Motörhead – 24.11.2015 – Jahrhunderthalle, Frankfurt

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Motörhead in der Jahrhunderthalle Frankfurt

Der 24. November 2015 war für Frankfurt nichts weniger als der Tag der Legenden. Motörhead, Saxon und Girlschool boten an diesem Abend in der ausverkauften Jahrhunderthalle 40 Jahre echte, gelebte Rock ’n‘ Roll-Geschichte. Der Altersdurchschnitt im Publikum war daher auch etwas höher, aber auch die jüngere Generation war gekommen um dem fast 70-jährigen Lemmy Kilmister zu huldigen.

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Eröffnet wurde der Abend bereits um 19 Uhr von einer der einflussreichsten Rock-Frauenbands überhaupt: Girlschool. Immerhin gut 35 Jahre aktiv und gut befreundet mit dem Motörhead-Frontmann, passten sie perfekt in das Paket sims 4 cc herunterladen deutsch. Leider stand der frühe Beginn in Konkurrenz zur allabendlichen Verkehrssituation in und um Frankfurt, weswegen viele Fans leider verpassten wie die Damen ihr vor zwei Wochen erschienenes 13. Studioalbum „Guilty as Sin“ vorstellten und Klassiker wie „C’mon Let’s Go“, „Kick It Down“ („Hit and Run“, 1981) oder „Emergency“ („Demolition“, 1980) rockten.

Saxon_Frankfurt_003Nicht weniger geschichtsträchtig wurde es eine gute Stunde später, als das Flaggschiff der New Wave of British Heavy Metal (NWOBHM) Szene Saxon in die Jahrhunderthalle einlief pokemon gameboy. Ebenfalls seit über 35 Jahren aktiv, sind von den Gründungsmitgliedern zwar nur Sänger Biff Byford und Gitarrist Paul Quinn übrig geblieben, die Band blieb ihrem Stil aber fast immer treu und landete mit dem aktuellen Album „Battering Ram“ sogar Chart-Erfolge in einigen europäischen Ländern. Der Titeltrack eben dieses Albums eröffnete den energiegeladenen und ambitionierten Auftritt der Briten. Byford – immerhin auch schon fast 65 – präsentierte sich in prächtiger Verfassung und trieb sowohl Band als auch Publikum vor sich her. Daneben fiel besonders Bassist Tim Carter als Aktivposten auf. Die aktuelle Scheibe machte zwar den Löwenanteil des Auftrittes aus, aber natürlich kann eine Band wie Saxon nicht ohne Klassiker wie „Princess Of The Night“ („Denim and Leather“, 1981), „Wheels Of Steel“, „747 (Strangers In The Night)“ (beide „Wheels of Steel“, 1980) oder das vehement geforderte „Crusader“ („Crusader“, 1984) die Bühne verlassen skype for free. Die gut einstündige Show war das perfekte Aufwärmprogramm für den Hauptgang des Abends.

Der wurde dann mit etwas Verspätung serviert und kündigte sich durch Motörhead_Frankfurt_003Sirenengeheul und Scheinwerfer, die hektisch den „Himmel“ absuchten, an. Von der Hallendecke senkte sich ein Flugzeug herab und ging in Startposition. Während aus dem Publikum lautstark nach dem Song „Bomber“ gerufen wurde, betraten Lemmy Kilmister (Gesang/Bass), Philip Campbell (Gitarre) sowie Mikkey Dee (Schlagzeug) die Bühne und brachten den Bomber musikalisch auf den ersten Angriffsflug des Abends. Und der war vor allem eins: Laut und mächtig. Ohne große Verschnaufpause ritt das Trio mit „Stay Clean“ und „Metropolis“ die nächsten Attacken jaaropgave 2018 downloaden. Beide Songs stammen bekanntlich vom 79er Album „Overkill“, welches es der Band gemeinsam mit dem Album „Bomber“ aus dem gleichen Jahr erstmals ermöglichte von der Musik zu leben. Stücke dieser Alben (und „Ace of Spades“, 1980) bildeten das Herzstück der Jubiläumsshow. Vom aktuellen Album „Bad Magic“ gab es nur „When The Sky Comes Looking For You“ zu hören herunterladen.

