Eric Church – Live Music Hall Köln – 05.03.2014

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Eric ChurchKurz nach der Veröffentlichung seines neuen Albums „The Outsiders“ kommt Eric Church auf Tour um dieses auch live zu präsentieren. Eine Station war dabei auch am 5. März die Live Music Hall in Köln, wo ihn ein etwa 700 Personen großes, recht durchmischtes Publikum mit Spannung erwartete.

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Bevor Eric selbst die Bühne betrat war es an The Cadillac Three das Publikum schon einmal in Stimmung zu bringen. Mit einer kuriosen Mischung aus recht klassischen Countrylinien und harten Gitarrenriffs schufen sie ein Musikerlebnis, das so sicher noch nicht allzu oft gesehen, bzw. gehört wurde. Die Zither, die sie dabei benutzen, hebt die Einflüsse des klassischen Country hervor, blieb nur leider aufgrund einer nicht optimalen Soundabmischung ungehört. Dennoch reagierte das Publikum positiv auf die Band, deren Musik auch thematisch recht gut auf den Abend mit Erich Church einstimmte. Und auch dass sie keinerlei Berührungsängste hatten, einfach drauflos erzählten und die Bühne komplett nutzten oder auch nicht immer an ihren eigenen Instrumenten blieben, machte es dem Zuschauer recht einfach sich auf diese ungewöhnliche Band einzulassen.

Ein Intro aus Vogel zwitschern, Sirenen und einer kleinen Lichtshow wurde dann vom Klang der Instrumente abgelöst und der sympathische Sänger mit Jubel willkommen geheißen. Selbst die Sonnenbrille tat seiner Ausstrahlung keinerlei Abbruch und er hatte das Publikum sofort auf seiner Seite. Immer wieder erzählte er kleine Anekdoten zu den Songs, machte es damit persönlicher und baute eine Verbindung zu seinen Fans auf. Sogar auf die Bühne geworfene Stiefel wurden gut gelaunt signiert und zurück geworfen und der offensichtliche Spaß und die Energie übertrugen sich auf die Anwesenden.

Doch Eric Church überzeugte an diesem Abend nicht nur durch seine sympathische Art, sondern auch musikalisch. Die Abmischung war glücklicherweise stimmiger, so dass sein Country, der auch recht rockige Einflüsse hat, voll und ganz genossen werden konnte. Eine abwechslungsreiche Setlist sorgte für Gänsehautmomente bis hin zu gemeinsamen Tanzen und Rocken in den vorderen Reihen. Auch er brachte mit dem Banjo gekonnt ein Instrument, das klassisch mit Country verbunden wird zum Einsatz und wechselte immer mal wieder von der elektrischen zur Akustikgitarre. Das Publikum erwies sich als relativ Text sicher, was ein Grund zur Freude seitens Eric und der Band war.

In seinen 90 Minuten Spielzeit bewies Eric Church definitiv, dass Country keineswegs ein alter Hut ist, sondern ganz schön rocken kann!

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