Crossfaith – 08.10.2018 – Gebäude 9, Köln

Am 08.10.2018 waren Crossfaith wieder einmal zu Gast in Deutschland, diesmal in der Halle 9 in Köln. Als Support hatten sie sich Normandie und Blood Youth mitgebracht.

An diesem viel zu warmen Oktoberabend spielte die schwedische Post-Hardcore-Band Normandie den Auftakt zu diesem Konzertabend. Die Fans der Band hatten sich bereits in den ersten Reihen versammelt und sangen begeistert mit. Doch auch der Rest des Publikums in der schon gut gefüllten Halle hatte sichtlich Spaß an den Musikern. Alle alten und neuen Fans müssen sich aber leider noch bis Ende Oktober auf das neue Album von Normandie gedulden.

Nach einer kurzen Umbauphase ging es weiter mit der britischen Hardcore-Punk-Band Blood Youth weiter. Sie schlugen bereits zu Beginn härtere Töne an. Zu diesem Zeitpunkt bildeten sich auch die ersten Moshpits. Ihr neues Album „Beyond Repair“ erschien am 7. April 2017. Besonders Sänger Kaya Tarsus fiel mit seinem Einfühlungsvermögen auf. Nachdem ein Fan im Moshpit gestürzt war, stoppte er sofort den Song und sang auch erst weiter nachdem er sicher sein konnte, dass es dem Fan gut ging.

Mit ihrem neuen Intro „Deus Ex Machina“ legte dann die japanische Band Crossfaith ihren Grundstein für den Abend. Bekannt wurden die jungen Musiker aus Osaka unter anderem als Support von Skindred, durch die Vans Warp Tour und einem Auftritt bei Rock am Ring. Erst im Juni bei uns auf Tour, da noch mit den Songs des Albums „Xeno“, gingen Crossfaith diesmal mit ihrem neuen Album „Ex_Machina“ (VÖ: 3. August 2018) an den Start. Natürlich war direkt nach Betreten der Bühne und der üblichen Begrüßung von Sänger Kenta das Publikum nicht mehr zu stoppen. Neben neuen Songs wie „Make A Move“ wurde zur Freude der Fans auch ältere Stücke wie „Jägerbomb“ gespielt. Ein Song, der aufgrund von Krankheit des Gitarristen Kazuki lange nicht möglich war. Natürlich durfte auf der Bühne auch der übliche Jägermeister nicht fehlen. Keyboarder Teru teile seine Flasche tatkräftig mit dem Publikum, natürlich nur mit den Erwachsenen. Trotz begrenztem Platz vor der Bühne waren einige Crowdsurfer zu sehen und auch Teru ließ es sich nicht nehmen von der Menge durch die Halle getragen zu werden.

Auch dieser Abend mit Crossfaith war ein voller Erfolg und ging, wie immer, viel zu schnell zu Ende. Kurz vor 23 Uhr wurde nach einer Zugabe von drei Songs der Vorhang gezogen und das restliche Publikum relativ schnell zum Aufräumen der Halle verwiesen. Doch Crossfaith bewiesen an diesem Abend einmal mehr, dass ihre Konzerte immer einen Besuch wert sind.

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