Bericht: Devilside Festival

Fotos: Devilside Festival 2012
26. Juli 2012
Fotos: Burgfolk Festival 2012
20. August 2012

(Ein Bericht und Fotos von Nadine Ciechocinski)

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Für alle die lieber Fotos schauen möchten, die Fotos gibt es >>>hier<<<! 

 

Nachdem wir letztes Jahr ¸überraschenderweise auf das „Devilside Festival“ verzichten

mussten, konnten wir uns 2012 auf einen erneuten Anlauf in Oberhausen freuen. Das

 

Festival hatte sich von Essen nach Duisburg bewegt und war dieses Mal zu Gast auf dem

Gelände der Turbinenhalle und wurde von einem Tag auf drei Tage aufgestockt. Sehr

unüblich für ein Open-Air-Festival wurde der letzte Tag angekündigt, der in der

Turbinenhalle selbst stattfinden sollte. Interessant, aber dazu später.

 

Nach einem recht durchwachsenen Start der Festivalsaison und einem Blick auf wetter.com

konnte der Besucher sich auf drei Tage Regen einstellen brawl stars hacked download. Aber davon war erst einmal

nichts zu sehen. Da die Turbinenhalle sich mitten in einem Gewerbegebiet befindet,

waren rund um das Festival genug Parkmöglichkeiten und die Besitzer eines Campingtickets

hatten  sogar das Privileg alle zwanzig Minuten mit einem Bus hin und her zu pendeln,

da sich der Campingplatz doch recht weit vom Festival befand.

Viele Essens Möglichkeiten, darunter auch ein Stand mit veganen und vegetarischen

Gerichten, mehrere Merchandise- und Kinkerlitzchen-Stände auf der linken Seite und

zwei große Bühnen direkt nebeneinander auf der rechten Seite erwarteten uns beim

Eintritt. Die Mitarbeiter machten einen gut gelaunten Eindruck und so kann ein

Festival doch starten! Pünktlich um 11:30 stand dann auch schon die erste Band

„Tenside“ auf der „Devil Stage“ und versuchte die spärlich besetzen Reihen des Publikums

mit englischem Heavy Rock und deutschen Ansagen anzuheizen. Auch wenn die Jungs nicht

so gewürdigt wurden, wie sie es verdient hätten, gab die Band alles und lieferte einen

fixen Opener. Danach ging es nahtlos auf der „Hell Stage“ weiter mit der UK-Band

„Exit Ten“. Hie gab es sphärisch-rockigen Sound und einen Sänger, der

stark an The Ramones-Sänger Jim Morrison erinnerte, dem man jedes Wort glaubte. Etwas

weniger gemütlich gaben sich dann „Cerebral Ballzy“, die mit kurzen Punksongs über

Pizza und Bier nicht wirklich gut beim Publikum ankamen insurgency kostenlos downloaden. Ein erstes Highlight lieferte

dann die taiwanische Band „Chthonic“, die mit interessantem Design, einer heißen

Bassistin und abwechslungsreichen Instrumenten das erste Mal mehr Menschen an die Bühne

lockten. Aber dann sollte es erst richtig losgehen. „D.R.I.“ hatten ihre eigene

Fanbase im Gepäck mit und brachten auch die Sonne immer mal wieder zum Vorschein. Und von Regen

war immer noch nichts zu sehen.

Während „Dog Eat Dog“ ihr 22jähriges Jubiläum einläuteten und eine geniale Show

zum Besten gaben, durfte bei „Serum 114“ der erste Unfall verzeichnet werden. Sänger

und Gitarrist der Deutschen sprang zu Anfang kraftvoll auf die vor der Bühne gebauten

Subwoofer und k

ippte um. Zehn Securitys sprangen hinterher und der Fronter kehrte

sofort weiterhin gut gelaunt auf die Bühne zurück. Die „Emil Bulls“ rockten um die

Wette mit „Betontod“ und „The Bones“ und so langsam füllten sich dann auch die Reihen

der Besucher net framework 3.5.

Aber mit „Arch Enemy“ war spätestens richtig Stimmung auf dem Gelände. Sängerin Angela

beschwerte sich erst einmal über die wenigen Dezibels und wurde lautstark vom Publikum

unterstützt. Als“Clawfinger“ dann ihre eigene Interpretation des Rap-Metals auf die

Bretter brachten, wurde ordentlich Crowdsurfing betrieben und auch die Band selbst

stürzte sich einige Male ins Publikum. Als dann wieder eine Dame auf die Bühne

stürmte, war jeder überrascht und in Feierlaune: Doro Pesch und ihre Band rockten

was das Zeug hält und das deutsche Urgeistein bewies eindrucksvoll, dass sie es nach

25 Jahren immer noch draufhat!

Und da waren wir auch schon auf der Zielgeraden des ersten Tages. „Danko Jones“ waren

natürlich gut besucht und bei „Kiss On The First Date“ sangen alle mit. Als

Headliner lieferten „In Flames“ einen gelungenen Abschluss, auch wenn man schonmal

bessere Gigs der Band gesehen hatte.

