Mumford & Sons – 17.07.2015 – Waldbühne, Berlin

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Mumford & Sons spielten am 17. und 18. Juli in der ehrwürdigen Berliner Waldbühne ihre einzigen zwei Deutschland-Konzerte. Bei bestem Open-Air Wetter erlebten 22.000 Zuschauer bereits am ersten Tag ein mitreißendes Konzert. Banjos, Kontrabass, Geigen und Blechbläser waren zur Beruhigung der Fans der ersten Stunden mit im Gepäck und so hatte der Auftritt auch das Potential, diejenigen zu versöhnen, die mit dem neuen Material etwas fremdeln. Eröffnet wurde der Abend von The Very Best und Bear’s Den.

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Als The Very Best gegen halb sieben die Bühne betraten, war die Waldbühne bereits zu gut drei Vierteln gefüllt windows 7 for free german full version 32 bit usb. Vor allem der Innenraum nahm den Afro-Western-Pop-Dance-Mix dankbar an und schien froh zu sein, sich endlich bewegen zu dürfen. Wenn es irgendjemand für ein kleines Risiko hielt, eine stilistisch so anders liegende Band zu buchen, dann waren die Zweifel bereits beim ersten Song zerstreut. Die treibenden Rhythmen und elektronischen Beats, gepaart mit Gitarre und Bass waren eine gute Einstimmung und passten gut auf eine Sommerparty. Nach einer halben Stunde wurde die amerikanisch-britisch-schwedische Band mit malawischen Wurzeln unter großem Applaus verabschiedet.

Als Bear’s Den – die zweite Vorband des Abends – zu spielen begannen war die Waldbühne bereits fast vollständig gefüllt minecraft pc game. So mancher glaubte wohl die Hauptband stünde bereits auf der Bühne. Stilistisch verblüffend ähnlich waren sich beide Bands an manchen Stellen. Für all diejenigen, die den Wandel beim Mumford & Sons bedauern, sind Bear’s Den also eine gute Alternative. Ebenso für alle, denen Mumford & Sons zu dynamisch agieren. Bear’s Den spielen deutlich zurückhaltender, träumerischer und melancholischer. Konsequenterweise haben die Briten – die letztes Jahr mit „Islands“ ihr Debütalbum veröffentlichten – schon öfter für Marcus Mumford und seine Mannen eröffnet firefox download kostenlos deutsch windows 10 64 bit. Die Folk-Trademarks wie Akustik-Gitarre, Banjo und mehrstimmigen Gesang brachten sie in Berlin zwar routiniert auf die Bühne, möglicherweise braucht die Musik der Briten aber eine etwas intimere Atmosphäre um ihre Magie zu entfalten. Frontmann Andrew Davie fand es gar etwas beängstigend so viele Leute vor der Bühne zu sehen, befand die Waldbühne aber als schönsten Ort an dem die Band je gespielt haben. Das Publikum quittierte es mit Applaus und als sich in einigen Songs doch noch eine gewissen Dynamik entwickelte, kam auch Bewegung in die Menge.

Mumford_Sons_Berlin_002Gegen neun war die Waldbühne dann bis auf den letzten Platz gefüllt und als die Sonne langsam hinter den Bäumen an der Bühne verschwand, war alles angerichtet für Mumford & Sons garmin express downloaden voor mac. Die ließen noch etwas auf sich warten ließen, also brachte sich das Publikum selbst in Stimmung. Ausgehend vom Innenraum wurden unzählige Laola-Wellen und Sprechchöre in z.T. ohrenbetäubender Lautstärke gestartet.
Die Briten starteten ihr Programm mit „Snake Eyes“ vom aktuellen Album „Wilder Mind“. Der Song hatte sich diesen Sommer schon vielfach als Opener bewährt. Er kommt zwar ohne Folk-Elemente aus, beinhaltet aber zumindest die mumfordsche Dynamik, was der Innenraum auch dankbares Startsignal zum Ausrasten annahm kostenlose lebensläufe zum herunterladen. Spätestens als zu „I Will Wait“ und „Below My Feet“ („Babel“, 2012) Banjo und Kontrabass wieder ausgepackt wurden, gab es überhaupt kein Halten mehr. Nahezu alle 22.000 Besucher standen, hüpften und tanzten sich durch den Berliner Sommer. Einen fühlbaren Stimmungsabbruch gab es beim Titeltrack des aktuellen Albums. Ob es schlicht an der noch geringen Bekanntheit lag oder daran, dass den Songs oft die Dynamik fehlt? Es war auch später immer wieder zu merken, dass den neuen Songs ein wenig die Tanzbarkeit fehlte, während die älteren Stücke vom ersten bis zum letzten Takt gefeiert wurden snapfire for free. Die Mischung in der Setlist schien daher ein kluger Schachzug zu sein, denn als Marcus Mumford für „Lover Of The Light“ selbst am Schlagzeug Platz nahm, tobte und sang wieder fast jeder auf den Zuschauerrängen.

