Bridear – 23.05.2016 – Underground, Köln

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Bridear live im Underground Köln. Foto: Steffie Wunderl

Bridear live im Underground Köln. Foto: Steffie Wunderl

Bridear live im Underground Köln. Foto: Steffie Wunderl

Am Abend des 23.05.2016 war die japanische Band Bridear zu Gast im Kölner Underground. Im Zuge ihrer Europa-Tour geben sie uns einen Einblick in ihr Album „Baryte“. Die Band besteht aus Kimi (Sängerin), Mitsuru und Misa (Gitarristinnen), Haru (Bassistin) und Kai (Drummerin). Heimisch sind die jungen Frauen in der japanischen Stadt Fukuoka und eine der wenigen rein weiblichen Metalbands.

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Trotz günstiger Kartenpreise hatten sich nur wenige Zuschauer ins Underground verirrt, wahrscheinlich da ein Montag für Konzerte immer ein schlechter Tag ist. Die anwesenden Fans jedoch waren schon vor dem Konzert gut drauf und scharrten sich nah um die kleine Bühne herum. Um 20.30 Uhr kamen dann auch Bridear geschlossen auf die Bühne. Ohne große Ansage legten die fünf jungen Frauen auch direkt los und zeigten ein gutes Programm. Sängerin Kimi begrüßte die Zuschauer nach dem ersten Song auf gebrochenem Englisch und wechselte relativ schnell wieder ins Japanische, was jedoch niemanden zu stören schien. In der Musik kam es auch nie auf die Sprache an, sondern auf die Stimmung und Verbindung zwischen den Künstlern und den Zuschauern. Und diese war selbst mit kleiner Sprachbarriere sehr eng. Die Fans sangen lautstark mit und hatten ihren Spaß am Headbangen und springen. Auf den ersten Blick würde man die fünf jungen Frauen durch ihr süßes Aussehen unterschätzen. Doch musikalisch haben Bridear einiges drauf. Alle beherrschen ihr Instrumente ausgezeichnet und Kimi kann mit ihrer Stimme mühelos zwischen Klargesang und Shouten wechseln. Nach einem Song Zugabe und einer knappen Stunde Auftritt war aber auch dieser Abend irgendwann zu Ende.

Nach dem Konzert hatten alle Fans noch einmal die Gelegenheit ein kurzes Handshake zu erhalten und Merchandise zu kaufen. Nach ihrem Konzertauftakt in Deutschland werden die jungen Musikerinnen sich nun hoffentlich öfter blicken lassen.

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