Anathema – 19.10.2014 – Posthalle, Würzburg

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Seit Mitte September kreist ein Satellit über Europa. Am 19. Oktober landete er vor der Posthalle in Würzburg und setzte die Progressive-Rock-Band Anathema ab. An diesem Abend spielten die Liverpooler bereits das 26. Konzert ihrer „Satellites over Europe-Tour“. Als Vorband hatten sie Mother’s Cake dabei – eine Prog-Band aus Österreich.

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Mothers_Cake_Würzburg_006Mit ihrer Mischung aus Funk und Rock mit progressiven Einlassungen legten die drei Jungs mit einiger Verspätung los health app iphone herunterladen. Der anfänglich von einigen Soundproblemen (Gesang zu leise, Bass übersteuert) geprägte Auftritt, wusste rein musikalisch durchaus zu gefallen. Die Stücke von Mother’s Cake haben immer eine Spur vom Rock der 70er Jahre intus. Sie bekommen durch den funkigen Anteil viel Energie. Diese setzte jedes der drei Bandmitglieder in der Posthalle in sichtbare Spielfreude um. So bewegte sich die Band zwischen fast floydesken Klangwelten und der Wut eines Rage Against the Maschine-Songs. Dass sich Mother’s Cake – nach eigener Aussage – u.a. auch von Led Zeppelin beeinflussen lassen, konnte man dem Live-Gesang von Frontmann Yves Krismer auch ab und zu anhören xbox one profilbilden. An einigen Stellen hatte der nämlich viel Plant’sches. Nachzuhören ist das Ganze auf dem Debüt der Band („Creation`s Finest“, 2012).

Gegen halb zehn betraten Anathema die – passend zum Cover des aktuellen AlbumsAnathema_Würzburg_002 – ganz in Rot gehaltene Bühne. Die Liverpooler begannen ihren Auftritt mit den ersten beiden Stücken eben dieses Albums („The Lost Song, Part 1“ und „The Lost Song, Part 2“) how can I download the alexa app. Ein klug gewählter Einstieg, denn er machte eindrucksvoll klar, wo Anathema 2014 stehen. Vor allem der erste Song brachte mit seinem wunderbaren Spannungsbogen viel Atmosphäre in die Halle. Mit „Untouchable“ (Part 1 und 2) schlossen sich die ersten beiden Songs vom 2012er Album „Weather Systems“ an – entsprechend wechselte das Licht dann auch zu Blau. Schon jetzt war klar: Anathema sind glänzend aufgelegt. Die gesangliche Qualität war hervorragend und kam der Aufnahmen von den Alben sehr nahe. An einigen wenigen Stellen setzte Frontmann Vincent Cavanagh vielleicht etwas zu rockig ein, was die Fragilität der Komposition hier und da leicht beeinträchtigte (z.B herunterladen. „Distant Satellites“). Dafür meisterte er aber alle Höhen tadellos. Sängerin Lee Douglas machte ihre Sache wieder einmal großartig. Sie sorgte mit ihrer wunderbaren Stimme ein weiteres Mal dafür, dass die Songs in eine neue Dimension vorstoßen konnten. Das merkte man besonders bei den Songs im Mittelteil, bei denen sie nicht auf der Bühne stand. Auch diese Lieder sind großartig, aber die Entscheidung sie mehr einzubinden, gibt der Band mehr Möglichkeiten.

Anathema_Würzburg_005Ansonsten waren die Rollen klar verteilt perinorm norm herunterladen. Vincent Cavanagh gab den (verhältnismäßig) extrovertierten Rockstar. Gehüllt in eine Lederjacke, Kaugummi kauend und mit dem Publikum interagierend, wann immer er konnte. Sein Bruder Danny war für die Gitarrensolis und das gefühlvolle Bedienen der Tasteninstrumente zuständig, während der dritte Bruder Jamie – gänzlich im Hintergrund bleibend – seinen Bass zupfte und den Kontakt zum (hinter Plexiglas sitzenden) Schlagzeuger Daniel Cordoso hielt.
Exzellentes Beispiel dafür, dass diese Rollenverteilung perfekt funktionierte war „Anathema“. Getragen von einem behutsamen Intro durch das Piano, stieg Vincent mit einem wunderbar emotionalen Gesang ein, der den Spannungsbogen des Stückes bildete und das Publikum auf den Höhepunkt des Songs vorbereitete ps4 spiele kostenlos downloaden deutsch ohne demo. Der kam, als Danny von den Tasten wieder zur Gitarre wechselte und ein traumhaftes Solo durch die Anlage schoss. Nur um die Gitarre verhallen lassend, wieder an die Tasten zu wechseln und das Outro zu spielen.

