Deep Purple – 27.11.2015 – Festhalle, Frankfurt

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Deep Purple waren zurück in Frankfurt. Fast genau drei Jahre nach ihrem letzten Konzert in der Main-Metropole stand die Rock-Legende wieder unter der imposanten Kuppel der Festhalle. Das neue Album, welches für dieses Jahr angekündigt war, hatte die Band zwar nicht dabei, trotzdem war die große Festhalle fast ausverkauft und die meisten waren sowieso eher wegen der Klassiker gekommen. Als Vorband hatten sich die kalifornische Rockband Rival Sons angesagt, die sich bereits im Vorprogramm von Alice Cooper und AC/DC Anerkennung verdienen konnte how can I download audio files.

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RivalSons_Frankfurt_004Die Festhalle war bereits gut gefüllt als die Rival Sons mit ihrem Intro „The Good, The Bad and The Ugly“ von Ennio Morricone die Bühne betraten. Vor einem riesigen Banner mit Bandnamen legte das Quintett selbstbewusst mit „Electric Man“ – dem Opener ihres aktuellen Albums „Great Western Valkyrie“ – los. Die Rival Sons reiten konsequent die Retro-Rock-Welle und erinnern tatsächlich hier und da an Led Zeppelin. Ob sie allerdings deren potentielle Thronfolger im Rock-Olymp sein werden, wie uns die PR-Maschine im Vorfeld der Tour glauben machen wollte, mag sich erweisen yabeat top 100 for free. Vor allem der charismatische Frontmann Jay Buchanan und der nicht weniger ambitionierte Gitarrist Scott Holiday bildeten die Aktivposten. Die Kalifornier rockten sich eine dreiviertel Stunde durch ihre vier Alben und boten eine sehenswerte Bühnenshow. An einigen wenigen Stellen schrammten die ausgedehnten Gitarrensoli haarscharf daran vorbei zu ausladend zu sein. Die Menge vor der Bühne hatte sichtlich Spaß, fühlte sich gut unterhalten und verabschiedete die Band mit viel Applaus.

Pünktlich um 21:15 leitete Gustav Holsts „Mars, the Bringer of War“ den zehnten Auftritt Deep Purples in der Frankfurter Festhalle ein. 1973 spielten die Briten zum ersten Mal im ehrwürdigen Gemäuer – damals wie heute donnerte „Highway Star“ („Machine Head“, 1972) als erster Song durch die Anlange download origin game from library. Mit „Bloodsucker“ und „Hard Lovin Man“ vom legendären Album „In Rock“ (1970) folgten die ersten beiden kleinen Überraschungen, denn diese Stücke fanden schon länger keine Berücksichtigung mehr. Schon jetzt wurde eins deutlich: Die Herren auf der Bühne sind zwar zwischen 60 und 70 Jahren alt, haben aber richtig Bock auf eine gute Live-Performance. Vor allem Gitarrist Steve Morse und Tastenhexer Don Airey überzeugten mit jeder Menge Spielfreude. Sie kosteten jedes noch so kleine Solo genüsslich aus download swisscom movies. Aber auch Bassist Roger Glover strahlte über das ganze Gesicht, während Ian Gillan solide und souverän den Frontmann gab. Die erste kleine Verschnaufpause gab es erst nach „Strange Kind of Woman“ („Fireball“, 1971), in der Gillan höflich die bis dahin noch etwas zurückhaltenden Fans begrüßte.

DeepPurple_Frankfurt_008Mit „Vincent Price“ und „Uncommon Man“ folgten die ersten beiden Songs des immer noch aktuellen Albums „Now What?!“. Darin durfte sich Morse dann auch mal so richtig gehen lassen und spielte ein beeindruckendes, minutenlanges Gitarrensolo. An dessen Ende klopfte ihm sogar Kollege Gillan – der zwischenzeitlich die Bühne verlassen hatte – anerkennend auf die Schulter ilias lecture recording. Trotz allem war die Atmosphäre in der Halle immer noch seltsam nüchtern – so richtig Stimmung wollte rätselhafterweise nicht aufkommen. Die Zurückhaltung konnte eigentlich nur respektvolles Staunen sein, denn auf der Bühne gab jeder alles. Als die Stimmung während des Instrumentals „Well-Dressed Guitar“ wieder abzuflauen drohte, schlich sich der Frontmann von hinten an Morse an und forderte die Menge zum Klatschen auf. Der Plan ging auf, denn als Schlagzeuger und einziges noch aktives Gründungsmitglied Ian Paice bei „The Mule“ zum Solo ansetzte, tobte die Menge Download snapseed full version.

Nach einem weiteren neuen Song („Hell to pay“) hatte „the next President of the United States auf Weirdistan“ (Gillan), Keyboarder und Erbe des legendären und unersetzlichen John Lord, Don Airey, seinen großen Auftritt. In sein ausgedehntes Solo, für das er die gesamte Bühne für sich hatte, baute der Brite auch Teile von diversen klassischen Stücken ein, die er auf seine ganz eigene Art interpretierte – sogar ein paar Takte der Deutschen Nationalhymne waren zu erkennen. Den anschließenden tosenden Applaus hatte er sich redlich verdient. Und der steigerte sich sogar noch, als die mächtigen Riffs von „Perfect Strangers“ ertönen jugendliebe kostenlosen.

DeepPurple_Frankfurt_002Es ging aber noch lauter. Als Deep Purple „Space Truckin'“ durch die Anlage jagten, erweckte die Band den Eindruck, als sei sie kaum einen Tag gealtert. Das Kompliment für eine perfekt funktionierende Dramaturgie ist den Briten an diesem Abend gewiss. Erst recht, wenn man mit „Smoke on the Water“ (beide „Machine Head“) noch den Über-Hit schlechthin in der Hinterhand hat und damit ein denkwürdiges Set abschließen kann toggo spiele kostenlos downloaden.

Da der tosende Jubel, das Stampfen und Klatschen nicht abreißen wollten, standen die Herren sogleich wieder auf der Bühne und zockten mit „Hush“ den Joe South-Song, der ihnen im Jahr 1968 ihren ersten Hit und Platz vier der US-Charts einbrachte. Dieses kleine Stückchen Musik flog 2015 so dermaßen tight durch die Anlage, dass man sich kurz fragte, wieso man eigentlich je eine andere Band gehört hat. Das war es aber immer noch nicht. Auch Bassist Glover bekam die Bühne für sich allein und durfte sein Können am Tieftöner mit einem breiten Grinsen unter Beweis stellen Download messenger chat. Mit dem mächtigen „Black Night“ („In Rock“) beendete das Quintett den Abend und ließ sich dafür gebührend feiern.

Mit der gut zweistündigen Show – die vor allem aus Songs aus den frühen 70ern bestanden, haben Deep Purple vor allem eins bewiesen – zwischen „Made in Japan“ und 2015 mag einiges Wasser den Main hinunter geflossen sein, aber diese Herren gehören noch längst nicht zum alten Eisen. Im Gegenteil: in Sachen Spielfreude, Bühnenpräsenz und Performance setzten Deep Purple mit dieser Tour Maßstäbe – nicht nur für ihre Generation.

Die Fotos von der Show gibt es hier bvs solitaire sammlung kostenlos downloaden.

Setlist:
Highway Star
Bloodsucker
Hard Lovin‘ Man
Strange Kind of Woman
Vincent Price
Uncommon Man
The Well-Dressed Guitar
The Mule
Lazy
Demon’s Eye
Hell to Pay
Perfect Strangers
Space Truckin‘
Smoke on the Water

Hush
Black Night

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