Motörhead_Frankfurt_005Man darf wohl davon ausgehen, dass niemand in der Halle einen blitzsauberen Soundmix erwartete. Insofern dürften sich die wenigsten daran gestört haben, dass sich dieser vor allem durch eins auszeichnete: Lautstärke. Lemmys Gesang ging in vielen Songs etwas unter. Die gesundheitlichen Einschränkungen des Alters und der letzten Jahre waren ihm anzusehen und anzuhören. So wirkte die Begeisterung des Publikums teilweise wie Anfeuerung und Dankbarkeit an die Legende selbst avast cleanup free. Lemmy quittierte das mit Anerkennung und dem einen oder anderen Lächeln. Spaß hatte er ohne Frage, aber man sah und spürte, dass es ihm einige Mühe bereitete, das Tempo einer solchen Show zu halten. Diese Lücke füllten seine Mitstreiter allerdings mühelos. Campbell feuerte ein messerscharfes Solo nach dem anderen durch die Boxen und Dee durfte sich durch das traditionelle Drum Solo während „Doctor Rock“ („Orgasmatron“, 1986) auszeichnen. Verschnaufpausen, die Kilmister sicher allzu gerne in Anspruch nahm. Wer will es ihm verdenken?

Nach rund einer Stunde „Greatest-Hits-Show“, zu der viele Köpfe im Takt wippten und sich zahllose Circle Pits gebildet hatten, ging es mit dem Motörhead-Song schlechthin auf die Zielgerade lenovo app. Als „Ace of Spades“ durch die Boxen donnerte, konnte wirklich niemand mehr ruhig stehen (oder sitzen) und fast jeder brüllte die Textfetzen, die er parat hatte. Sicherlich einer der Höhepunkte der Show.

Danach ließ sich Motörhead allerdings nicht lange um eine Zugabe bitten. Mit „Motörhead_Frankfurt_015Whorehouse Blues“ („Inferno“, 2014) bewies die Band, dass all die musiktheoretischen Ansätze, sie dem Metal zuzuordnen, im Grunde falsch sind. Motörhead sind und waren schon immer eine Bluesrock-Band. Lemmy macht das Ganze tatsächlich schon so lange, dass der sogenannte Thrash Metal oder die NWOBHM wohl eher aufgrund seiner Musik entstanden sind ist es illegal bei youtube musik zu downloaden. Vorgetragen wird das Stück mit zwei Akustikgitarren, die Campbell und Dee bedienen, während der bescheidene Kilmister endlich mal dort steht, wo er hingehört – im Zentrum der Bühne. Für den fulminanten Schluss fehlten dann eigentlich nur noch zwei Dinge: Lemmys legendäre Ansage: „We are Motörhead and we play Rock ’n‘ Roll“ und der letzte Flug des Bombers. Zu „Overkill“ durfte dieser noch einmal aufsteigen, während sowohl auf, als auch vor der Bühne die letzten Kräfte mobilisiert wurden. Der lang anhaltende Jubel und der Applaus durften wohl als respektsvolle Ehrerbietung und Dankbarkeit zugleich verstanden werden: 40 Jahre Motörhead, fast 55 Jahre Rock n Roll, immer noch laut und immer noch auf der Bühne – „Phatte Props“ (sagen die jungen Menschen) bildschirmschoner windows 10 kostenlosen.

Grund für allzu große Trauer gibt es keinen: Bereits am 23. Februar 2016 ist das Trio wieder in Südhessen zu Gast, dann in der Stadthalle Offenbach. Karten für die Show sind noch zu haben – ebenso für den Termin in Chemnitz (22.02.2016). Ob es danach jemals wieder eine Motörhead-Tour geben wird, steht in den Sternen. Freiwillig aufhören wird dieser Mann allerdings auch nicht.

Die Fotos von der Show gibt es hier whatsapp for free german.

Setlist:
Bomber
Stay Clean
Metropolis
When the Sky Comes Looking for You
Over the Top
The Chase Is Better Than the Catch
Lost Woman Blues
Rock It
Orgasmatron
Doctor Rock
Just ‚Cos You Got the Power
No Class
Ace of Spades

Whorehouse Blues
Overkill

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