Angus & Julia Stone – 14.11.2014 – Palladium, Köln

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Schon seit Wochen war das Palladium für Angus & Julia Stone ausverkauft gewesen und es tummelten sich ganze 4000 Personen vor der Bühne. Erst einmal war es an den drei Schwestern von The Staves den Abend einzuleiten.

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The StavesMit glasklaren Stimmen, die lediglich von Gitarren unterstützt wurden, präsentierten sie ihre Songs. Melodien, die zum Träumen einluden und zwar nicht nur das Publikum, sondern auch die Künstlerinnen selbst. Ihre Performance war sehr reduziert auf ihre Musik, nichts lenkte davon ab. Selbst die Interaktion untereinander und mit den Zuschauern blieb auf ein Mindestmaß beschränkt. Leider führte das zu einem recht lauten Publikum, das sich scheinbar nicht so recht auf diese wunderschönen Klänge einlassen konnte.

Konzentrierter wurden sie mit dem Auftauchen der Geschwister, die mit ihrem Folk-Rock überzeugen wollten. Leider gab es einige Punkte, die das recht schwierig machten. Zwar war der Sound brauchbar, doch das Licht blieb den Großteil der Show eher dunkel, so das zwischenzeitlich auf der Bühne nicht viel zu sehen war. Auch musikalisch war der Einstieg eher langsam und die Melodien variierten von eintönig bis hin zu psychedelisch, was wiederum von den Lichteffekten untermalt wurde und in diesem Sinne durchaus zusammen passte. Insgesamt wirkte alles recht schwer und düster. Die Musiker schienen beinahe wie in einer Trance. Sie machten ihr Ding auf der Bühne, das handwerklich sicher gut ausgeführt war, aber keine Verbindung zum Publikum entstehen ließ. Eher wirkte es wie zwei Entitäten, die eben zufällig gleichzeitig im Palladium koexistierten.

Angus & Julia StoneErst zum Schluss zeigten sie, dass sie auch anders können. Die wirklich schönen Lichteffekte hatten sie sich bis zum Schluss aufgehoben und mit einem Geburtstagsständchen an den Tontechniker Adam bekam das ganze endlich ein wenig Emotionalität und Persönlichkeit. Angus und Julia Stone sind sicher gute Musiker, doch fehlte es ihnen in Köln an der Fähigkeit über das handwerkliche hinaus eine Brücke zu schlagen. Die Fans schienen durchaus zufrieden, aber in dieser Hinsicht wäre die Show sicher noch ausbaufähig.

 

Setlist:

A Heartbreak
Main Street
For You
Crash and Burn
Private Lawns
Broken Brights
(Angus Stone song)
You’re the One That I Want
(John Travolta & Olivia Newton-John cover)
Big Jet Plane
Stay With Me
(Sam Smith cover)
All This Love
Just a Boy
Heart Beats Slow

Encore:
Yellow Brick Road
Santa Monica Dream

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