Avenged Sevenfold – 16.02.2016 – Düsseldorf, Mitsubishi Electric Halle

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Avenged Sevenfold live in der Mitsubishi Electric Halle Düsseldorf. Foto: Steffie Wunderl

Avenged Sevenfold erhielten vom Musikmagazin Rolling Stone den Titel die „Neuen Heavy Metal Götter“. Im Herbst letzten Jahres erschien fast wie aus dem Nichts das siebte Studio Album „The Stage“ infolge dessen zügig eine Europatournee bekannt gegeben wurde. Als Very Special Guest wurden Disturbed bestätigt und als weiteren Support Act Chevelle. Bei diesem Bandpaket verwundert es nicht, dass das Konzert in der Mitsubishi Electric Halle bereits Wochen im Vorfeld ausverkauft war.

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Chevelle live als Support von Avenged Sevenfold in der Mitsubishi Electric Halle Düsseldorf. Foto: Steffie WunderlBereits um 19:00 Ur betrat die aus Chicago stammende Band Chevelle die Bühne. Die beiden Brüder Pete Loeffler (Gesang, Gitarre), Sam Loeffler (Schlagzeug) und deren Schwager Dean Bernardini (Bass) wurden mit reichlich Applaus von den Fans Willkommen geheißen. Hierzulande ist das Trio noch recht unbekannt und so gilt es sich heute eine neue Fanbase zu erspielen. Das gelingt den drei sympathischen Jungs auch durchaus, denn die Songs gehen direkt ins Ohr und so kann man viele der Zuschauer dabei beobachten wie sie zum Takt der Musik die Köpfe bewegen. Nach einer halben Stunde verlassen Chevelle unter beachtlichen Applaus der Zuschauer die Bühne. Mit Sicherheit haben Chevelle den ein oder anderen Fan dazu gewonnen.

Setlist Chevelle
1. Another Know It All
2. The Clincher
3. An Island
4. Hats Off to the Bull
5. Door to Door Cannibals
6. Face to the Floor

Nach einer kurzen Umbaupause kam die Zeit für Disturbed. David Draiman (Gesang), Dan Donegan (Gitarre), Mike Wengren (Schlagzeug) und John Moyer (Bass) betraten unter tosendem Applaus die Bühne. Sie legten auch sofort richtig mit „The Eye of the Storm“ los. Schnell bildeten sich Pits in denen sich die Fans austobten. Während ihres einstündigen Sets wurde den ca. 7200 Zuschauern nicht nur musikalisch so richtig eingeheizt, denn Disturbed hatten eine beeindruckende Pyroshow. Es ragten immer wieder riesige Feuerfontänen in Richtung Hallendecke. David Draimann zeigt sich bei bester Laune und nahm immer wieder Kontakt mit den Fans auf und animierte diese zum mitmachen. Auch Mike und John hatten sichtlich Spaß an den Gig, denn diese wechselten immer wieder die Seiten und nutzen den kleinen Steg, der in den Zuschauerbereich ragte und waren fleißig am posieren. Einzige Verschnaufpause während des Sets war das Cover „Sound of Silence“ von Simon and Garfunkel. Bei diesem verwandelte sich die Halle in ein Lichtermeer und es wurde lauthals mitgesungen. Danach ging es mit Hochdruck weiter, es folgten Hits wie „Stricken“, „Ten Thousand Fist“ und zum Abschluss „Down with the Sickness“ wobei die ganze Halle Kopf stand und Disturbed die Bühne unter frenetischem Applaus der Zuschauer verließen.

Setlist Disturbed
1. The Eye of the Storm
2. Immortalized
3. The Game
4. The Vengeful One
5. Prayer
6. Liberate
7. Another Way to Die
8. Stupify
9. The Sound of Silence
10. Inside the Fire
11. The Light
12. Stricken
13. Indestructible
14. Ten Thousand Fists
15. Down With the Sickness

Nach einer längeren Umbaupause konnte man bereits ein spektakuläres Bühnenbild bewundern. Dieses bestand aus 10 riesigen Leinwänden, die sich über den kompletten hinteren Teil der Bühne erstreckten. Man konnte davon ausgehen, dass Avenged Sevenfold hier visuell alle Register ziehen würden. Zum Titelstück des aktuellen Albums „The Stage“ betraten M. Shadows (Gesang), Synyster Gates (Gitarre), Zacky Vengeance (Gitarre), Johnny Christ (Bass) und Brooks Wackerman (Schlagzeug) unter frenetischen Applaus und lautem Mädels-Gekreische die Bühne. Den Zuschauern bot sich wie erahnt ein fantastischen Bühnenbild, auf den Leinwänden wurden immer die passenden Videos abgespielt und die Wirkungskraft der Stücke dadurch untermalt. Der Gitarrensound war optimal abgemischt, nur leider stach die Stimme von M. Shadows nicht so heraus raus wie man es sich gewünscht hätte, hier war der Sound leider etwas schlecht abgemischt. Der Stimmung tat dies aber nichts. Die Fans waren sofort Feuer und Flamme für die US Boys, es bilden sich größere Pits und es wurde lauthals mitgesungen. Avenged Sevefold sind auch bekannt für ihre Gitarrensolos. So flitzen die Finger von Zacky und Synyster nur so über die Gitarrenhälse und die Beiden posierten dabei oftmals auf dem kleinen Steg, der in die Menge reichte. Das Quintett spielte ein zweistündiges Set welches aus neuen und alten Hits bestand. Bei den Klassiker wie „Hail to the King“ oder „Nightmare“ kannte die Euphorie der Fans keine Grenzen. Dementsprechend euphorisch und mit viel Gekreische wurden Avenged Sevenfold von der Bühne verabschiedet.

Setlist Avenged Sevenfold
1. The Stage
2. Afterlife
3. Hail to the King
4. Paradigm
5. Buried Alive
6. Angels
7. Nightmare
8. God Damn
9. Almost Easy
10. Warmness on the Soul
11. Planets
12. Acid Rain
13. Bat Country
14. A Little Piece of Heaven
15. Unholy Confessions

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