Itchy Poopzkid – 07.03.2014 – Haus der Jugend, Osnabrück

Itchy Poopzkid – 07.03.2014 – Haus der Jugend, Osnabrück
9. März 2014
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9. März 2014

Itchy Poopzkid - 07.03.2014 - Haus der Jugend, Osnabrueck

Nachdem Itchy Poopzkid im vergangenen Jahr sehr sehr fleißig getourt haben, gilt es jetzt einen Gang zurück zu schalten. Die „Ports and Chords“ Tour Teil II umfasst drei Konzerte. Eines davon findet im Haus der Jugend Osnabrück statt. Ausverkauft ist das Konzert nicht, aber rappelvoll ist es trotzdem. Und mit Mega! Mega! ist ein Supportact dabei, der der perfekte Anheizer für das junge Publikum darstellt.

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Was sich heute im Innenraum finden lässt, ist eine feierwütige Masse. Die Jugend will auf das Wochenende eingestimmt werden, die Kräfte sind bis auf’s Äußerste aufgeladen. Nicht weiter verwunderlich, denn eine anstrengende Arbeitswoche dürften die wenigsten Anwesenden hinter sich haben.

Das Quartett von Mega! Mega! geht um 20.30 Uhr auf die Bühne und gibt dem Publikum was es will. Die Stimmung ist sofort auf einem beachtlichen Höhepunkt, die Fans im Innenraum geben alles. Hilfreich ist an dieser Stelle, dass mit den vier Berlinern keine Unbekannten auf der Bühne stehen. Und das die Musik starke Parallelen zu Kraftklub aufweist, die ja bekanntlich sehr erfolgreich mit ihrem Stil sind, lässt sich auch nicht leugnen. Technische Probleme, die es bereits nach dem zweiten Song gibt, werden einfach weggeredet und nach so viel Quatschen ist es Zeit sich in 40 Minuten durch 9 Lieder zu rocken.
Am Ende ihres Sets sind die Besucher mehr als nur aufgewärmt. Die Jungs haben ihren Job sehr gut gemacht.

 

Gegen 21.40 Uhr geht es weiter. Panzer, Sibbi und Max, die drei Männer aus Eislingen an der Fils sind bereits seit 2001 besser bekannt unter dem Namen Itchy Poopzkid. Sie betreten die Bühne, eröffnen den Abend mit „The pirate song“, der trotz der geografischen Nähe ohne Guido Knollmann auskommen muss, und haben die Masse sofort im Griff. Im Innenraum geht es mindestens so energiegeladen zu, wie auf der Bühne. Auf beiden Seiten wird alles gegeben. Die einzige Verschnaufpause, die da gegönnt wird, ist das ruhige „I believe“, ansonsten spielt man sich munter durch eine absolut gelungene Mischung aus ihren bisherigen Hits. Und als ob das noch nicht ausreichend wäre, bedient man sich noch an „Murder the government“ von NoFx (hier tauschen die Bandglieder untereinander ihre Instrumente) und spielt eine Eigeninterpretation von Run DMC’s „It’s tricky“ (hier legen Panzer und Sibbi ihre Saiteninstrumente an die Seite, um völlig frei über die Bühne zu fegen).

Viel zu schnell läutet man mit „We say so“ das letzte Lied des regulären Sets ein. An dieser Stelle ist das Publikum noch lange nicht gesättigt, es fordert lautstark nach einer Zugabe. Dazu lässt das Trio nicht lange auf sich warten. Für drei weitere Songs kommen sie zurück auf die Bühne. Doch nach knapp 90 Minuten ist das Ende in Sicht. „The enemy“ wird noch einmal zu einer Herausforderung der Wadenmuskulatur für alle Anwesenden, um 23.00 Uhr verklingen die letzten Takte und die Fans werden in eine laue Nacht entlassen.

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