Caliban – 24.01.2014 – Köln, Luxor

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Caliban Record Release 2014Die deutsche Metalcore-Band Caliban veröffentlichte am 24. Januar 2014 ihr aktuelles und neuntes Album „Ghost Empire“. Die zweite von drei Record Release Shows führte die fünf Männer in das Luxor in Köln. Eine ungewohnt kleine Location für eine Band, die neben Heaven Shall Burn als der Vertreter der Metalcore-Szene gilt – und bewusst gewählt, um eine persönlichere Atmosphäre zu schaffen, wie im Vorfeld verkündet wurde. Kein Wunder also dass das Konzert schon lang im voraus ausverkauft war.

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Mit im Gepäck hatten Caliban die Band Any Given Day, welche um 20.00 Uhr die Bühne betraten. 2001 formierte sich die Band aus Dennis Diehl (Gesang), Andy Posdziech (Gitarre), Dennis ter Schmitten (Gitarre), Michael Golinski (Bass) und Raphael Altmann (Schlagzeug) aus Mitgliedern unterschiedlicher früherer Bands und orientierte sich stilistisch in Richtung des Metalcore/ New-Age-Metal.

Bereits Anfang 2012 veröffentlichten sie ihre ersten Demo-Tracks „My Own Sweet Hell“, „Dead And Gone“ und „The Beginning Of The End“, größere Bekanntheit erreichten sie aber vor allem mit dem Cover des Songs „Diamonds“ von Rihanna.
Da sämtliche Mitglieder bereits in vorherigen Band tätig waren, war durchaus schon Bühnenerfahrung vorhanden – und das sah man den fünf Herren auch deutlich an. Souverän beherrschten die die Stage und begeisterten die Zuschauer im Nu – bereits nach dem Opener füllte sich der Saal deutlich und die ersten Pits entstanden. Mit harten Riffs und einer gelungenen Mischung von Clean-Gesang und Shouts präsentierten sich Any Given Day einwandfrei. Nach einem gut 30 Minuten langem energiegeladenem Set, bei dem natürlich auch obengenanntes Cover und die aktuelle Single „Home Is Where The Heart Is“ nicht fehlen durften, verließen sie die Bühne.

Eine knappe halbe Stunde später wurde diese von Andreas Dörner (Gesang), Denis Schmidt (Rhythmus-Gitarre, Gesang), Marc Görtz (Lead-Gitarre), Marco Schaller (Bass) und Patrick Grün (Schlagzeug) wieder in Beschlag genommen. Die Fünf knüpften nahtlos an die ausgelassene Stimmung des Supports an und brachten die Zuschauer kräftig in Bewegung.
Mit einer gelungenen Mischung von Tracks des frisch erschienenen Longplayers „Ghost Empire“ und alten Songs wie „Nowhere To Run, No Place To Hide“ und „Memorial“ heizten sie den knapp 500 Anwesenden ordentlich ein, wobei sogar Moshpits entstanden, die den gesamten vorderen Bereich in Anspruch nahmen. Bei „I Will Never Let You Down“ ließen sich dann überraschenderweise sogar einige Crowdsurfer blicken und auch eine aufgrund von Platzmangel etwas eingeschränkte Wall Of Death kam zustande.
Neben der starken musikalischen Leistung überzeugten Caliban auch durch ihre Fannähe. Schon allein die Atmophäre einer solchen Band in einem Club dieser Größe war beeindruckend, schien den Musikern aber nicht zu genügen – immer wieder sprang Andreas Dörner mitten zwischen die Fans, bedankte sich überschwänglich und beteuerte mehrmals, dass sie für alle nach der Show zur Verfügung ständen.
Nach gut 80 Minuten Spielzeit verließen Caliban die Bühne und man kann mit Sicherheit sagen, dass an diesem Abend keiner unzufrieden das Luxor verließ.

Setlist:
1. King
2. We Are The Many
3. Nowhere To Run, No Place To Hide
4. Devil’s Night
5. Dein R3ich
6. I Rape Myself
7. I’ve Sold Myself
8. nebeL
9. I Will Never Let You Down
10. I Am Ghost
11. Davy Jones
12. yOUR Song
13. The Bogeyman
14. Nothing Is Forever
15. Memorial
16. Chaos-Creation
17. Sonne (Rammstein-Cover)

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