Avatar – 22.11.2014 – Bochum, Matrix

Beatsteaks – 23.11.2014 – Seidenstickerhalle, Bielefeld
25. November 2014
Angus & Julia Stone – 14.11.2014 – Palladium, Köln
26. November 2014

Letztes Jahr bespielte Avatar mit Five Finger Death Punch und Avenged Sevenfold die großen Hallen Europas und kehrten bereits im Frühjahr zu einer kleinen Headliner Tour zurück. Nach der Veröffentlichung ihres fünften Studioalbums „Hail The Apocalypse“ (04/2014) tourten sie erneut und spielten dabei auch in sieben deutschen Städten. Am 22.11.2014 traten sie im Rockpalast der Matrix in Bochum auf, begleitet wurden sie dabei von Killus und The Defiled.

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KillusNach einem leicht verspäteten Einlass betrat der Opener Killus bereits knappe zehn Minuten später die Bühne des frisch renovierten Rockpalastes. Die Spanier Supersixx (Gesang), Ruk (Gitarre), Luar Fixx (Schlagzeug) und Premutoxx (Bass) supporteten Avatar bereits auf der vorherigen Tour und erspielten sich mit ihrer energiegeladenen Show sicherlich den einen oder anderen Fan, ein Zuschauer trug sogar ein Bandshirt. Auch in Bochum legte die Gruppierung sofort los und brachten mit harten Riffs den kaum gefüllten Raum in Bewegung. Schnell flogen die Haare und jedes Lied wurde mit Applaus quittiert.Vor wachsender Zuschaueranzahl bot Killus über 30 Minuten eine Show, die sowohl optisch als auch musikalisch überzeugte.

Nach einer kurzen Umbaupause knüpfte die Metal Band The Defiled nahtlos an die Stimmung an. In Großbritannien tourten sie bereits mit Dragonforce und Alestorm. Mit Titeln ihrer zwei The DefiledStudioalben begeisterten Stitch D (Gesang, Gitarre), The AvD (Keyboard), Vincent Hyde (Bass) und Needles (Schlagzeug) die Bochumer und brachten erneut reichlich Bewegung in die kleine Menge. Mit Liedern wie „As I Drown“, „Blood Sells“ und „No Place Like Home“ gewannen sie die Zuschauer für sich und erzeugten den ersten Moshpit des Abends. Auch die Engländer spielten über 30 Minuten und verabschiedeten sich unter Applaus von einem Publikum, dass sich durch Offenheit und Leidenschaft auszeichnete.

Bereits gegen 21 Uhr betraten John Alfredsson (Schlagzeug), Tim Öhrström (Gitarre), Henrik Sandelin (Bass), Jonas Jarlsby (Gitarre) und Johannes Eckerström (Gesang) die Bühne und wurden euphorisch empfangen. Mit dem Titelsong ihres aktuellen Studioalbums leiteten die Schweden ihre Show ein, bevor sie nach einer kurzen Begrüßung mit „Let It Burn“ und „Vultures Fly“ an die phänomenale Stimmung und das rasante Tempo der Vorbands anknüpfte. Mit einer Menge guten Laune präsentierte sich vor allem Frontmann Johannes, der sich immer wieder darüber freute, seine Deutschkenntnisse zu erproben und von seiner deutschen Mutter erzählte, die im Ruhrgebiet aufgewachsen war.Avatar

Die Setliste des Abends beinhaltete nur Stücke der letzten zwei Scheiben, enthielt aber trotzdem die bekanntesten Lieder wie zum Beispiel „Let It Burn“, „Torn Apart“ und die letzte Single „Bloody Angel“. Durch die beliebten Lieder blieb zwar kein Wunsch offen, ein wenig fehlte aber die Überraschung in der Zusammenstellung. Die Atmosphäre blieb jedoch gerade durch die Songauswahl auf einem hohen Level, denn obwohl die Vorbands bereits einiges forderten, sang, klatschte und tanzte das Publikum beständig zu Titeln wie „Ready For The Ride“ und „Murderer“. Vor allem das deutschsprachige Lied „Tsar Bomba“ wurde ausgelassen gefeiert.

Somit lieferten die Schweden über 90 Minuten eine mehr als gelungene Show, die durch eine schon fast intime Beziehung mit dem kleinen Publikum, musikalischer Qualität und grandioser Stimmung im Gedächtnis blieb.

Setlist Avatar:

1. Hail The Apocalypse
2. Let It Burn
3. Vultures Fly
4. Ready For The Ride
5. What I Don’t Know
6. Bloody Angel
7. Let Us Die
8. Paint Me Red
9. Torn Apart
10. Tsar Bomba
11. Murderer
12. Smells Like A Freakshow
13. Tower

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