Castle Rock XI

Castle Rock Festival 2010
3. Juni 2010
Blackfield Festival 2010
14. Juni 2010

Castle Rock 11

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Wie zum 10 jährigen Jubiläum im letzten Jahr erstmals eingeführt, hieß es wieder 2 Tage Musik vom Feinsten in Mülheim an der Ruhr, in der wunderbaren Kulisse des Schloss Broichs. Die diesjährige Bandauswahl verspricht ein hochkarätiges Festival u.a. mit: Eisbrecher, Mono Inc., Kryperia, Megaherz, Letzte Instanz, Diary of Dreams und Heimataerde.

Letztes Jahr wurde ich vom Gewitter abgehalten das Festival von Anfang an anzuschauen, aber auch im Jahr 2010 klappte es wegen einer Baustelle leider wieder nicht. The Flow aus dem Ruhrgebiet musste daher ohne meine Anwesenheit das Castle Rock 11 eröffnen.

Heimataerde mit ihrem mittelalterlichen EBM / Industrial eröffneten nun – zumindest für mich – den ersten Tag in gigantischer und familiärer Atmosphäre apps herunterladen ipad. Ob in mittelalterlicher Gewandung oder als Mohr aus dem Abendland oder in Mönchskutte gekleidet dürften die Musiker und Statisten bei sommerlichen Temperaturen auch ohne die blutlastige und spritzige Bühnenshow ordentlich ins Schwitzen geraten sein. Neben den musikalischen Klängen (wie z.B. Dark Dance – im übrigen mein persönliches Highlight) wurde das Publikum mit Kämpfen und Kunstblut ordentlich eingeheizt. Die Ansage “Wir wollen feiern” wurde zum Programm. Heimataerde haben zum neuen Longplayer “Loblieder” von Megaherz die Lieder Miststück, Schau in mein Herz und Heuchler neu arrangiert und so bot das Lineup die Gelegenheit, dass Heimataerde zusammen mit Lex Wohnhaas als Gastsänger das Lied “Heuchler” zum besten gaben. Dies wurde vom Publikum ordentlich gefeiert.

So aufgewärmt betrat nach einer kleinen Umbauphase gegen 20 Uhr Lex mit seiner Band Megaherz und dem Lied “Glas und Tränen” die Bühne download spotify on sd map. Das Publikum feierte und Megaherz rockten mit Liedern wie Kopfschuss, Beiss mich, L’Aventure, Heuchler und Alles nur Lüge. Aus dem Longplayer “Loblieder” wurde die eher ruhige Pianoversion von Staubkind “5. März” zum Besten gegeben, leider ohne echtes Klavier. Nicht unerwähnt von Lex blieb , dass es die alten Lieder von Megaherz nicht ohne seinen Vorgänger Alexx Wesselsky geben würde, der die Band 1993 gründete. Obwohl Alexx selten ein gutes Haar an seiner alten Band lässt, lauschte er dann doch den Lieder vom Balkon aus. Im Jahr 2003 gründete Alexx zusammen mit Noel Pix das gemeinsame Projekt “Eisbrecher”. Somit gelang es den Veranstaltern des Castle Rocks erstmals Megaherz und Eisbrecher hintereinander auftreten zu lassen und eine “brisante” Situation zu schaffen pubg mobile free pc. Megaherz verabschiedete sich mit dem Song “Miststück” und so hallte es aus dem Publikum zum ersten Mal “Du bist ein Miststück, ein Stück Mist” gen Himmel.

