Darkhaus – 16.11.2014 – Oberhausen, Kulttempel

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Seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums „My Only Shelter“ (11/2013) im vergangenen Jahr machten Darkhaus vor allem mit zahlreichen Supportauftritten vor Bands wie Subway To Sally und Letzte Instanz von sich reden und erspielten sich so bereits einige treue Fans.Umso größer war die Freude als für den 16.11.2014 eine Headliner-Show im Oberhausener Kulttempel angekündigt wurde. Dabei wurden sie vom Duo The Weyers und der Alternative-Gruppe Gloomball begleitet.

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Kurz nach 19 Uhr eröffneten die Brüder Adi Weyermann (Gitarre, Gesang) und Luke Weyermann (Schlagzeug, Background-Gesang) den Abend. Das Züricher Duo tourte dieses Jahr bereits mit James Hersey, Poets Of The Fall und Staubkind durch Deutschland und trat dementsprechend souverän auf. Mit Charme und Herz präsentierten The Weyers Titel wie „Time Waits“, „Julia“ und „The Heart Of All Things“ und begeisterten das Publikum. Berühren konnten sie vor allem mit der Geschichte über ihren Großvater, der als Waisenkind auf einem Bauernhof arbeiten musste, und dem sie das folgende Lied „The Kid“ widmeten. Über gut 30 Minuten spielten die beiden Männer auf und zeigten, dass auch „nur“ mit Schlagzeug und Gitarre astreine Rockmusik möglich ist.

1. Setlist The Weyers:
1. Big Mouth
2. Julia
3. Time Waits
4. Changeling
5. The Heart Of All Things
6. The Kid
7. Kali
8. Within

Nach einer kurzen Umbaupause folgte die deutsche Formation Gloomball, die musikalisch zwischen Rock und Alternative Metal einzuordnen ist. Ihr Debütalbum „The Distance“ (04/2013) vereinte Merkmale von Death Metal über Pop bis zu klassischen Elementen und begeisterte die Käufer. Mit Alen Ljubic (Gesang), Björn Daigger (Gitarre), Jossi Lenk (Gitarre), Basti Moser (Bass) und Danny Joe (Schlagzeug) war während des Auftrittes zumindest optisch deutlich mehr los im Kulttempel. Auch die Mannheimer überzeugten das Publikum und brachten mit Songs wie „Burning Gasoline“, „Bitter Place“ und „More And More“ sowohl Haare als auch Tanzbein zum schwingen. Der Aufforderung des Frontmanns, der Band eine Like auf Facebook zu hinterlassen, wenn den Anwesender der Auftritt gefallen hat, dürften gemessen am Applaus einige nachgekommen sein.

Setlist Gloomball:
1. Overcome
2. Burning Gasoline
3. We Do Belong
4. Hands in Blood
5. Bitter Place
6. More and More
7. The Distance
8. No Easy Way Out (Robert Tepper Cover)

Wenig später war es dann Zeit für den Headliner des Abends.. Nach und nach betraten Paul Keller (Schlagzeug), Marshall Stephens (Gitarre), Rupert Keplinger (Gitarre), Gary Meskil (Bass) und Kenny Hanlon (Vocals) die Bühne und wurden lautstark begrüßt. Mit „Grace Divine“ und „Drive“ wurde schnell klar, was dieser Abend bieten wird. Textsicher feierten die Besucher zu harten Riffs und steigerten schnell die bereits gute Stimmung. Spätestens bei der Debütsingle „Ghost“ wurde deutlich, dass Darkhaus hier nicht nur Fans, sondern Freunde versammelt hatte.

Einige der Musiker sind zwar auch in anderen Bands aktiv, beispielsweise bei Eisbrecher oder Pro-Pain. Doch trotzdem, oder vielleicht auch gerade deswegen, haben sie den Spaß an der Musik und auch am Auftreten nicht verloren. Mit sichtlicher Freude performten sie die Lieder ihres Erstwerkes. Dabei wurde unter anderem mit „Looks Like Rain“, „Our Time“und „Break Down The Walls“ reichlich Gelegenheit zum Springen, Tanzen und Singen geboten, die Zugabe „Apostle“ hingegen ermöglichte Zeit zum träumen und erholen. Nach etwa 75 Minuten verabschiedeten sich die sechs Männer mit dem Versprechen, wenig später für Fotos und Autogramme zur Verfügung zu stehen.

Setlist Darkhaus:
1. Grace Divine
2. Drive
3. Ghost
4. Hour Of Need
5. Looks Like Rain
6. Our Time
7. Son Of A Gun
8. Life Worth Living
9. Break Down The Walls
10. Hurts Like Hell
11. Angelina
12. Don’t Close Your Eyes
13. Breaking The Silence
14. Apostle

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