Die Höchste Eisenbahn – 29.08.2016 – Köln, Bonsai Bar

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Wenn zwei sich zusammentun, freuen sich die Hörer. So ungefähr kann die Entstehungs- und Erfolgsgeschichte der Höchsten Eisenbahn verstanden werden. Francesco Wilking und Moritz Krämer gelang 2013 ein bemerkenswerter Achtungserfolg mit dem Album „Schau in den Lauf Hase“ (VÖ: 11/2013). Schlaue Texte treffen bei diesem Werk ohne Längen auf gut arrangierten Indiepop. Just ist endlich das angeblich schwierige zweite Album „Wer bringt mich jetzt zu den Anderen“ (VÖ: 08/2016) veröffentlicht und wieder sind Multiinstrumentalist Felix Weigt sowie der Hund Marie Max Schroeder mit von der Partie.

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Für dieses Release-Konzert gab es nur wenige Karten zu kaufen oder zu gewinnen. Umso größer scheint die Gästeliste mit Kölner Prominenten aus dem Musikbereich aber auch Comedians oder Schauspielern zu sein. Und obwohl das Konzert bei bestem Wetter in einem Innenhof „Open Air“ stattfindet, will echte Konzertstimmung nicht aufkommen. Viele sehen sich und reden miteinander oder trinken gelöst Getränke miteinander. Die Atmosphäre gleicht eher einer Party mit Live-Musik. Und so spielt das Berliner Quartett zunächst einmal die neuen Stücke, erzählt zwischendurch einige Anekdoten, bleibt jedoch eher reserviert. Der Sound ist gut und die Live-Arrangements sowie das tolle Zusammenspiel der Band machen Lust auf mehr. Am Ende des regulären rund einstündigen Sets bringen Die Höchste Eisenbahn auch ältere Songs vom Erstlingswerk. Diese sind logischerweise bekannter und sorgen dadurch für bessere Stimmung unter den Gästen.

Ein schöner Abend geht bei milden Temperaturen vor einer traumhaften Kulisse zu Ende. Das Release-Konzert hinterlässt einen Eindruck, was auf der bundesweiten Tour ab Ende Oktober zu erwarten ist. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

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