Beyond the Black – 07.12.2017 – Essigfabrik, Köln

Foto: Steffie Wunderl

Die Symphonic Metaller von Beyond the Black sind aktuell mit ihrem zweiten Studioalbum „Lost in Forever“ auf Tour. Letztes Jahr wurde die komplette Band von Sängerin Jennifer Haben ausgetauscht. Damit stieß sie auf viel Kritik von den Fans. Nach einigen Festivalauftritt und als Support von Powerwolf und den Scorpions geht es jetzt in neuer Formation auf eigene Headliner Tour. Als Support wurden Kobra and the Lotus und Beast in Black bestätigt.

Als um 19:30 Uhr Beast in Black die Bühne betraten, war die Halle noch recht leer. Yannis Papadopoulos (Gesang) Mate Molnar (Bass), Sami Hänninen (Schlagzeug), Kasperi Heikkinen (Gitarre) und Anton Kabanen (Gitarre) wurden von den Fans mich reichlich Applaus empfangen. Beast in Black wurde 2015 von Anton Kabanen in Helsinki gegründet, welcher vorher im gleichem Jahr seine alte Band Battle Beast verlassen hatte. Das Quintett spielte in ihrem 30 minütigen Set Stücke aus ihrem ersten Studioalbum „Berserker“, welches gerade frisch in den Plattenläden steht. Während zum Anfang des Sets die Bewegungen der Musiker auf der Bühne noch etwas steif erschienen, blühten diese bei den letzten beiden Stücken „Blind and Frozen“ und „Born Again“ dann auf. Dabei stach die vielseitige kraftvolle Stimme von Yannis heraus. Aber auch seine Bandkollegen konnten mit ansehnlicher Spielfreude glänzen. Dabei wurde das Publikum immer wieder zum Mitklatschen animiert. Musikalisch wurde den Zuschauern erstklassiger Power Metal geboten. Kein Wunder also, dass Beast in Black mit einem dicken Lächeln im Gesicht die Bühne unter Zugaberufen der Fans verließen.

Foto: Steffie Wunderl

Die Halle hatte sich mittlerweile gut gefüllt als gegen 20:15 Uhr die Zeit für Kobra and the Lotus aus Calgary, Kanada gekommen war. Kobra Paige (Gesang), Jasio Kulakowski (Gitarre), Charlie Parra del Riego (Gitarre), Peter Dimov (Gitarre), und Marcus Lee (Schlagzeug) spielen klassischen Heavy Metal. Dabei ist Frontfrau Kobra Paige ein echter Blickfang auf der Bühne mit ihrem langen blonden Haaren, welche sie ordentlich beim Headbangen durch Luft fliegen ließ. Kobra Paige kann aber nicht nur mit ihrem Äußeren glänzen, sondern auch mit ihrer kraftvollen Stimme, welche in einer klassischen Gesangsausbildung geschult wurde. Soundtechnisch ging es jetzt ein bisschen härter zu als noch bei Beast in Black. Auf die Ohren gab es fette Gitarrenriffs, bei denen die beiden Gitarristen Jasio und Chalie nur so die Finger über den Gitarrenhals fliegen ließen. Dabei wechselten sie oft die Positionen auf er Bühne und interagierten viel mit den Fans in den ersten Reihen. Kobra and the Lotus konnten mit ihren Set überzeugen und verließen die Bühne mit reichlich Applaus.

Foto: Steffie Wunderl

Jennifer Haben (Gesang), Stefan Herkenhoff (Bass), Chris Hermsdörfer (Gitarre, Backgroundgesang), Tobias Lodes (Gitarre, Backgroundgesang), Jonas Roßner (Keyboards/Backgroundgesang) und Kai Tschierschky (Schlagzeug) wurden euphorisch von den Fans auf der Bühne Willkommen geheißen. Beyond the Black eröffneten ihr Set mit dem Titeltrack ihres aktuellen Studioalbums „Lost in Forever“. Dadurch war die Stimmung von Anbeginn gut und es wurde bereits fleißig mitgesungen und geklatscht. Inmitten des Sets gab es eine kurze Verschnaufpause, denn „Pearl in a World of Dirt“ und das Motörhead Cover „Love me Forever“ wurden akustisch dargeboten. Danach ging die Metal-Party weiter mit „Halo of the Dark“. Im Gegensatz zu ihren Support Show für Powerwolf Anfang des Jahres harmonisieren die Musiker jetzt miteinander. Es wird viel miteinander interagiert und es steht nicht nur Frontfrau Jennifer im Vordergrund. Ganz oft kommt auch Bassist Stefan nach vorne und feuert die Stimmung mit Gesten weiter an. Schön zu sehen, dass die Band über das Jahr zu einer guten Einheit zusammengewachsen ist. Zum Schluss ihrem zweistündigen Set wurden die beiden Hits „In The Shadows“ und „Running to the Edge“ gespielt, womit die Stimmung auch ihren Höhepunkt fand. Beyond the Black wurden euphorisch von den Fans von der Bühne entlassen und hinterließen bei dem Zuschauen fröhliche Gesichter.

 

Setlist:
1. Beyond the Mirror
2. Songs of Love and Death
3. Burning in Flames
4. Unbroken
5. Rage Before the Storm
6. Hallelujah
7. Love Me Forever
8. Pearl in a World of Dirt
9. Halo of the Dark
10. Drowning in Darkness
11. The Other Side
12. Forget My Name
13. When Angels Fall
14. Shine and Shade
15. Written in Blood
16. In the Shadows
17. Running to the Edge

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