Maxim – 09.10.2014 – Düsseldorf

The Libertines – 05.10.2014 – Düsseldorf
13. Oktober 2014
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13. Oktober 2014

maxim_pressefoto_5_2011_fotograf_thomas_schermerDer in Köln aufgewachsene Maxim eröffnet in Düsseldorf das New Fall Festival 2014. Das allein ist keine große Schlagzeile wert. Aber dass er dies im Robert-Schumann-Saal macht und sich das dazugehörige Cello Orchester als Unterstützung oder gar Verstärkung eines einmaligen Auftritts dazu holt, lässt aufhorchen. Einzig für diesen Abend wurden Arrangements für Streicher geschrieben, geprobt und alles was eine solch große Produktion noch benötigt, wird umgesetzt. Kosten und Mühen werden hier nicht gescheut, dies wird dem Besucher bereits am Anfang durch eine Rede mitgeteilt. Zunächst beginnt Maxim seinen Gig mit der üblichen Bandbesetzung und stimmt erstmal mit gewohnten Tönen ein. Der Sound ist klar und gut und bald tauchen auch die Mitglieder des Cello-Orchesters auf der Bühne auf. Exzellent werfen die jungen Cellisten und Maxim sich die Bälle zu und erzeugen gemeinsam ein Wohlbehagen der Extraklasse in der Magengegend oder auf der Haut. Leider geraten die Cellos manchmal etwas in den Hintergrund und Gesang oder Schlagzeug wirken an dem Sitzplatz des Autors stellenweise zu dominant. Der Stimmung, dem Gefühl und auch dem Respekt solch ein Zusammenspiel umzusetzen, tut dies keinen Abbruch. Maxim erklärt bei der Vorstellung des Mannes für den Sound, dass diese Balance für das Aussteuern extrem schwer ist. Dass das Orchester für ihn nicht nur Mittel zum Zweck ist, lässt sich daran erkennen, dass die Mitglieder auch ohne ihn ein längeres Stück spielen können.

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Musikalisch hat Maxim es nicht besonders schwer zu überzeugen. Er spielt die Stücke der Alben „Staub“ (VÖ: 05/2013) sowie „Staub Edition 2014“ (VÖ: 08/2014) und sich damit mit einem Mix, der sich zwischen Clueso und Bosse einpendelt, schnell in die Düsseldorfer Herzen. Einzig die Dauer mit gerade mal 90 Minuten dürfte manchem arg zu kurz gewesen sein. Versöhnlich dürfte gestimmt haben, dass der Hit „Meine Soldaten“ natürlich nicht im Set fehlte.

Foto: Thomas Schermer

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