Crossfaith, Luxor Köln, 12.03.2016

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Crossfaith live im Luxor Köln. Foto: Steffie Wunderl

Am 12.03.2016 ging mit der japanischen Post-Hardcore-Band Crossfaith die Party im Luxor richtig ab. Als Support hatten sie die englische Band The One Hundred dabei, die den Abend stilvoll einstimmte.

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The One Hundred als Support von Crossfaith im Luxor Köln. Foto: Steffie WunderlUm 18.50 Uhr begann The One Hundred mit ihrem Auftritt. Obwohl Supportbands meist nur wenige Fans mit im Gepäck haben, war die Stimmung bereits nach den ersten Tönen sowohl im Publikum als auch auf der Bühne sehr gut. Mit ihrer Mischung aus Rap, Metal und harten Gitarrensounds vermischt mit elektronischen Klängen, trafen sie genau den Geschmack des Publikums. Sänger Jacob Field tanzte über die Bühne und hatte sichtlich Spaß. Des Öfteren ließ er es sich nicht nehmen auf den Wellenbrecher zu steigen um seinen Fans noch näher zu sein. Noch näher kam er ihnen nur noch beim Stagedive, bei dem er eine kurze Runde über die Menge drehte. Auch sein geforderter Moshpit wurde direkt mit Freuden umgesetzt. Ebenfalls musikalisch gaben The One Hundred einiges her. Perfekt aufeinander abgestimmt und mit unglaublicher Energie zeigte jeder Einzelne von ihnen, zu was er fähig war. Ihren ersten Auftritte in Köln hatte die noch junge Band damit sehr gut gemeistert.

Crossfaith live im Luxor Köln. Foto: Steffie WunderlNach einem kurzen Umbau startete um 20 Uhr der Auftritt von Crossfaith. Bereits bei dem 20minütigen Intro waren die Fans schon außer sich und klatschten mit. Als die Musiker nacheinander die Bühne betraten, wurde der Jubel noch einmal lauter und die Party konnte starten. Mit ihrem neuen Album „Xeno“ (VÖ: 18.09.2015) im Gepäck und einer Mischung aus Songs von den Alben „Apocalyze“ (VÖ: 24.01.2014) und „Zion“ (VÖ: 14.05.2013) unterhielten sie die Zuschauer. Untätig herumstehen war auch in der Menge an diesem Abend nicht möglich. Der Moshpit brach den ganzen Auftritt nicht ab und auch die Wall of Death war nicht zu bremsen. Bei „Wildfire“ sollten dann alle Zuschauer ihre Shirts ausziehen und in der Luft herum schwingen. Diesem Angebot kamen nicht nur fast alle Männer nach, auch einige Frauen standen fast oben ohne in der Menge und folgten den Beispiel von Sänger Kenta, der sich jedoch ein Bandana mitgebracht hatte. Sein besonderes Können zeigte auch Drummer Tatsuya, der in einer kurzen Pause ein Solo spielte. Dabei wurde er von Bassist Hiroki und Keyboarder Terufumi vom Bühneneingang aus beobachtet, denen es auch sichtlich gefiel. Auch an diesem Abend ließen es sich Kenta und Terufumi nicht nehme mit den Fans auf Körperkontakt zu gehen. Nur ihrem Backliner war es zu verdanken, dass Kenta nicht mitten im Moshpit landete und auch Terufumi von seinem Stagedive wieder heil zurück auf die Bühne kam. Zum Ende verabschiedeten sich noch alle fünf Musiker ausgiebig und warfen ihre Plektren sowie die Drumsticks in die Menge. Selbst die Setlist wurde von Gitarrist Kazuki zu einem kleinen Papierflieger gebastelt und in die Menge geworfen.

Wem das Konzert noch nicht genug war, der hatte danach noch die Möglichkeit sowohl mit The One Hundred als auch mit Crossfaith Fotos zu machen und sich Autogramme geben zu lassen. Auf The One Hundred darf man hier in Deutschland gespannt sein, wann sie das nächste Mal den Sprung von ihrer Insel wagen. Bei Crossfaith müssen die Fans hoffentlich nicht lange warten, bevor sie wieder ihren Weg zu uns finden.

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