Aufgeheizt wartete das Publikum auf die nun hereinbrechende Eiszeit. Den Eisjungs schien es auf jeden Fall ziemlich kalt zu sein, denn sie enterten die Bühne vermummt in Parkas und eröffneten ihr Set mit dem gleichnamigen Song “Eiszeit”. Gefolgt von “Angst” flogen die Winterklamotten in die Ecke und das herrliche Festivalwetter wurde mit einem Kniefall von Alexx gehuldigt. Eisbrecher beherrschten das Publikum mit einem Mix aus alten und neuen Songs (Bombe, Willkommen im Nichts, Leider, Böse Mädchen) und wie es sich für eine ordentliche Rockband gehört mit einem Schluck aus der Whiskeyflasche, die mit dem Hinweis “Ich will da aber auch noch was von trinken” in die erste Reihe gereicht wurde. Mit einem Seitenhieb, dass Eisbrecher schon länger den Schlager beherrschen würde, wurden nun von der Rockband sanftere Töne mit “Ohne Dich” angestimmt, um es direkt im Anschluss wieder mit “Vergissmeinnicht” und “Schwarze Witwe” krachen zu lassen ego shooter for pc for free. Von den Helden der Arbeit (ja, so stand es auf ihren T-Shirts) Dodo und Sascha wurden Barhocker und Akustikgitarren für Alexx und Jürgen auf die Bühne gestellt. Doch bevor die Meute in den Genuss dieser besonderen Darbietung kamen, wurde von Alexx noch schnell Werbung für Jürgen’s Band “A_liFe [DivideD]” gemacht. Seine persönliche Meinung dazu: der Kauf der CD lohnt sich wirklich. Die schon längst nicht mehr aus der Show raus zudenkende akustische Version von Michael Holms “Tränen lügen nicht” ging nahtlos in eine leicht abgewandelte langsamere Version von Lenas “Satelite” über und ließ das Publikum ordentlich mitsingen und grölen (textsicher, wohlgemerkt). Da, laut Alexx, so die Krise in Deutschland ein Ende finden wird (ja, wir sind nicht nur Papst, sondern auch Lena) wurden auch am Mischpult die Deutschlandfahnen im Rhythmus geschwenkt ttt herunterladen. So besinnlich ging es dann mit “die Engel” weiter, um danach wieder mit “Heilig” und “This is deutsch” – DER NATIONALHYME überhaupt – Gas zu geben. Viel zu schnell war das Set zu Ende und die Eisjungs verließen die Bühne. Aber das konnte natürlich vorläufig noch nicht akzeptiert werden und so rollten die Helden der Arbeit 4 Ölfässer auf die Bühne. Auf diese wurde rhythmisch von den 4 Eisjungs eingehämmert, während der Kapitän “Wir laufen Amok” ins Mikrofon sang. Wie ich mich auf dieses Lied gefreut habe, die Performance muss man einfach gesehen haben, das lässt sich einfach nicht niederschreiben. Der Abend wurde mit einer zweiten Runde Miststück zelebriert, wobei ganz klar wurde, wer hier der Urheber dieses Songs ist und so legten die Eisbrecher noch einmal eine Schüppe oben drauf und das Publikum gab noch einmal alles “Du bist ein Miststück, ein Stück Mist” womit kann ich musik von youtube downloaden.

Ein wunderbarer Abend geht zu Ende, aber gleich geht es ja quasi schon weiter…

Der zweite Festivaltag ließ die Thermometer noch einmal in die Höhe schnellen und so waren die Schattenplätze auf dem Gelände voll besetzt als Seelenzorn mit gleich 3 Sängern und einer Mischung aus harten Rock / Metal und elektronischen Klängen ihre Stücke wie Sexzess, Schwarz brennt das Licht, Töte alles und Eisherz durch die Boxen hämmerten. Zu “Was träumst du” verweigerte das Publikum vor der Bühne sich hinzusetzen und so ließ sich kurzerhand die Band auf der Bühne nieder, um diesen ruhigeren Song zu zelebrieren, wobei hier die besonders tiefe Stimme von Toni sehr gut rüber kam. Zum Schluss flogen für die besonders feierwütigen Leute vor der Bühne gratis T-Shirts in die Menge.

