.03.2016 – Krefeld, Kulturfabrik
20. März 2016

Pünktlich zum Release des Boxsets „The Book Of Ogan“ begaben sich die Power Metaler von Orden Ogan auf Tour. Begleitet werden die Arnsberger dabei von Manimal und Almanac. Am 18. März 2016 eröffneten Orden Ogan in der Bochumer Matrix ihre erste Headlinertour.

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ManimalGegen 20 Uhr leiteten die Schweden von Manimal den Abend ein. Mit ihrem zweiten Studioalbum „Trapped In The Shadows“ (11/2015) im Gepäck traten Samuel Nyman (Gesang), Henrik Stenroos (Gitarre), Kenny Boufadene (Bass) und André Holmqvist (Schlagzeug) vor die bereits gut gefüllte Matrix. Schon bei den ersten Klängen zeigte das Publikum seine Feierfreude und ließ sich von der Band zu Gesang und Mitklatschen animieren. Auch die viel zu hohe Lautstärke und damit verbundene Undifferenziertheit des Sounds taten der Stimmung keinen Abbruch, während das Quartett unter anderem die Songs „Trapped In The Shadows“ und „Invincible“ sowie die aktuelle Single „Irresistable“ präsentierte. Nach einer sehr kurzen Spielzeit von 20 Minuten verabschiedeten die Musiker sich unter verdientem Applaus von der Bühne.

AlmanacDiesen Platz nahmen nach der Umbaupause Almanac ein. Die Gruppe wurde erst vor knapp einem Jahr vom ehemaligen Rage-Mitglied Victor Smolski gegründet und sprang relativ kurzfristig für Mystic Prophecy ein, die aufgrund von organisatorischen und produktionstechnischen Gründen absagen mussten. Dadurch konnten allerdings nicht alle Mitglieder bei allen Auftritten anwesend sein. Auch diese Band reiste mit ihrem frisch erschienenem Erstlingswerk „Tsar“ im Gepäck an, dessen namensgebender Song und die vorab veröffentlichte Single „Self-Blinded Eyes“ die Show anstimmten. Auch dieser Auftritt litt qualitativ unter der deutlich zu hohen Lautstärke, konnte aber trotzdem durch die gute Stimmung und die Souveränität der Musiker überzeugen. Sicherlich gelang es Almanac, ein paar neue Fans mit ihrem Symphonic Power Metal für sich zu gewinnen, bevor sie nach gut 50 Minuten den Schauplatz für den Headliner des Abends räumten.

Orden OganAls dieser betraten Orden Ogan schließlich zum ersten Mal die Bühne. Nach zahlreichen Support-Shows, unter anderem vor Powerwolf und Hammerfall, führten Sebastian „Seeb“ Levermann (Gesang, Gitarre), Tobias „Tobi“ Kersting (Gitarre), Niels „Spoony“ Löffler (Bass) und Dirk Meyer-Berhorn (Schlagzeug) ihren Durchmarsch im Rahmen der eigenen Tour durch. Es gelang ihnen, unmittelbar an die Atmosphäre der vorherigen Auftritte anzuknüpfen als sie mit dem Titelsong ihres aktuellen, gut einem Jahr alten Albums „Ravenhead“ starteten. Spätestens bei „We Are Pirates“, was an dritter Stelle überraschend früh kam, stand keiner in der fast randvollen Tube der Matrix mehr still und es wurde lauthals gesungen, geklatscht und die Haare geschwungen. Falls das Quartett an Nervosität litt, war dem nicht anzumerken – souverän spielten die Power Metaler mit einer gut gemischten Setlist auf, die die zahlreichen Zuschauer auf eine Reise durch die fast 10 Jahre Bandgeschichte nahm. Qualitativ fand der Auftritt zwar mit klar angenehmerer Lautstärke statt, stellenweise verschwamm die musikalische Darbietung allerdings zu einem Brei, in dem sich die einzelnen Melodien kaum unterschieden ließen. Somit schlossen Orden Ogan einen gelungenen, stimmungsvollen Abend, der lediglich unter Abmischungsproblemen litt, aber eine mehr als zufriedene Zuschauermenge hinterließ, ab.

Setlist Orden Ogan:
1. Ravenhead
2. Land Of The Dead
3. We Are Pirates
4. The Lake
5. The Black Heart
6. Sorrow Is Your Tale
7. Deaf Among The Blind
8. To New Shores Of Sadness
9. The Ice Kings
10. F.E.V.E.R.
11. Here At The End Of The World
12. The Things We Believe In
13. Evil Lies In Every Man
14. Mystic Symphony

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