Nach diesem ersten Tag gingen viele müde in ihre Zelte oder aber in den T-Club der

Turbinenhalle, wo die Aftershow-Party stattfand devolo app herunterladen.

 

Der Samstag war also eingeläutet, an dem wir erst bei „Alestorm“ wieder auf dem

Gelände ankamen. Das war aber scheinbar genau die richtige Wahl denn die Pirate-Metal

Jungs machten den Tag sofort zu einem Leckerbissen. Es wurde getanzt, gesungen und

eine Pferdemaske auf der Bühne präsentiert. Das macht Laune, das macht Spaß! Danach

ging es sehr alt weiter. Uralt um genau zu sein. Die Altrocker von „Saint Vitus“

zogen die Stimmung leider ganz schön in den Keller, alleine weil Sänger und Bassist

einen recht unmotivierten Eindruck machten. Lediglich der Herr Gitarrist schien

 

Spaß an seinem Job zu haben. Umso krasser ging es dann mit „Neaera“ weiter. Es

wurde zur Wall Of Death aufgerufen und das ließ sich das Publikum nicht zweimal sagen.

Da es immer noch nicht geregnet hatte und der Boden aus Schotter und Steinen bestand,

konnte man noch ca. 30 sekunden etwas sehen, bevor alles in einer riesigen Staubwolke

unterging avengers infinity war herunterladen. Auch der Circle-Pit wurde großzügig ausgenutzt und war ein Fest für jeden

Metaller. Mit „Legion Of The Damned“ wurde es dann zwar auch sehr rockig aber vor

Allem haarig, da die langhaarigen Musiker es sich nicht nehmen ließen immer wieder

ihr Haupthaar kreisen zu lassen. Dem Publikum gefiel es und viele headbangten, was der

Kopf zu bieten hatte.

Mit „Skindred“ kam dann eine absolut geniale überraschung auf die Bühne. Mit

wippenden Beats und Rhythmus im Blut rockten die Jungs a la „Disturbed“ die Massen

und ließen sogar kurz BeyoncÈ Knowles durch die Boxen klirren. Außerdem coverten die

Jungs einfach mal alle Highlights der Metal-Szene und überzeugten mit Spaß, Härte

und einer wirklich sympathischen Combo. Supergeil!

„The Carburetors“ waren ein härterer Verschnitt von „Dick Brave an the Backbeats“

aber das Publikum feierte trotzdem ordentlich mit harry potter spiel pc kostenlosen. Mit „Overkill“ durfte dann mal

wieder ein Urgestein der Metalgeschichte auftreten. Die Show war für den allgemeinen

Festivalbesucher scheinbar zu lang, da sich die Reihen wieder etwas lichteten und nur

die wahren Fans die Songs mitschmetterten. Dafür wurde es dann bei „Amorphis“ wieder

voll. Mit einer melodiösen Mischung aus Metal und sphärischen Gesängen wurde hier

gerockt und das Publikum dankte.

Viele hatten auf den folgenden Moment gewartet: „Suicidal Tendencies“ wühlten nun

die Zuschauer wieder auf. Keiner der Musiker konnte lange stillstehen, sogar der

Drummer stand immer wieder auf und heizte seine Leute an. Für manche war das ein

wenig zu stressig aber nunja, die Fans hatten Spaß.

Hatte man den Tag über ein wenig auf die Shirts der Festivalbesucher geachtet, so

wusste man, dass „Sabaton“ Massen ziehen würden. Das taten die Jungs schlußendlich

auch und heizten mit einer ordentlichen Feuershow auch dem hintersten Zuschauer ein download ravenfield for free.

Hier wurde wirklich nicht an Feuer gegeizt, aber die Band blieb cool und übertrug

ihre gute Laune auf das Publikum.

War es gerade noch echt hell und warm gewesen, verzichtete der Headliner „Hatebreed“

auf großartige Lichtakzente und spielten eher im Nebel und leichten bunten

Scheinwerfern. Die

 

Fans gingen ab, die Band rockte ohne Ende und so ging auch der

zweite Tag zu Ende.

 

Am Sonntag wurden wir bei der Parksituation sehr überrascht. Waren an den beiden

vorigen Tagen viele Parkplätze belegt, war es nun fast leer rund um das Gelände.