Folgerichtig gab es danach die ersten Liebesbekundungen der Band an das Mumford_Sons_Berlin_014Berliner Publikum und die Bitte, die „Choreo“ vom Anfang nochmal zu wiederholen. Die Band hätte es hinter der Bühne zwar gehört, aber nicht gesehen. Die vielleicht etwas überraschende Aussage, dass das deutsche Publikum wesentlich organischer und homogener wäre, als beispielsweise das amerikanische, nahm man gerne zur Kenntnis, auch wenn sie schwer zu glauben ist, wenn man sich an den legendären Red-Rocks-Auftritt der Band erinnert samsung smart tv apps download 2014. Bei einsetzender Dunkelheit erschufen sich die Berliner aber etwas eigene Magie. Als für „Ghosts That We Knew“ tausende Feuerzeuge und Handylampen erstrahlten, war das einer dieser Momente, die den unvergesslichen Zauber von Live-Musik ausmachen.

Mit „Believe“ folgte dann der erste neue Song, der live tatsächlich funktionierte. Ob es daran lag, dass die Singleauskopplung bekannter war, als die anderen Stücke, daran, dass sie rockiger vorgetragen wurde als auf dem Album oder daran, dass Frontmann Marcus Mumford nicht Gitarre spielte und somit die Freiheit hatte, nur mit Schellenkranz und Mikro in der Hand an den Rand der Bühne zu kommen? Das konnte auch „Tomkins Sqaure Park“ nicht eindeutig beantworten. Die Nummer war schon bei der Rezension des Albums durchgefallen und plätscherte auch live so dahin tiptoi mein großes bilderlexikon herunterladen. Das musikalische Kommando zum Ausrasten kam spät, aber wenigstens kam es und wurde angenommen. Mumford macht dann eine Ansage, die etwas irritiert. Man habe nun die Formalitäten hinter sich, sie hätten gespielt, was das Publikum erwartete und nun könne man Spaß haben. Die Lautstärke zu den ersten Takten von „The Cave“ („Sigh No More“, 2009)“ widerlegen diese Aussage komplett und es wurde auch zu „Roll Away Your Stone“ nicht leiser. Der Innenraum tobte, alles stand, sang und feierte. Wer also genau Wert darauf legte Songs vom neuen Album zu hören, müsste man vielleicht nochmal diskutierten download music to your mobile phone.

Mumford_Sons_Berlin_013Anschließend wollte sich die Band eine kleiner Verschnaufpause gönnen und versammelte sich in der Mitte der Bühne um gemeinsam in ein Mikrofon und Gitarre zu singen. Die aufgestachelte Meute leise zu bekommen, war allerdings gar nicht so einfach. Dabei lernte Marcus Mumford noch ein neues deutsches Wort: „leise“. „Now, you need to be leise!“, bat er mehrfach flehend, als sich die 22.000 einfach nicht beruhigen ließen. „Timshel“ und „Cold Arms“ gaben die Briten so zum Besten, bevor es mit „Only Love“ nochmal etwas Neues zu hören gab download avast antivirus nederlands for free. Auch dabei hatte der Frontmann wieder mehr Freiheiten und stieg sogar hinab zu den Fans. Den krönenden und würdigen Abschluss des regulären Sets bildete „Dust Bowl Dance“. Das Stück startete mit einem zarten Piano-Intro und steigerte sich immer weiter, was vom Publikum wiederum tanzend und laut singend dankbar angenommen wurde. Als Schlusspunkt setzte dann noch Funkenregen ein, während Marcus Mumford, der wieder hinter dem Schlagzeug Platz nahm, beim Aufstehen – ganz Rockstar – selbiges umwarf um die letzten ruhigen Zeilen vom Bühnenrand zu singen.

Die Zugabe begann – nach einer Ehrerbietung an den deutschen Fußball durch den Banjo/Gitarre-Spieler Winston Marshall – mit einer dunkler Bühne. Die stimmungsvolle Ballade „Hot Gates“ ermunterte aber erneut viele Zuschauer ihre Handys, Feuerzeuge und Wunderkerzen zu zücken. Das gesamte Licht war tatsächlich so hell, dass gar kein Bühnenlicht notwendig war. Zu „Little Lion Man“ war dann nochmal toben, ausrasten, hüpfen und singen angesagt und das zog sich längst durch alle Altersklassen und Reihen. Dem tat auch der allerletzte Song des Abend – „The Wolf“ – der wohl stärkste Song des aktuellen Albums keinen Abbruch.

Sichtlich glücklich und über das ganze Gesicht grinsend verließen Musiker und Fans anschließend die Waldbühne. So ziemlich jeder dürfte sich auf einer Wiederholung freuen. Zumindest die Band sollte sie bekommen – am Folgetag an gleicher Stelle, erneut vor vollem Haus.

Die Fotos von der Show gibt es hier.

Setlist:
Snake Eyes
I Will Wait
Below My Feet
Wilder Mind
Broad-Shouldered Beasts
Awake My Soul
Lover of the Light
Thistle & Weeds (Extended Intro)
Ghosts That We Knew
Believe
Tompkins Square Park
The Cave
Roll Away Your Stone
Timshel
Cold Arms
Only Love
Ditmas
Dust Bowl Dance

Hot Gates
Little Lion Man
The Wolf

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