Schon der Soundcheck von The Vision Bleak verriet, dass es düsterer werden würde. Harte Gothic Rock Beats dröhnten durch die Boxen und die Musiker kamen mit ordentlich weißer Schminke auf den Gesichtern auf die Bühne. Am Rande mal meine persönliche Meinung; der “Stop Shark Finning” Aufkleber auf der einen Gitarre fand ich sehr sympathisch itunes songs! Vor der Bühne war headbangen angesagt und auch so konnten The Vision Bleak mit Liedern wie “Night of the living death”, “Carpathia” und “Set sail to Mystery” die meisten Besucher überzeugen.

Nun sollten Kryperia um Frontfrau Ji-In Cho das Publikum zum kochen bringen! In einem weißen Brautkleid samt Schleier und weißen langen Handschuhen betrat diese nach ihrer Band die reichlich romantisch dekorierte Bühne und legte direkt mit “Shoot me” los. Schleier, Handschuhe und Brautkleid wurden während der ersten Lieder stilvoll ausgezogen und zeigte nun die zierliche Frontfrau in knappem Top mit Lederhose, beides in Schwarz gehalten, die es verstand ihr Publikum anzuheizen. Die 35 Minuten mit viel headbangen und flotten Tanzeinlagen der quirligen Frontfrau verging mit den Liedern “Sweet Revenge”, “Ignition”, “Somebody save me”, “Scream”, “Never say die” und “My fatal kess” wie im Flug benjamin blümchen film kostenlos.

Nach Krypteria betraten nun Mono Inc, die schon lange nicht mehr als Newcomer gehandelt werden und nach ihren beiden letzten sehr erfolgreichen Alben “Pain, Love & Poetry” und “Voices of Doom”, wie im vergangenen Jahr auch, die Stage des Castle Rocks.

Wer im letzten Jahr bereits in Mülheim gewesen ist, der weiß, warum Michael Bohnes die Hamburger Band wieder gebucht hat. “This ist the day” und “Temple of the Torn” fesselte direkt das gesamte Publikum. Ohne Atempause ging es weiter mit Songs wie “Comedown” (die ab August als Single ausgekoppelt wird), “Gothic Queen” und “Forgiven”. Die Band um Schlagzeugerin Katha Mia, Bassist Manuel Antoni und Gittarist Carl Fornia verließ die Bühne, um Sänger Martin Engler mit Akustikgitarre und Barhocker alleine “The Passinger” (Iggy Pop) zum Besten geben zu lassen. Nach dieser kleinen Einlage wurden die ruhigeren Songs “In my heart” und “If I fail” zum besten gegeben. Martin Engler erklärte den Anwesenden, dass er nie ein Gesicht vergessen würde und sich jetzt schon freuen würde, alle am Merch Stand wiederzusehen yandex browser. Aber an aufhören war noch nicht zu denken, denn schon gaben die Hamburger wieder mit “Voices of Doom” und “My sick mind TV” ordentlich Gas. Nun gehörte die Bühne ganz alleine Katha Mia, die ihre eigentlichen Drums im Hintergrund verließ, um in erster Reihe auf der hingestellten Drum ein Solo abzuliefern. Katha Mia hatte das Publikum völlig im Griff und dieses antwortete auf jeden Schlag mit einem lauten “HEY”. So angeheizt konnten Mono Inc. zum letzten Song “Sleeping my day away” wieder die Bühne betreten. Die “Zugabe” Rufe waren aber einfach zu laut, um dieses Lied wirklich als letztes zu bezeichnen. Mono Inc. Verneigten sich vor Michael Bohnes, der den Auftritt vom Fenster aus anschaute und startete zum finalen Schlag mit “Get some sleep”. Hierbei wurde für das Tour-Tagebuch, welches auf der Homepage veröffentlicht ist, das feiernde Publikum gefilmt und Manu und mich hielt nichts mehr auf dem Boden; die Bank erwies sich als durchaus feiertauglich herunterladen!

Wie von den meisten Bands erwähnt, kann ich als Fazit nur sagen: Castle Rock immer wieder gerne!

© Daniela Letzner

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