Das „Devilside“ wurde jetzt nach drinnen verlegt, was die Festivalstimmung gänzlich

zerstörte. Sehr schade, aber so hatten die Bauarbeiter wenigstens genug Zeit,

schonmal abzubauen. Für uns war die erste Band „Kissin‘ Dynamite“. Die Schwaben

starteten mit einer fulminanten Glamrock-Show, die Kostüme wurden nach jedem Song

gewechselt und das Gepose durfte da natürlich nicht fehlen google chrome download free german android. Ein wirklich geiler Auftakt

für uns und ein toller Auftritt für das spärliche Publikum wurde da abgeliefert. Die gute

Laune kippte auch nicht, als der Gurt des Gitarristen riss und dieser nur noch von den

Zähnen des Musikers gehalten wurde.

Eine grofle Enttäuschung stellte „We Butter The Bread With Butter“ dar. Während die

Bühne fast komplett dunkel blieb, schrie der Sänger seine Version von „Alle meine

Entchen“ ins Mikrofon aber mehr als einen urbösen Kindergarten gab es hier nicht zu

sehen. Daran knöpfte die Hardcore Band „Deez Nuts“ an, überzeugten aber auch nicht

wirklich. Erst zu dem Akustik-Duo „Everlast“ füllte sich die Halle. Ungewöhnlich bei

einem Metalfestival aber die Turbinenhalle war voll bis hinten und alle hörten zu.

Chillige Stimung und eine schöne Verschnaufpause vor „Against me!“, die mit

rockigem Pop wieder den atmosphärischen Aufstieg starteten, den „Biohazard“ dann auf

den Höhepunkt brachten. Die Halle tobte und man musste ein wenig aufpassen um unter

den moshenden Menschen nicht verletzt zu werden.

Als „Powerwolf“ dann mit riesigem Equipment die Bühne betraten, stürmten nochmal viele

viele Menschen in den Zuschauerraum missed TV show. Hier wurde gefeiert und getrunken. Die wahren

Fans hatten sich sogar schminktechnisch der Band angepasst und jubelten um die Wette.

Mit „Frank Turner & The Sleeping Souls“ gab es dann noch einen letzten Ausflug in

die Pop-Rock-Richtung bevor man sich auf Hardrock der alten Schule freuen durfte.

Tatsächlich hatten „Thin Lizzy“ sich angekündigt und es wurde kräftig gejubelt, als

das LED-besetzte Backdrop nach oben gezogen wurde. Aber eine ganze Weile schien es

so, als müsse man auf die Altväter verzichten. Nach zwanzig Minuten Verspätung wurde

es zunehmend unruhiger unter den Gästen und als der Bass ein drittes Mal getestet

wurde, begannen die ersten Pfiffe des Unmutes. Das konnte auch eine spontane

Entschuldigung des Soundcheckers nicht beschwichtigen. Es wurde schon scherzhaft gemunkelt, dass

ein Musiker gestorben wäre oder der Weg auf die Bühne für die alten Männer ohne

Sauerstoff-Flasche nicht zu bewältigen wäre. Aber nach insgesamt vierzig Minuten

Verspätung betrat die Band dann doch die Bühne und rockte so manchem Jungspund

ordentlich den Arsch weg fantasy hörspiele kostenlos downloaden. Die letzten beiden Bands mussten wir dann leider auslassen,

wir verpassten „Royal Republic“ und „Ignite“, ich kann aber aus zuverlässiger Quelle

sagen, dass das Festival ordentlich beendet wurde.

 

Nunja, es gibt einige negative Punkte beim „Devilside 2012“. Zum Einen war die

Location nicht das Optimale für den Festivalbesucher. Es gab nur Schotter und leider

keine nette Wiese zum Sitzen oder Ausruhen. Dem Metaller an sich machte das nichts

und setzte sich kurzerhand auf die Steine, aber schade war es trotzdem. Das konnten

auch die paar Bierbänke nicht wieder gutmachen. Aber wenigstens kam man mit den

unterschiedlichsten Menschen ins Gespräch. Es ist auch die Frage, ob die Aufstockung

von einem auf drei Tage so notwendig war. Klar, 46 Bands mit viel Abwechslung sind

wirklich genial, aber da ein ganzer Tag indoors stattfand, hätte man vielleicht ein

wenig runterschrauben können. Aber ein ganz besonderes Lob ist an die Security von

CCS zu richten. Die Jungs haben mit einer positiven Stimmung und guter Laune das

Festival super unter Kontrolle gehalten, waren immer gut drauf und halfen auch dem

verzweifelsten Festivalbesucher. Danke dafür.

Insgesamt war das „Devilside“ ein voller Erfolg, nicht zuletzt wegen des Wetter, das

sich kurzerhand dann doch für pralle Sonne entschieden hatte. Die Auswahl der Bands

deckte jedes Spektrum ab und jeder kam auf seine Kosten! So will man ein Festival

haben und das „Devilside“ empfehle ich gerne weiter!

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