Heaven Shall Burn – Gebäude 9, Köln – 19.09.2016

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Heaven Shall Burn live im Gebäude 9 in Köln. Foto: Steffie Wunderl

Zur Veröffentlichung ihres neuen Albums „Wanderer“ (VÖ: 16.09.2016) gaben Heaven Shall Burn eine kleine Clubtour. Als Support hatten sie Deathrite dabei. Zusammen heizten sie der Menge ordentlich ein.

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Deathrite als Support von Heaven Shall Burn im Gebäude 9 in Köln. Foto: Steffie Wunderl

Deathrite als Support von Heaven Shall Burn im Gebäude 9 in Köln. Foto: Steffie Wunderl

Um 20 Uhr startete die Dresdener Death Metal Band Deathrite ihren Auftritt. Unter dem Motto ihres neuen Albums „Revelation of Chaos“ (VÖ: 07.2016) legten sie eine Show der Extraklasse hin. Zusammen rissen sie die Bühne ab. Leider konnte sich die Energie der Band nicht so recht aufs Publikum übertragen. Einige wenige grölten mit oder ließen ihre Haare fliegen. Der Großteil des Publikums wippte nur mit dem Kopf und wartete geduldig auf Heaven Shall Burn. Nach acht Songs war ihr Auftritt vorbei und sie verabschiedeten sich von ihren Fans.

Heaven Shall Burn live im Gebäude 9 in Köln. Foto: Steffie Wunderl

Heaven Shall Burn live im Gebäude 9 in Köln. Foto: Steffie Wunderl

Nach einem kurzen Umbau startete um 21 Uhr der Auftritt von Heaven Shall Burn. Die Metalcore-Band aus Saale besteht aus Marcus Bischoff (Sänger), Maik Weichert und Alexander Dietz (Gitarristen), Eric Bischoff (Bassist) und Christian Bass (Schlagzeuger).

Sonst eher in großen Hallen oder auf Festivals zu finden, gaben die wichtigsten Vertreter des deuten Metalcore nun eine kleine Club-Tour. Kein Wunder, dass die Karten schnell ausverkauft waren. Doch sei es nun in großen oder kleinen Hallen, Heaven Shall Burn verstanden es, das Publikum anzuheizen und zu Höchstleistung anzutreiben. Zwischen den Liedern hielt Marcus immer wieder eine kleine Ansprache oder erzählte Anekdoten aus ihrem Bandleben. Oft wurde er dabei durch Zwischenrufe der Fans abgelenkt, die er meist lachend zuerst kommentierte. Das Klima war sehr familiär, auch in dem immer wieder aufflammenden Moshpit. Bereits zu Anfang reif Marcus dazu auf, auch im Moshpit Respekt zu zeigen und sich seiner eigenen Stärke bewusst zu sein. Wer sich nicht daran hielt durfte sich eine Moralpredigt von ihm anhören und wurde der Halle verwiesen. Auch einige Crowdsufer waren an diesem Abend zu sehen. Zum Song „Godiva“ rief Marcus alle Frauen zum crowdsurfen auf, die dem Aufruf auch zahlreich nachkamen. Währenddessen gab es für alle Männer ein Verbot. Bei „Black Tears“ hielt es Marcus nicht mehr an seinem Platz und er stürzte sich in die Menge. Auch die anderen Musiker auf der Bühne gaben ihr Bestes und fegten wild über ihre Plätze.

Mit einer Zugabe („Valhalla“) ging auch diese Show zu Ende. Nachdem Heaven Shall Burn die Bühne verlassen hatte, sangen die Fans das Lied noch A Capella weiter. Ob großer oder kleiner Rahmen, Heaven Shall Burn ist immer ein Erlebnis.

Setliste:
1. Endzeit
2. Voice of the Voiceless
3. Bring the War home
4. Counterweight
5. Combat
6. Land of the upright ones
7. To Inherit the Guilt
8. Behind the Wall of Silence
9. Hunters will be huntes
10. Die Stürme rufen dich
11. Downshifter
12. The only Truth
13. Godiva
14. Black Tears (Edge of Sanity Cover)
15. Trespassing in the shores of your World
Zugabe:
16. Valhalla (Blind Guardian Cover)

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