Bemerkenswert viel Atmosphäre bot auch der Song „Closer“. Allerdings ganz anderer Art. Das Stück vom 2003er Album „A Natural Disaster“ bestach auch live mit seinem Industrial-Touch. Die Kälte von Vincents Stimme, die durch einen Vocoder verzerrt wurde, bildete eine Art Konterpart zu den vielen emotionalen und organischen Momenten, welche die Show bis dahin hatte kika sendungen herunterladen. Den zu Beginn nur durch Keyboards getragenen Song beendeten die Gebrüder Cavanagh mit einem beachtlichen Gitarren-Gewitter, welches vom Publikum mit anhaltendem Szenenapplaus gefeiert wurde.

Das Risiko, dass dieser Song als Show-Stopper wirken könnte, umschiffte die Band Anathema_Würzburg_009damit, dass sie im Anschluss einfach komplett die Bühne verließ. Das Saallicht blieb jedoch aus und vom Band ertönte das stimmungsvolle Instrumental „Fireflight“. Nach einigen Minuten betraten die Musiker wieder die Bühne und brachten auch wieder ihre Sängerin mit yabeat downloaden kostenlos. „Distant Satellites“ ließ den kurzzeitigen „Kälteeinbruch“ schnell vergessen und es wurde wieder sehr warm um die Herzen der Fans. Lee Douglas fügte sich gesanglich nahtlos in den Song ein. Anders als auf der Platte war die Live-Version dieses Stückes allerdings etwas kürzer und endete wesentlich rockiger.

Zwei Highlights hatte der Abend noch zu bieten: Lee Douglas konnte bei „A Natural Disaster“ auch noch die Letzten von ihren gesanglichen Qualitäten überzeugen (falls das noch nötig war). Bevor mit „Fragile Dreams“ („Alternative 4“, 1998) der Anathema Song ertönte, den die Band wohl bisher so oft live gespielt hat wie keinen anderen tan2go app. Außerdem begründete er den Beginn ihres Erfolges nach dem Stilwechsel Mitte der 90er Jahre. Die 2014er Live-Version schallte, nahezu von aller klanglichen Melancholie befreit, rockig und gitarrenlastige aus den Boxen und erlaubte so manchem Auswesenden (auch dem Autoren dieser Zeilen) eine Zeitreise in das vergangene Jahrtausend, zu den ersten Berührungen mit dieser Band. Dementsprechend euphorisch wurde das Stück gefeiert und niemand schien traurig zu sein, als danach „Twist and Shout“ von den Beatles (bekanntlich ebenfalls Liverpooler Jungs) vom Band erklang und sich die Musiker nach anderthalb Stunden freundlich in den Feierabend verabschiedete.

Die Bilder der Show gibt es hier Christian listening games for free.

Nach einem Abstecher in Richtung Österreich, Polen und die Slowakei kommen Anathema Ende Oktober und im November nochmal zurück nach Deutschland. Für die drei Shows sind noch Karten erhältlich. Sie kosten 23 Euro und können u.a. bei ticketmaster bestellt werden.
29.10.2014 Hamburg – Grünspan
30.10.2014 Berlin – Postbahnhof
11.11.2014 Köln – Bürgerhaus Stollwerck

Setlist:
The Lost Song, Part 1
The Lost Song, Part 2
Untouchable, Part 1
Untouchable, Part 2
Thin Air
Ariel
The Lost Song, Part 3
Anathema
The Beginning and the End
Universal
Closer

Firelight
Distant Satellites
A Natural Disaster
Fragile Dreams

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